BVB: Was wird aus Weltmeister André Schürrle? – PSG-Stars lehnen Gehaltsverzicht ab


Transfers: BVB muss Weltmeister André Schürrle wohl zurücknehmen

Als André Schürrle am 22. Juli 2016 für 30 Mio. Euro vom VfL Wolfsburg zu Borussia Dortmund wechselte, hat wohl niemand gedacht, dass aus dem Transfer des Weltmeisters eine Never Ending-Story wird.

Der 57-fache Nationalspiel und ,,Held von Rio” 2014 (lieferte die Vorarbeit zu Mario Götzes entscheidendem 1:0 in der Verlängerung des WM-Finales gegen Argentinien) hat sich beim BVB nie wirklich durchsetzen können.

Verletzungsanfällig – aktuell laboriert er an einer Knöchelverletzung – kommt der nach Mats Hummels (30 Mio. Euro, 2019) teuerste Einkauf der Dortmunder Vereinsgeschichte in insgesamt 51 Pflichtspielen nur auf 18 Tor-Beteiligung, davon lediglich 8 Treffer.

Nach dem Abschied von Trainer Thomas Tuchel 2017 bleibt er auch bei dessen Nachfolgern Peter Bosz und Peter Stöger oft ohne Einsatz oder steht erst gar nicht im Kader. Lucien Favre (62) macht bei seiner Ankunft bei Borussia Dortmund im Sommer 2018 direkt klar, dass er nicht mehr mit Schürrle plant. Spartak Moskau ist nun seit 31. Juli 2019 bereits die zweite Station als Leihspieler für Schürrle, seit er beim Vizemeister unter Vertrag steht.

Wie es mit dem inzwischen 29-Jährigen nach dem 30. Juni 2020 weitergeht, wenn die Leihfrist mit Spartak Moskau endet, ist derzeit völlig offen. Nach gutem Start kommt André Schürrle in der russischen Hauptstadt nach Bronchitis und Knöchelverletzung auf 18 Pflichtspiel-Einsätze (2 Tore). Wohl zu wenig, um ihn fest zu verpflichten. Für den BVB ergibt sich damit im Sommer erneut die Frage: Wohin mit Schürrle? Favre wird ihn nicht aufstellen und ein vorzeitiges Karriere-Ende des Linksaußen scheint keine Option zu sein. Bis 30. Juni 2021 läuft der Vertrag von ,,Schü” in Dortmund noch, im ungünstigsten Fall für alle Parteien wird er diesen auf der Tribüne aussitzen, so sich kein neuer Klub findet.

André Schürrle Spartak Moskau
Zwischen allen Stühlen: Spartak Moskau war die zweite Station als Leihprofi für André Schürrle von Borussia Dortmund. Foto: Imago Images / Golovanov & Kivrin

Fußballstar Ronaldinho meldet sich aus dem Hausarrest

Ronaldinho Paraguay
Fußballstar Ronaldinho wird mit traurigen Augen zu einer erneuten Anhörung in Paraguay gebracht. Foto: Imago Images / Agencia EFE

Erst Gefängnis, jetzt Hausarrest. Der brasilianische Fußballstar Ronaldinho (40) bestimmt seit Anfang März 2020 die Negativ-Schlagzeilen.

Der Weltmeister von 2002 ist beim Versuch, ohne gültige Papiere nach Paraguay einzureisen, verhaftet worden und muss seinen 40. Geburtstag am 21. März 2020 im Gefängnis von Asunción feiern.

Seit Anfang April befindet sich Ronaldinho Gaucho, einst beim FC Barcelona, Paris St.-Germain und beim AC Mailand einer der begehrtesten und best bezahlten Fußballer der Welt, in Hausarrest. Gemeinsam mit seinem ebenfalls inhaftierten Bruder sitzt er auf Anweisung der paraguayischen Justizbehörden in einem Hotel und sitzt dort die Corona-Pandemie aus.

„Das war ein harter Schlag. Ich hätte nie gedacht, dass ich so eine Situation durchmachen würde“, sagte der zweimalige Weltfußballer und Weltmeister von 2002 in einem Interview der paraguayischen Tageszeitung ABC Color über den Abend des 6. März, als er versucht hat, mit gefälschten Papieren in das Nachbarland Brasiliens einzureisen. Insgesamt hat Ronaldinho, der seine aktive Laufbahn 2017 beendet hat, 30 Tage hinter Gittern verbracht. Seiner Popularität hat dies offenbar nicht geschadet: Die Mithäftlinge rissen sich förmlich um die Gesellschaft des Champions-League-Siegers von 2006 und um Videos mit ihm aufzunehmen. Fans und Fußballstars wie Carlos Gamarra besuchen ihn im Gefängnis. ,,Fußball zu spielen, Autogramme, Fotos, das ist Teil meines Lebens”, sagt Ronaldinho nun in dem Zeitungsinterview, ,,ich hätte keinen Grund, das nicht zu machen, noch weniger mit Leuten, die einen ähnlich schweren Moment wie ich erlebten.”

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Saison-Abbruch in Ligue 1, PSG-Superstars lehnen Gehaltsverzicht ab

Der gutmütige Sturm-Riese von Paris St.-Germain: Kylian Mbappé. Foto: Imago Images

Übereinstimmenden französischen Medienberichten vom Dienstagnachmittag, u. a. bei L’ Equipe zufolge wird die Saison in der Ligue 1 abgebrochen. Eine Entscheidung über Auf- und Absteiger will man im Mai treffen.

Damit hat nach Belgien und den Niederlanden auch Weltmeister Frankreich auf die Corona-Pandemie reagiert und den Spielbetrieb eingestellt. Das gilt auch für die Ligue 2. Bis Ende August soll es in Frankreich keine Sportveranstaltungen geben.

Ungeachtet dieser Entscheidung haben die Superstars des bei Saison-Abbruch mit 12 Punkten vor Olympique Lyon führenden Spitzenreiters Paris St.-Germain einen Gehaltsverzicht zurückgewiesen. Das berichtet die britische Zeitung Daily Mail am Dienstag. ,,Die Verhandlungen zwischen dem Klub und den Spielern sind steckengeblieben”, so das Blatt. Der Wunsch des katarischen Eigentümers Nasser El-Khelaifi die Spieler mögen ,,ihren Beitrag für den Verein leisten”, dürfte sich somit kaum erfüllen. Für die Mannschaft führt der Brasilianer Thiago Silva die Verhandlungen mit PSG.

Mit einem kolportierten Monatsgehalt von 2,8 bzw. 1,8 Mio. Euro sind Thiagos brasilianischer Landsmann, Superstar Neymar, und Weltmeister Kylian Mbappé die Top-Verdiener beim BVB-Bezwinger aus Paris. Durch den nun beschlossenen Saison-Abbruch drohen PSG Verluste von bis zu 230 Mio. Euro.

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