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Rekordsieger FC Sevilla jubelt wieder! Stimmen zum Europa-League-Finale

Ligalive am MITTAG – Rekordsieger FC Sevilla jubelt wieder: Sechster Titel im sechsten Finale der Europa League ! 3:2-Sieg über Inter Mailand. Stimmen zum Finale 2020:

Rekordsieger FC Sevilla jubelt wieder! Stimmen zum Europa-League-Finale

Europa-League Endspiel: FC Sevilla – Inter Mailand 3:2

Rekordsieger FC Sevilla jubelt wieder: Sechster Titel im sechsten Finale der Europa League ! Mit dem 3:2-Triumph über Inter Mailand zeigt der FC Sevilla, dass der spanische Fußball doch nicht in einer Krise steckt. Einige Sieger- und Verlierer-Stimmen zum Europa-League-Finale 2020:

Sevillas Trainer Julen Lopetegui: „Ich bin überwältigt. Wir haben so hart gearbeitet und haben es verdient, gegen ein so fantastisches Team wie Inter zu gewinnen.“

Stürmer Luuk de Jong (ehemals Gladbach) trug mit zwei Toren maßgeblich zum Finalsieg bei: „Es ist unglaublich. Es waren schwierige Spiele dabei in diesem Turnier, aber wir haben das alles geschafft. Wir sind eine Familie. Dass ich zwei Kopfballtore gemacht habe ist eine unglaubliche Geschichte. Das ist meine Spezialität. Das waren super Flanken. Es ist perfekt gelaufen“.

Sevilla-Verteidiger Diego Carlos: „Das ist wunderbar. Ich freue mich so über das, was der Klub für mich getan hat. Ich fahre mit einem Pokal, einem Tor, und einer schwangeren Frau nach Hause. Es war ein sensationelles Jahr für uns: wir haben uns für die Champions League qualifiziert und die Europa League gewonnen und wir wollen im nächsten Jahr mehr.“

Ever Banega nach seinem letzten Spiel: „Ich verlasse den Klub meines Lebens, aber ich bin glücklich. Ich danke meinen Teamkollegen, dass wir einen Traum wahr gemacht haben.“

Sevilla-Kapitän Jesus Navas: „Diese Truppe hat es verdient. Wir haben die ganze Saison gekämpft und versucht, unsere Probleme zu überwinden. Dieser Sieg ist auch für die Fans, die es verdient haben, jeden Tag glücklich aufzuwachen. Der Sieg ist für meine Familie und die Sevilla-Familie.“Inter-Trainer Antonio Conte sagte: „Es war ein hartes Spiel, ausgeglichen, umkämpft. In der zweiten Halbzeit war klar, dass eine Aktion den Unterschied machen kann – und wir haben eben ein paar Chancen zur Führung vergeben, ehe Lukaku den Ball abgefälscht hat.”

Inter-Torwart und Kapitän Samir Handanovic: „Eine große Enttäuschung! Wir müssen aber nach vorne blicken. Diese Saison ist ein Ausgangspunkt für uns. Wir hoffen, dass wir in naher Zukunft mehr von diesen Entscheidungsspielen haben.“Die vier Lostöpfe der kommenden Champions League Gruppen-Auslosung sind nun weitgehend klar: Bayern wird in Topf 1 gesetzt sein, Dortmund in 2 und Leipzig in 3. Die Kugeln rollen dann am 1. Oktober in der Lostrommel für die neue Saison 2020 / 2021 im Fußball Europapokal.

Sechs der 32 Teilnehmer werden in den Play-offs Ende September ermittelt. Danach werden die acht Gruppen ausgelost. Eine Übersicht, welcher Verein dabei in welchem Lostopf sein wird (Lostöpfe der kommenden Champions League Gruppen-Auslosung):

Topf 1: Real Madrid, FC Liverpool, Juventus Turin, FC Bayern, Paris St. Germain, Zenit St. Petersburg, FC Porto, FC Sevilla (Europa-League-Sieger)

Topf 2: FC Barcelona, Atletico Madrid, Manchester City, Manchester United, Schachtar Donezk, Borussia Dortmund, FC Chelsea sowie eine weitere Mannschaft aus der Qualifikation

Topf 3: Inter Mailand, Ajax Amsterdam, RB Leipzig, Lazio Rom sowie vier weitere Vereine aus der Qualifikation

Topf 4: Basaksehir, Stade Rennes sowie sechs weitere Mannschaften aus der Qualifikation

Bereits qualifiziert, Topf noch unklar: Borussia Mönchengladbach (höchstwahrscheinlich Topf 4, sonst Topf 3). Topf 3 oder 4: Atalanta Bergamo, Lokomotive Moskau, Olympique Marseille, Club Brügge.

Die Partien der Gruppenphase werden am 20./21. und 27./28. Oktober, 3./4. und 24./25. November sowie 1./2. und 8./9. Dezember ausgespielt.Große Lobpreisung für einen Trainer-Kollegen, der sich aktuell den größten Erfolg seiner Karriere erhofft! Vor dem Champions-League-Finale von Paris SG am Sonntag gegen Bayern München (21.00 Uhr, live bei Sky, ZDF und DAZN) lobt der ehemalige deutsche Fußball-Bundestrainer Berti Vogts den „internationalen Toptrainer“ Thomas Tuchel.

Vogts meint, dass Thomas Tuchel als Coach hierzulande etwas unterschätzt und nicht genug gewürdigt werde. „Seit Monaten ärgere ich mich darüber, wie schlecht er in der öffentlichen Wahrnehmung – speziell hier bei uns in Deutschland – wegkommt“, so Vogts in der Kolumne bei t-online.de.

Tuchel ist ehemaliger Chefcoach von Mainz 05 und Borussia Dortmund, Vorgänger war jeweils Jürgen Klopp. „Monsieur Tüschel“ gewann dann nach einer Jobpause mit Paris St. Germain seit 2018 zwei Meisterschaften in Frankreich. Paris ist nach Olympique Marseille (1993) und der AS Monaco (2004) die dritte Mannschaft aus Frankreich in einem Champions-League-Finale.

Vogts hält Tuchel für „einen internationalen Toptrainer, kein Stück schlechter als Klopp oder Guardiola.“ Vogts über den Vergleich mit Jürgen Klopp vom FC Liverpool: „Klopp ist ein besonderer Typ. Medien und Fans lieben seine direkte Art. Am Ende zählt doch aber vor allem die Leistung als Trainer. Und die hat nichts mit flotten Sprüchen zu tun, sondern einzig und allein mit dem Inhalt seiner Arbeit.“Der 73-Jährige „Bundes-Berti“ war vor allem als Spieler erfolgreich: Weltmeister 1974 und Europameister 1972 mit Deutschlands Nationalelf, 5x Deutscher Meister und 2x Uefa-Cup-Sieger mit Borussia Mönchengladbach.

Als Coach betreute er unter anderem die Nationalmannschaften von Nigeria, Aserbaidschan und Schottland („Berti McVogts“). Größter Triumph: Er war acht Jahre Bundestrainer und holte 1996 in England die Trophäe der Fußball-Europameisterschaft.


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