Premier League: Pep und Man. City siegen mit Sané – Riesen-Lob für Ex-BVB-Star


5:0 gegen Burnley – Manchester City und Pep krönen den Premier-League-Restart

Manchester City ist nach der Corona-Zwangspause der erste Premier-League-Klub, der mit 2 Siegen aufwarten kann. Die „Sky Blues“ mit dem ehemaligen Bayern-Coach Pep Guardiola (49) in der Verantwortung gewannen das „Monday Night Game“ gegen den FC Burnley mit 5:0 (3:0). Bereits am vergangenen Freitag hatte Manchester mit einem 3:0 gegen den FC Arsenal den Spielbetrieb wieder eröffnet.

Mit dem 2. Heimerfolg nacheinander verkürzte Manchester City 8 Spiele vor dem Saisonende den riesigen Rückstand auf Tabellenführer FC Liverpool auf 20 Punkte und kann im direkten Duell am 2. Juli 2020 noch einmal 3 Punkte gut machen, was aber nur noch Makulatur ist. Gewinnt der FC Liverpool sein Dienstagsspiel gegen Crystal Palace und bleibt die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp (52) auch in Manchester ungeschlagen, steht der LFC am Donnerstag in einer Woche und erstmals seit 30 Jahren als englischer Fußballmeister fest.

Die „Citizens“ nahmen im leeren Etihad Stadium, wo sie am vergangenen Freitag im Nachholspiel den FC Arsenal mit 3:0 klar bezwungen hatten, schnell Fahrt auf. Bereits nach 22 Minuten sorgte Phil Foden mit einem Distanzschuss von der Strafraumgrenze für das 1:0. Riyad Mahrez (42. / 45. + 3) stellte noch vor der Pause auf 3:0 für die Guardiola-Elf, ehe der zum Saisonende scheidende David Silva (51.) gegen absolut harmlose „Clarets“ auf 4:0 erhöhte. Der FC Burnley blieb in der kompletten ersten Halbzeit ohne Torschuss. Erneut Foden sorgte für die 2. 0:5-Niederlage des FC Burnley in dieser Saison (63.). Auch gegen Leipzigs Champions-League-Gegner Tottenham Hotspur war Burnley mit 0:5 unter die Räder gekommen.

Nach 80 Minuten verließ Matchwinner Foden dann den Platz für einen, der Manchester City wohl am Saisonende (und in Richtung Bayern München?) verlassen wird: Leroy Sané. Für den deutschen Nationalspieler war es das Pflichtspiel-Comeback nach fast einem Jahr. Sané hatte sich im Community Shield gegen den FC Liverpool im August 2019 eine Kreuzbandverletzung zugezogen – und so wohl einen vorzeitigen Wechsel zum FC Bayern verpasst.

Im Mittelpunkt der Ovationen stand jedoch der erst 20-jährige englische Junioren-Nationalspieler Phil Foden. „Das war mein bestes Spiel im City-Trikot“, jubelte Foden anschließend bei BBC Sport, „ich genieße es, Fußball zu spielen, Einsatzzeiten zu bekommen und man hat gesehen: Wir sind scharf.“ Der ehemalige Chelsea-Spieler Pat Nevin bei BBC Radio 5 Live über Foden: „Als Außenstehender muss ich sagen: Ich würde mein Team um ihn herum aufbauen. Nicht nur bei City, sondern auch bei der englischen Nationalmannschaft.“

Pep Guardiola Manchester City FC Burnley
Keine Probleme mit Geisterspielen: Pep Guardiola und sein Team von Manchester City erzielten nach dem Corona-Restart eine optimale Ausbeute. Foto: Imago Images / Colorsport

Top-News 2: Premier League – Chelsea-Coach lobt Ex-BVB-Star Pulisic

Christian Pulisic FC Chelsea Aston Villa
Christian Pulisic (l.) leitete mit seinem 1:1-Ausgleichstreffer bei Aston Villa die Wende für den FC Chelsea ein. Foto: Imago Images / PA Images

Der FC Chelsea hat den Restart in die Premier League erfolgreich gestalten können. Die „Blues“ gewannen mit 2:1 (0:1) bei Aston Villa, vergrößterten auf Rang 4 ihren Vorsprung auf Manchester United und profitierten dabei von einem Treffer des ehemaligen Dortmunder Bundesligaprofis Christian Pulisic (21).

Der US-Amerikaner leitete am Sonntag mit seinem Treffer zum 1:1-Ausgleich nach einer Stunde Spielzeit die Wende für die Londoner ein und nur 120 Sekunden später drehte Weltmeister Olivier Giroud die Partie komplett zugunsten des Champions-League-Gegners von Bayern München. Kortney Hause (43.) hatte für die 1:0-Pausenführung der „Villains“ gesorgt.

Chelsea-Coach Frank Lampard (41) hatte ein goldenes Händchen bewiesen – und Pulisic erst in der 55. Minute eingewechselt. „Er ist hungrig und er wird noch viele Spiele für uns von Anfang an bestreiten“, sagte Lampard im Anschluss an die Partie bei BBC Sport.

Es war das erste Spiel seit Januar für den früheren Außenstürmer von Borussia Dortmund, der im Sommer 2019 für 64 Mio. Euro Ablöse nach London gewechselt war. Pulisic hatte nach Adduktorenverletzung 11 Pflichtspiele verpasst.

„Ich habe die ganze Saison über mit ihm gesprochen“, erklärte Lampard am Sonntag, „er hat die Fähigkeit, in der Box schnell zu handeln und das ist großartig. Er wird für uns noch eine große Rolle spielen.“ In der kommenden Saison erhält der Linksaußen Verstärkung aus der Bundesliga: Der Transfer von Leipzigs Sturmbulle Timo Werner (24) ist seit der vergangenen Woche fix.

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Top-News 3: Der „Fußballgott“ ist zurück in Frankfurt – SGE-Legende Alexander Meier wechselt ins Leistungszentrum

Western Sydney Wanderers Alexander Meier Pirmin Schwegler
Die Ex-Frankfurter Alexander Meier und Pirmin Schwegler jubeln jetzt für die Western Sydney Wanderers in der australischen A-League. Foto: Imago Images / Brendon Thorne

Von Australien zurück in den Stadtwald – „Fußballgott“ Alexander Meier ist wie vereinbart wieder bei Eintracht Frankfurt.

Nach einem 4-monatigen Intermezzo in Australien bei den Western Sydney Wanderers übernimmt der ehemalige SGE-Stürmer eine Co-Trainerstelle im Nachwuchs-Leistungszentrum (NLZ) der Hessen.

Dass hatten Meier und der Bundesligist beim Abschied des Torjägers im Mai 2018 festgelegt. Im Nachwuchsbereich von Eintracht Frankfurt wird Meier Assistenztrainer von U16-Coach Helge Rasche, der ebenfalls neu am Riederwald ist.

Der Coach vom Halleschen FC übernimmt für Sandro Stuppia und darf sich nun auf die Assistenz des „Fußballgotts“ freuen. Diesen Beinamen gaben die Eintracht-Fans Alexander Meier, der sich mit 119 Liga-Toren in 336 Spielen absoluten Kultstatus erworben hatte. In der Saison 2014/2015 sicherte er sich mit 19 Toren die Torjägerkrone der Fußball-Bundesliga. Mit den Hessen stieg er 2-mal (2005, 2012) in die deutsche Eliteliga auf und stand 3-mal im DFB-Pokalfinale (2006, 2017, 2018). 2012 wurde er zudem Torschützenkönig in der 2. Bundesliga.

„Mit Alex Meier als ehemaligem Bundesliga-Profi und Dennis Merten als jungen Co-Trainer kommen nicht nur neue Gesichter, sondern sicherlich auch neuer Schwung in das NLZ. Ich freue mich, dass wir mit Alex Meier zudem eine Identifikationsfigur für den Riederwald gewinnen konnten“, wird Andreas Möller (52), Leiter des Leistungszentrums, in einer Vereinsmitteilung des hessischen Bundesligisten vom Montag zitiert.

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