Real Madrid: Gareth Bale wird zum 60-Millionen-Tribünengast – Neymar positiv auf Corona getestet


Top-News 1: Zinedine Zidane macht ernst – Gareth Bale soll ,,nie mehr” für Real Madrid spielen

Dass Gareth Bale (31) bei Zinedine Zidane keine Rolle mehr spielt, ist eigentlich schon seit der Rückkehr des genialen Franzosen als Coach von Real Madrid klar. Im Sommer 2019 sollte „Zizou“ den Waliser schon los werden. Es fand sich aber kein Abnehmer. Nach der Corona-Pause setzte er Bale kaum noch ein. Nun scheint eine Entscheidung gefallen zu sein.

Das berichtet die Madrider Zeitung ABC am Mittwochabend. Gareth Bale soll „keine Sekunde mehr für Real Madrid spielen“, schrieb das Blatt. Die Klubführung der „Königlichen“ habe klargemacht, dass man Bale, der „toxisch für das Team“ wirken würde, unbedingt verkaufen müsse.

Umgekehrt sehe der Plan des 4-maligen Champions-League-Gewinners so aus: Gareth Bale will seinen XXL-Vertrag bis Juni 2022 in Madrid aussitzen. Damit würde der Waliser zum teuersten Tribünengast der Fußballgeschichte werden. Denn: 30 Mio. Euro Jahres-Salär machen Bale zum bestbezahltesten Profi im Real-Kader. Das bedeutet, dass ein Absitzen der Vertragslaufzeit Real Madrid 60 Mio. Euro kosten würde!

Bale-Berater Jonathan Barnett ist überhaupt nicht daran interessiert, dass dies nicht eintrifft. „Gareth geht es gut, er hat noch 2 Jahre Vertrag. Er lebt gerne in Madrid und wird nirgendwo hingehen“, wird der Spielerberater im Juli von BBC Sport zitiert. Tja, wer will auch nicht gern in Madrid leben, wenn einem der Monat mit 2,5 Mio. Euro vergütet wird?

Gareth Bale und Zinedine Zidane, das passte trotz Champions-League-Sieg 2018 beim (vorläufigen) Abschied des französischen Trainers bei Real Madrid schon nicht mehr. Und das, obwohl Gareth Bale mit höchst effektiven 5 Tor-Beteiligungen (3 Treffer) in 7 CL-Spiele maßgeblichen Anteil am Titel-Hattrick in der „Königsklasse“ hatte. Im Finale gegen den FC Liverpool und Jürgen Klopp unterstrich er mit 2 Traumtoren seine Klasse. Real Madrid hatte 2013 die weltweite Rekord-Ablöse von 101 Millionen Euro für den Linksaußen an Tottenham Hotspur gezahlt.

Zidane hat im Juli 2019 klar gemacht, dass er Bale nicht mehr will. „Es ist umso besser, wenn er morgen geht“, sagte der Welt- und Europameister der Jahre 1998 und 2000 damals. Bale war beim Golfen gesichtet, obwohl er eigentlich bei der Mannschaft hätte weilen sollen. In der abgelaufenen Saison 2019/2020 hatte Zidane trotz aller, zu vermutender gegenseitiger Nicht-Wertschätzung 1.092 Minuten in La Liga gegeben. Nach dem Corona-Re-Start im Juni 2020 spielte Bale allerdings nur noch 110 Minuten für Real. Seine Nicht-Leistung gegen RCD Mallorca (2:0) Mitte Juni war sein letzter Auftritt im Dress von „Los Blancos“ und im letzten, bedeutungslosen Spiel gegen CD Leganes (2:2, Real war schon Meister) stand er nicht einmal mehr im Kader. Das dürfte ab dem Saisonstart so bleiben. Eine Premier-League-Rückkehr gestaltet sich laut BBC Sport vom Mittwochabend schwierig. „Ich habe es im letzten Jahr versucht“; sagte der bei der walisischen Nationalmannschaft trainierende Bale Sky Sports UK, „aber sie haben alles in letzter Sekunde abgeblockt.“

Gareth Bale Real Madrid Tribüne
Mit Getränk auf die Tribüne: Gareth Bale soll nie mehr für Real Madrid spielen. Foto: Imago Images / ZUMA Wire

Top-News 2: Nicht der Sommer von Neymar – Fußballstar von PSG positiv auf Corona getestet

Neymar Champions League Finale FC Bayern München PSG
Für Neymar endete das Champions-League-Finale mit PSG gegen den FC Bayern München im Desaster. Nun ist der Brasilianer positiv auf Corona getestet worden... Foto: Imago Images / Poolfoto.

Die Bilder vom weinenden Neymar (28), der nach dem mit 0:1 gegen Bayern München verlorenen Champions-League-Finale von David Alaba getröstet werden musste und mit verweintem Gesicht am Pokal vorbei ging, blieben hängen. Nun hat der Brasilianer erneut Pech. Neymar wurde positiv auf Corona getestet.

Zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart des französischen Serien-Meisters in der Ligue 1 gegen Rückkehrer RC Lens hat Neymar offenbar ein positives COVID-19-Ergebnis erhalten. Das berichtet Paris St.-Germain am Mittwochabend auf seinem offiziellen Twitter-Kanal. Insgesamt 3 positive Testergebnisse sollen beim Champions-League-Finalisten vorliegen.

Wie Frankreichs Fußball-Bibel L‘ Equipe zu wissen glaubt, sind dies neben Neymar auch die Argentinier Angel dí Maria und Leandro Paredes. Letztgenannter gehört zu den Spielern, die PSG eigentlich in diesem Sommer loswerden will…

Daraus wird vorerst wohl nichts werden. Das PSG-Trio wird den Saisonstart gegen Lens am 10. September 2020 verpassen, so viel scheint sicher. Der von Thomas Tuchel trainierte französische Hauptstadtklub wird in den nächsten Tagen weitere Tests durchführen.

Das Corona-Virus stoppte in der französischen Ligue 1 schon das Eröffnungsspiel Olympique Marseille gegen AS St. Etienne (Ligalive.net berichtete).

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Top-News 3: Keine Einigung – Verhärtete Fronten im Kampf des FC Barcelona um Lionel Messi

Lionel Messi Vater Jorge
Jorge Messi, Vater von Lionel Messi, wird am 2. September 2020 bei seiner Ankunft am Flughafen von Barcelona von Reportern und Fotografen umlagert. Foto: Imago Images / Agencia EFE

„Mes que un Club“ gegen „Mes que un Messi“, die nächste Runde! Wie die spanische Sportzeitung AS am späten Mittwochabend berichtete, hat das mit viel Spannung erwartete „Gipfeltreffen“ zwischen „Bara“-Präsident Josep Maria Bartomeu und Messis Vater und Berater Jorge kein Ergebnis gebracht.

„Klubpräsident Bartomeu und Javier Bordas trafen sich mit Jorge Messi, Rodrigo Messi, Leos Bruder und einem Anwalt und es gab kaum Fortschritte“, so AS in seiner Online-Ausgabe.

90 Minuten dauerte das Treffen auf der Geschäftsstelle des FC Barcelona, das spanischen Beobachtern zufolge wie ein Krimi anmutete. Bartomeu soll wie ein Detektiv um das Hotelzimmer der Messi-Repräsentanten gecruised sein. Und immer schön auf die Paparazzi achten! Das gibt’s wohl nur in Barcelona!

Beide Seiten, so heißt es bei AS, beharren auf ihrem Standpunkt. Der Tonfall soll „herzlich“ gewesen sein. In diesem Fall wohl eher hart, aber herzlich. Denn nachgeben wollte weder der in 2019/2020 titellos gebliebene FC Barcelona noch der gekränkte und wechselwillige Superstar. „Beide Parteien sind weit von einer Einigung entfernt“, schreibt auch die spanische Sportzeitung Marca am späten Mittwochabend, „Barcelona hält einen Messi-Abschied für nicht verhandelbar.“ Vor allem beharren Bartomeu und Co. auf der Ungültigkeit der Ausstiegsklausel, die es Messi erlaubt, den Verein (Vertragsende: 30. Juni 2021) ablösefrei zu verlassen und sich beispielsweise seinem Mentor Pep Guardiola bei Manchester City anzuschließen.

Dass er mit Guardiola bereits gesprochen habe, verneinte Messis Vater bei seiner Ankunft auf dem Flughafen von Barcelona am frühen Mittwochmorgen. Für die Messi-Familie ist klar: Das Fax, mit dem der 4-malige Champions-League-Sieger (zuletzt 2015) um seine Vertragsauflösung ersucht hat, ist rechtskräftig.

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