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Nix Bayern, „No“ for Liverpool – Leipzigs Timo Werner vor Transfer zum FC Chelsea

Ligalive am Morgen – Timo Werner (24) steht offenbar bei RB Leipzig vor dem Absprung, der BVB hoff noch auf einen Leistungsträger – und Frankfurt liebäugelt mit der Champions League. Aber nur als Austragungsort…

Timo Werner RB Leipzig FC Chelsea

FC Chelsea statt Liverpool – Stoppte die Corona-Krise den Transfer von Timo Werner zum Klopp-Klub?

Die wochenlangen Spekulationen um Nationalspieler Timo Werner (24) scheinen ein Ende zu haben. Wie BILD am Donnerstag exklusiv berichtet, wird der Stürmerstar von RB Leipzig zum englischen Premier-League-Klub FC Chelsea wechseln.

Ex-Bundesliga-Trainer Mirko Slomka (52) hatte noch am Montag bei Leipzigs 4:2-Auswärtserfolg beim 1. FC Köln (Ligalive.net berichtete) auf einen Verbleib von Werner beim Champions-League-Viertelfinalisten gehofft. „Ich fände es schade, wenn ein solcher Spieler wie Werner die Bundesliga verlässt“, sagte Slomka beim Streamingdienst Amazon Prime, „aber wir wollen nicht spekulieren.“

Muss man auch nicht, Werner und sein Berater, Vize-Weltmeister Karlheinz Förster (61), scheinen Fakten geschaffen zu haben. Timo Werner soll bei den „Blues“ einen Vertrag bis 2025 unterschreiben – und mittels der 60 Millionen Euro teuren Ausstiegsklausel in seinem Kontrakt bei RBL (bis 2023) Leipzig verlassen können.

Laut BILD wird der Konföderationen-Pokalsieger von 2017 in London ein kolportiertes Jahres-Gehalt von 10 Mio. Euro einstreichen. Chelsea-Coach Frank Lampard gilt als großer Bewunderer von Werner.

Möglicherweise stach „Lamps“ den FC Liverpool und Jürgen Klopp aus. Die „Reds“ hatten ebenfalls um Werner geworben, u. a. mit einem Video-Telefonat im März, während der Corona-Krise.Aber: Da dem designierten englischen Fußballmeister FC Liverpool durch die Corona-Pandemie Verluste von 110 Mio. Euro drohen, machte der Klub von der Merseyside wohl schließlich den Rückzieher.Bei Borussia Dortmund hält man sich aufgrund der noch nicht geklärten Trainerfrage in Sachen Transfers noch bedeckt. Einzig der Verbleib von Achraf Hakimi (21) scheint beim BVB ganz oben auf der Prioritätenliste zu stehen.

Spanische Medien hatten zuletzt schon die Rückkehr des Leihspielers zu Real Madrid verkündet. Hakimi hat sich in 2 Jahren bei Borussia blendend entwickelt, kam in 69 Pflichtspielen auf 29 Tor-Beteiligungen, darunter 12 Tore.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc (57) will einen Abgang von Hakimi noch nicht ausschließen. Man halte sich an die Fakten, sagte der Dortmund-Macher dem Kicker-Sportmagazin (Donnerstag), es sei noch alles offen und man könne sich Achraf Hakimi weiter beim BVB vorstellen.

Der Marokkaner, 2018 auf Leihbasis gekommen, besitzt bei Real Madrid einen Anschlussvertrag bis 2022 und bei einem Marktwert von 54 Mio. Euro (Quelle: Transfermarkt.de) müsste Borussia Dortmund ans Limit gehen.

Hakimi-Berater Alejandro Camano hatte sich zuletzt auch semi-bedeckt gehalten. Man würde zunächst nach Madrid zurückkehren und dann wolle man sehen, was passiert, wurde Camano in einem Radio-Interview nicht wirklich deutlich.Top-News 3: Kommt die Champions League doch noch nach Frankfurt?

Frankfurt und die Champions League – dieser Sprung misslang 1992 und 1994 unter den Kult-Trainern Dragoslav Stepanovic („Lebbe geht weider“) und Klaus Toppmöller („Bye, bye, Bayern“) ebenso wie 2019 unter Adi Hütter.

Die Frankfurter Eintracht verspielte die Teilnahme an der Champions League immer in der letzten Saisonphase.

Nun scheint es gut möglich, dass die „Königsklasse“ doch noch in Frankfurt Station macht. Da der ursprüngliche Final-Spielort Istanbul durch die Corona-Pandemie kaum als Schauplatz infrage kommt, hat der europäische Fußball-Verband (UEFA) offensichtlich Ersatzkandidaten auf der Liste.

Eine dieser Austragungsstädte könnte Frankfurt am Main sein. BILD hat von einem Interesse der Banken-Metropole berichtet. Die Champions League soll in einer Art „Blitz-Turnier“ zu Ende gespielt werden. Die noch ausstehenden Spiele – Viertelfinale, Halbfinale und Finale – sollen zwischen dem 8. und 29. August abgewickelt werden.

Die neue Gastgeberstadt müsste 4 Stadien benennen, in denen die Spiele stattfinden können. Frankfurt würde bei einer Bewerbung im Verbund u. a. mit Mainz und Sinsheim agieren, da beide Städte nicht mehr als 100 Kilometer entfernt liegen. Die noch im Wettbewerb vertretenen deutschen Klubs RB Leipzig, aber vor allem der FC Bayern München, der im Südwesten zahlreiche Fans hat, könnten sich freuen…


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