You’ll never wait alone: Wann erhält Liverpool den Meisterpokal? – Bayern-Legende kehrt zurück


Premier League: Meister-Trophäe? Klopp und FC Liverpool müssen sich gedulden

Seit dem vergangenen Donnerstag und seit dem 2:1 (1:0)-Erfolg des FC Chelsea gegen den Verfolger Manchester City (Ligalive.net berichtete) steht der FC Liverpool als englischer Fußballmeister fest.

7 Spieltage vor dem Saisonende und so früh wie kein anderer Meister auf der Insel zuvor ist die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp (53) nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen und darf die erste Meisterschaft in der Premier-League-Ära (seit 1992) und die erste insgesamt seit 1990 feiern. Es ist der 19. Titel für die „Reds“.

Die Zeitung Liverpool Echo berichtet am Montag, dass sich der FC Liverpool noch einmal gedulden muss, ehe man den Meisterpokal der Premier League erstmals in die Höhe stemmen darf. Die Verantwortlichen in der Premier League haben bestätigt, dass die Übergabe der Meistertrophäe erst am 18. Juli 2020 – also fast 4 Wochen nach dem Meisterstück auf der Couch – und im Anschluss an das letzte Heimspiel gegen den FC Chelsea erfolgen wird.

Irgendwie passend, denn ausgerechnet die in Liverpool kaum beliebten „Blues“ aus dem Londoner Südwesten machten die Merseysiders am 25. Juni 2020 zum Meister. Das Stadion an der Anfield Road wird dann – ebenso wie die Volkswagen Arena in Wolfsburg am vergangenen Samstag bei der Meisterehrung des FC Bayern München – leer sein.

Die Premier League hat nach der Corona-Pandemie am 14. Juni 2020 den Spielbetrieb wieder aufgenommen. Das direkte Duell am 2. Juli mit dem entthronten Meister Manchester City und Liverpool wird keinen Einfluss mehr auf den Saisonverlauf haben.

FC Liverpool Meistertrophäe Anfield
Nur dieser Fan des FC Liverpool hat bislang die Meistertrophäe... Foto: Imago Images / PA Images

Top-News 2: RB Leipzig – Timo Werner verteidigt Champions-League-Verzicht

Timo Werner RB Leipzig FC Augsburg
Timo Werner traf zum Abschied von RB Leipzig im Auswärtsspiel beim FC Augsburg (2:1) 2-mal. Foto: Imago Images / Poolfoto.
Timo Werner hat sich am Samstag mit einem Rekord aus der Fußball-Bundesliga verabschiedet. Der Sturmbulle markierte beim 2:1 (0:0)-Erfolg der Leipziger am 34. Spieltag beim FC Augsburg insgesamt 17 Auswärtstreffer in einem Jahr.

Das ist zuletzt Gladbach-Legende Jupp Heynckes (75) in der Saison 1973/74 genommen. Die Treffer in Augsburg waren definitiv die letzten von Timo Werner im RB-Dress.

Der Stürmer wechselt für eine Ablöse von 53 Mio. Euro in die englische Premier League zum FC Chelsea. Er wird den Leipzigern im Champions-League-Endturnier in Lissabon im August nicht mehr zur Verfügung stehen. Es sei, so der Confed-Cup-Sieger von 2017 gegenüber dem Portal Sportbuzzer.de, „eine gemeinsame Entscheidung aller Beteiligten“ gewesen, „nicht gegen etwas, sondern für einen klaren Schritt und Schnitt für alle.“

Auch Werners Berater, Europameister Karlheinz Förster, verteidigte den Schritt. Es wäre für Timo Werner „alles andere als ein guter Start bei seinem neuen Klub gewesen“, so Försters Einwand bei SPORT1, wenn er nach dem Urlaub erst noch für die Vorbereitung und die Champions League nach Leipzig zurückgekehrt wäre.

Werner beklagte zudem gegenüber dem Kicker-Sportmagazin (Montagsausgabe). Unterstellungen, wonach er „Leipzig im Stich lassen“ würde. Manche hätten vergessen, so kritisierte der Nationalspieler, dass „mit Corona eine absolute Sondersituation“ entstanden sei und dass eine solche Übergangsphase bei Transfers vorher noch nie gegeben hätte.

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Top-News 3: Back to the roots – Bayern-Legende Arjen Robben wieder beim FC Groningen

Arjen Robben FC Groningen
Arjen Robben spielte bereits als Jungprofi 2002 bis 2002 für den FC Groningen. Foto: Imago Images / Pro Shots

Eigentlich hatte Arjen Robben (36) seine Karriere im Sommer 2019 für beendet erklärt. Nun ist der legendäre Ex-Bayern-Spieler zurück bei dem Klub, bei dem er einst die ersten Karriereschritte machte, beim FC Groningen.

Laut Eurosport.de hat sich Arjen Robben „aus Vereinsliebe“ noch einmal dem niederländischen Klub angeschlossen. Für den FC Groningen spielte der Außenstürmer bereits von 2000 bis 2002 gespielt. In 46 Eredivisie-Spielen erzielte er damals 8 Treffer, ehe er zum PSV Eindhoven wechselte.

Das Robben-Comeback hat in Groningen einen echten Fußball-Boom ausgelöst. Für die neue Saison hat der Verein bereits 10.000 Dauerkarten verkauft. „Ich hätte das für keinen anderen Verein getan“, erzählte Robben bei seiner Rückkehr. Es fühle sich gut an, wieder zu Hause sein, betonte der Vize-Weltmeister von 2010, nach „einer wunderbaren, 18 Jahre langen Abenteuerreise.“ Robben wird beim FC Groningen einen Ein-Jahres-Vertrag erhalten.

Dass er zurückkommt, hatten sich auch die Fans des Vereins, der u. a. auch Luis Suárez, Daley Blind, Ronald Koeman, Virgil van Dijk oder Johan de Kock unter Vertrag hatte, gewünscht. „Arjen, volg je hart“, Arjen, folge deinem Herzen – so hatten sie zuletzt auf Plakaten um die Rückkehr des Champions-League-Siegers von 2013 und 8-fachen Deutschen Meisters mit dem FC Bayern München geworben. Hat geklappt!

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