Transfers: Der HSV und der Ex-Bayern-Star? – BVB will nächstes Talent


Transfers: A Country for old Men? HSV und Sandro Wagner – Das passt nur vom Profil!

Aaron Hunt war bei seinem Wechsel zum HSV 29, Rafael van der Vaart bei seinem 2. Engagement in Hamburg ebenfalls, Weltstar Ruud van Nistelrooy 2010 schon 33 und Leih-Stürmer Martin Harnik im letzten Jahr 32.

Der HSV könnte seinem Ruf als „Country for old Men“ nun wieder gerecht werden. Wie das Kicker-Sportmagazin am Montag berichtet, passt auch der ehemalige Nationalspieler und Bayern-Profi Sandro Wagner (32) ins Anforderungsprofil der Hamburger.

Groß und körperlich robust und vor allem ablösefrei – diese Voraussetzungen bringt Sandro Wagner zweifelsohne mit. Der Ex-Nationalspieler hat seinen Vertrag in der Chinese Super League bei Tianjiin Teda aufgelöst und wäre sofort spielberechtigt.

Von seiner Präsenz her könnte Wagner das Angriffsspiel der Hanseaten durchaus beleben. Er scheint der Stürmer-Typ zu sein, den sich der neue HSV-Coach Daniel Thioune, Sportvorstand Jonas Boldt und der neue Sportchef Michael Mutzel offenbar im Team wünschen.

In der Bundesliga spielte Wagner für Darmstadt 98 (2015/2016, 14 Tore), 1899 Hoffenheim (2016/2017, 15 Treffer) und für den FC Bayern München – mit 8 Toren in 14 Spielen ab Januar 2018.

Sandro Wagner FC Bayern München Hamburger SV
Sandro Wagner im Freundschaftsspiel Hamburger SV - FC Bayern München (1:4) im August 2018. Spielt der Ex-Münchner bald für den HSV? Foto: Imago Images / MiS

Top-News 2: BVB will offenbar nächstes Juwel: Melaryo Bogarde im Visier

Melayro Bogarde
Melayro Bogarde von 1899 Hoffenheim gilt als Transfer-Hotspot. Foto: Imago Images / Jan Huebner

Sein Onkel ist eine Fußball-Legende in den Niederlanden: Winston Bogarde (49), Champions-League-Sieger mit Ajax Amsterdam, spanischer Meister mit dem FC Barcelona und WM-Vierter 1998.

Diese berühmten Fußstapfen will Melaryo Bogarde (18) bei 1899 Hoffenheim füllen. Der junge Innenverteidiger hat am 29. Spieltag beim 1:0 bei Mainz 05 sein Bundesliga-Debüt für die Kraichgauer gegeben – und steht jetzt offenbar auf der Wunschliste von Borussia Dortmund.

Das berichtet BILD (Montagausgabe). Aber: Auch Ajax Amsterdam und RB Leipzig sind offenbar an dem Niederländer, der auch die Staatsbürgerschaft von Suriname besitzt, interessiert. Die Hoffenheimer holten das Abwehr-Talent 2018 aus der Jugendabteilung von Feyenoord Rotterdam. Seine Entwicklung verlief seitdem rasant: Von der U17 über die U19 in den Profibereich.

Bei der U17-EM, die er mit der „Elftal“ erfolgreich abschloss, wurde er zum „Spieler des Turniers“ gewählt – ein Transfer-Hotspot. Und bei einem Marktwert von einer Million Euro (Quelle: Transfermarkt.de) auch ein Schnapper.

Bogardes Vertrag bei den Hoffenheimern läuft noch bis zum 30. Juni 2021. Die TSG will ihn jedoch nicht ziehen lassen, sondern mit ihm verlängern um ihm die Gelegenheit zu geben, „sich erst weiter zu entwickeln und dann als gestandener Profi zu wechseln“, wie es aus Sinsheim hieß.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Szalai, Mainz
Aussortiert! Mainz trennt sich von Stürmer-Star
Kevin de Bruyne Wolverhampton Wanderers Manchester City 1:3
Peps Team gewinnt – Bayern ohne Star in Budapest?
Wagner, Schalke
Endspiel am 2. Spieltag? Wagner vor dem Aus auf Schalke
Sörloth, Haaland, Norwegen
Norwegische Power für Leipzig! RB holt Haaland-Kumpel

Top-News 3: „Captain America“ – Ex-BVB-Star Christian Pulisic ein Gewinner der Saison beim FC Chelsea

Chelsea, Giroud, fa-cup
Chelsea-Stürmer Olivier Giroud jubelt. Foto: imago images / PA Images / Alastair Grant / NMC Pool

„Captain America“, so nannte ihn das Magazin Football 2020 (World Soccer) bei seiner Ankunft von Borussia Dortmund beim FC Chelsea und pries ihn vor dem Start bei den „Blues“ als „einen amerikanischen Helden“. Christian Pulisic (21) ist diesen hohen Erwartungen in seinem 1. Jahr in London vollauf gerecht geworden.

Der für 64 Millionen Euro vom BVB an die Stamford Bridge geholte Außenstürmer gehört zu den Gewinnern bei der Mannschaft von Trainer Frank Lampard. Die Champions-League-Teilnahme hat Chelsea bereits geschafft – und mit dem FA Cup (Finale gegen den FC Arsenal) hat man noch eine reelle Titelchance. Im CL-Achtelfinale sind die Aussichten nach 0:3 gegen den FC Bayern München vor der Corona-Pause mehr als bescheiden.

„Christian Pulisic war schon in einem vergleichsweise zarten Alter ein Global Player“, merkt das Magazin Football 2020 mit Bezug auf seine Ausbildung in Barcelonas weltberühmter Akademie La Masia an. Der FC Porto, Villarreal, der PSV Eindhoven, aber auch Borussia Dortmund waren hinter dem US-Amerikaner her. Er entschied sich für den BVB und gab mit 17 Jahren und 133 Tagen sein Bundesliga-Debüt. Nur 7 Spieler waren in der Liga-Geschichte bei ihrem Einstand jünger. „Nach Dortmund zu gehen, war für ihn als jungen Spieler sehr mutig“, erklärt sein ehemaliger Jugendcoach Steve Klein in Football 2020, „er hat als Jugendlicher gegen erwachsene Männer gespielt und das zeigt, dass er einen starken Charakter hat. Auch seine Eltern sind nicht abgehoben, als sie gesehen haben, welch hochtalentierten Spieler sie in ihrer Familie haben.“

Pulisic wollte mehr. Nach dem Pokalsieg mit dem BVB 2017 und der Vizemeisterschaft zog es ihn 2019 in seine Lieblingsliga, die Premier League. „Das Potenzial dieses Spielers ist nicht limitiert“, sagt der ehemalige US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann über ihn.

Bei Chelsea hatte er nach seiner Ankunft die schwierige Aufgabe, die zu Real Madrid abgewanderte Klub-Ikone Eden Hazard zu ersetzen. Dazu kam mit Frank Lampard ein neuer Trainer an die Bridge. Der Linksaußen kämpfte in London mit anfänglichen Schwierigkeiten, setzte ihn Lampard doch in den ersten Monaten nur sporadisch ein.

Der Blick auf die Pulisic-Zahlen zeigt: Von den ersten 10 Premier-League-Spielen machte er nur 2 über die volle Distanz. 3-mal stand er ohne Einsatz im Kader der „Blues“. Eine Adduktorenverletzung warf ihn Anfang 2020 zurück, doch mit 9 Toren und 5 Assists entwickelte sich Pulisic spätestens nach dem Corona-Re-Start zum absoluten Leistungsträger. In nur 2 Spielen blieb er seitdem ohne Tor-Beteiligung. Mit 9 Treffern liegt Pulisic gleichauf mit Wilian, nur Tammy Abraham, noch so ein hoch talentierter Hoffnungsträger bei Chelsea, erzielte mit 15 Buden mehr Tore in der Premier-League-Saison als das Duo Pulisic und Willian. Der Brasilianer (7 Assists) steht als einziger Spieler in der Vorbereiter-Liste bei den Londonern vor Pulisic, der wie César Azpilicueta und Youngster Mason Mount auf 6 Tor-Vorlagen kommt und damit ein absoluter Zugewinn für die Mannschaft aus dem Südwesten der britischen Hauptstadt ist.

Ligalivenet Premium-Dienste

AKTE BUNDESLIGA

Dossiers für Lover und Hater. Triumphe, Tragödien, Erfolge und Peinlichkeiten der Bundesliga-Vereine

CLOSELOOKNET

The dossier site. Global content for global people. Top content for top subjects.

LIGALIVE DAILY

Der tägliche Newsletter von Ligalivenet. Kostenlos und bis 06.00 Uhr morgens im Postfach. Schlauer werden in 5 Minuten.