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Da brennt der Baum! Trainerwechsel auf Schalke gefordert

Erst seit sechs Spieltagen ist Manuel Baum als Cheftrainer beim FC Schalke 04 im Amt, doch einen Trendwechsel konnte er bisher nicht bewirken.

Baum, Schalke

Kurzfristig hatten die Anhänger des FC Schalke 04 tatsächlich an einen Aufschwung geglaubt.

Nach einem 2:2 gegen den FSV Mainz 05 schien bei den Königsblauen vor der Länderspielpause so etwas wie Hoffnung aufzukeimen.
Doch die miserable Leistung bei der jüngsten 0:2-Heimpleite gegen den VfL Wolfsburg zeigte: Auf Schalke keimt gar nichts, außer Zweifel.
Und die wachsen vor allem gegenüber Cheftrainer Manuel Baum, der nach nur sechs Pflichtspielen – ebenso wie seine Vorgesetzen – heftig in der Kritik steht.

Nach Informationen des Kicker, wurde vor Saisonbeginn hinter den Kulissen der 15. Platz als „rettendes Ufer“, sprich Jahresziel, ausgerufen.

Damit wird deutlich, dass selbst auf Schalke niemand mehr mit einer frühzeitigen Trendwende rechnet, sondern die Verantwortlichen stattdessen einen Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag erwarten.

Wie üblich sollen laut Kicker, „erste Stimmen bereits zu hören sein, die einen erneuten Trainerwechsel fordern. Denn die Bilanz von Baum, der David Wagner nach dem 2. Spieltag beerbte, liest sich gravierend: Sechs Spiele, drei Punkte, 4:13 Tore – von dem erhofften Aufschwung ist nichts zu sehen.

Hinzu kommt, dass die Mannschaft nach wie vor keinen stabilen Kerb hat.
Und Baum sorgte mit seiner Experimentierfreudigkeit nicht unbedingt für Abhilfe. Aus diesem Grund forciert, so der Kicker, die Chefetage der Knappen nun die Bildung eines Spieler-Gerüsts, das der verunsicherten Mannschaft auch in schwierigen Situationen Stabilität auf dem Platz gibt.

Wenig hilfreich ist in dieser Situation auch die zunehmende Unruhe in der sportlichen Führungsabteilung. Dort, so heißt es, müssten sowohl Sportvorstand Jochen Schneider als auch der Technische Direktor Michael Reschke “allmählich um ihre Posten fürchten”.

Grund dafür sei, dass Schalkes Talfahrt den Aufsichtsrat “erschüttere”, weshalb auch Schneider und Reschke zunehmend in Kritik geraten.

Das persönliche Verhältnis leidet unter der Situation, so dass sich die beiden Verantwortlichen nur noch „professionell“ austauschen würden.

Aus einem brennenden Baum könnte auf Schalke somit sehr schnell ein ganzer Waldbrand werden.


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