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Job-Garantie durch Schulden? Schalke kann Manuel Baum nicht feuern

Durch Schalkes finanzielle Schwierigkeiten muss Trainer Manuel Baum, trotz sportlicher Talfahrt, nicht um seinen Job fürchten.

Baum, Schalke

Am heutigen Abend kämpft der FC Schalke 04 ab 18.30 Uhr in der Veltins Arena gegen den SC Freiburg um jeden Punkt.
Doch das ist nicht die einzige Front, an der das Tabellenschlusslicht momentan kämpfen muss.

Zum einen droht der sportliche Abstieg, zum anderen der finanzielle K.o. durch hohe Schulden.

Aus diesem Grund sind die Möglichkeiten auf dem Winter-Transfermarkt aktiv zu werden stark eingeschränkt – wenn nicht gar ausgeschlossen. Dies gilt wohl auch für die Trainer-Frage.

Im Januar 2020 investierten die Knappen rund zwei Millionen Euro in neue Spieler. Jean-Clair Todibo und Michael Gregoritsch kamen damals auf Leihbasis.

Aktuell ist die Lage des Bundesligisten offenbar so schlecht, dass noch nicht einmal Profis vorübergehend unter Vertrag genommen werden können.
Nach Informationen der Sport Bild, seien Schalke dadurch im Winter die Hände gebunden. Für mannschaftliche Verstärkung fehlen schlicht die finanziellen Ressourcen.

Vor diesem Hintergrund soll auch ein erneuter Trainer-Wechsel ausgeschlossen sein.
Selbst wenn Manuel Baum in Zukunft weiterhin sieglos bleibt, habe der 41-Jährige der Bild-Zeitung zufolge dadurch eine „Job-Garantie“.

Stattdessen sieht Sportvorstand Jochen Schneider die nach wie vor gut bezahlten Schalke-Profis in der Pflicht, nach Monaten der Talfahrt endlich wieder abzuliefern, heißt es.

 

 

Kauf-Pflicht für Paciencia sorgt für Probleme

 

 

Angesichts der wirtschaftlich katastrophalen Lage, ist für Schalke besonders eines bitter:

Sollten die Königsblauen den Klassenerhalt schaffen, greift für den von Eintracht Frankfurt ausgeliehenen Goncalo Paciencia wohl die Kauf-Pflicht.

Mit Leihgebühr wären dann zwölf Millionen Euro fällig, was inmitten der Corona-Krise einen enormen Kraftaufwand bedeuten würde.

Einzige Möglichkeit, doch noch Transferspielraum zu erhalten, wäre der Verkauf einiger Spieler. Bei einem Abschied von Ozan Kabak, Nabil Bentaleb oder Amine Harit, wären durchaus Erlöse im zweistelligen Millionenbereich möglich.

Besonders um Kabak halten sich die Wechselgerüchte hartnäckig, da das Innenverteidiger-Talent beim AC Mailand ganz oben auf dem Wunschzettel steht.


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