Manuel Neuer (Von Schalke 04 zum FC Bayern München) – Er wollte endlich Titel holen



Manuel Neuer (Von Schalke 04 zum FC Bayern München) - Er wollte endlich Titel holen

In Schalke verübeln sie Manuel Neuer den Wechsel immer noch.
In Schalke verübeln sie Manuel Neuer den Wechsel immer noch. (Photo by Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Was haben sie sich in der Bayern-Fankurve alles ausgedacht. Die „Koan Neuer“-Zettel, die nach Bekanntwerden seines Wechsels am 2. März 2011 vor dem Pokal-Halbfinale FC Bayern München gegen FC Schalke 04 (0:1) in der Münchner Allianz Arena in die Höhe gehalten werden, mussten dem Torhüter aus Gelsenkirchen weh tun.

Als Manuel Neuer sich entscheidet, zum Branchenriesen zu wechseln, hat er nicht nur die Rolle des ewigen Zweiten beim FC Schalke 04 satt. Gut, er hat mit den „Knappen“ 2011 den DFB-Pokal gewonnen. Aber in der Bundesliga muss er 2007 und 2010 zusehen, wie die Stuttgarter und die Münchner als Meister grüßen.

Die Abneigung der Bayern-Fans, die sehr rasch verfliegen wird – Fußballfans neigen zu großer Vergesslichkeit, wenn sich der Erfolg einstellt – begründet sich aber mit Neuers Vergangenheit. Der Ur-Schalker hat seine Jugend in der Nordkurve der Arena verbracht und den FC Bayern München mit seinem Eckfahnenjubel Marke Oliver Kahn im April 009, beim 1:0-Sieg der Schalker in der Allianz Arena, komplett düpiert. So etwas vergisst man auf den Rängen nicht so schnell.

 

Mit Manuel Neuer hatte Bayern wieder eine echte Nummer 1…

Umso bizarrer mutet es an, dass sich die eingeschworenen Bayern-Fans gegen die Verpflichtung des unumstrittenen deutschen Nationaltorhüters wehren, den der Rekordmeister für 30 Millionen Euro Ablöse an die Isar lockt. Die Bayern-Bosse haben ihrerseits genug von Fliegenfänger Thomas Kraft, den der 2011 geschasste holländische Coach Louis van Gaal ihnen als Nummer 1 verkauft hat. Sie wollen endlich wieder einen richtigen Torhüter. Einen wie den Maier-Sepp, den Belgier Pfaff oder den „Titan“ Kahn. Einen Titel-Garanten eben und keinen Problemfall.

Als Stimmen über seinen Transfers laut wurden, hatte der Torwart aber auch mit Verräter-Vorwürfen und Anfeindungen der Schalker Anhänger zu kämpfen. Nachdem ihn Schalkes Aufsichtsratsboss nach dem erfolgreichen Pokalfinale 2011 in Berlin gegen den MSV Duisburg (5:0) nicht umstimmen kann, erhält Neuer am Tag darauf die Quittung. Beim Autokorso durch Gelsenkirchen schafft es ein wütender S04-Anhänger, durchzubrechen. Er ohrfeigt Manuel Neuer.

Eine verbale Schelle für den Keeper sind die „Benimm-Regeln“, die in München ab Juli 2011 kursieren. Die Ultras des FC Bayern München, namentlich die Gruppierungen „Schickeria München“, „Inferno Bavaria ’01“, Munichmaniacs ’96“, „alarMstufe rot“ und „Munich’s Red Pride“, diktieren Neuer, was er zu tun und zu lassen hat. Er darf nach ihrer Ansicht …nie mit dem Megafon die Fangesänge vorgeben, sich nie vor die Mannschaft knien, um das „Humba“-Lied zu intonieren, sich nicht der Südkurve (hier stehen die Bayern-Ultras) nähern, nie sein Trikot in die Kurve werfen und nie das Bayern-Wappen auf dem Trikot küssen. „Ein Fan-Irrsinn, den es so in der Bundesliga noch nie gab“, konstatiert SPORT BILD. Anders gesagt: Erpressung.

 

In München wird Neuer zum Titelsammler

Neuer lässt sich davon nicht beeindrucken. Der coole, 193 cm lange Torwart-Hüne ist nach München gekommen, um zu bleiben und um endlich Titel zu holen. Spätestens nach dem Triple-Triumph 2013 sind alle Vorbehalte Schnee von gestern.

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