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Nach Wechsel zu PSV Eindhoven: Comeback von Mario Götze in der Nationalmannschaft?

Mario Götze und das Comeback in der Nationalmannschaft? Gelingt nach seinem Wechsel zur PSV Eindhoven auch die Rückkehr in die DFB-Elf? Das sagt Bundestrainer Joachim Löw über den Ex-Bayern-Star

Mario Götze Nationalmannschaft

Top-News 1: Nach Wechsel zu PSV Eindhoven: Comeback von Mario Götze in der Nationalmannschaft?

Mario Götze und die Nationalmannschaft! Nach seinem Wechsel zur PSV Eindhoven hatte der bei Borussia Dortmund aussortierte Weltmeister überrascht. Aber: Götze hat auch seine Ambitionen im DFB-Team unterstrichen. Denn: Zurückgetreten war er nie. Auch Bundestrainer Joachim Löw (60) scheint den 28-Jährigen noch auf dem Zettel zu haben. Das könnte ihm Kritik einbringen.

Das letzte Länderspiel von Mario Götze werden viele Fans nicht mehr auf dem Radar haben. Es war am 14. November 2017. Ein 2:2 gegen Frankreich in Köln. Bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland stand Götze nicht im Kader. Eine Rückkehr war lange Zeit kein Thema. Bei Borussia Dortmund war Götze meist nicht erste Wahl. Am Saisonende 2019/2020 folgte die fast unvermeidbare Trennung. Götze, von BVB-Coach Lucien Favre unwürdig behandelt, verließ den BVB. Sein Wechsel zur PSV Eindhoven war spektakulär. Die Bilanz des Weltmeisters von 2014: 3 Treffer in 6 Pflichtspielen.

Diese Zahlen kennt auch Joachim Löw (60). Der Bundestrainer hat bereits nach Eindhoven geschaut. Er berief Götzes Teamkollegen Philipp Max für die Länderspiele. Deutschland spielt gegen Tschechien und die Ukraine. Gut möglich, dass Löw auch den Mann zurückholt, der seine beste Einwechslung abbildete. „Zeig der Welt, dass du besser bist als Messi“, soll Löw Götze bei seiner Einwechslung im WM-Finale gegen Argentinien gesagt haben. Ein Spruch, der für Götze trotz WM-Titel mehr Fluch als Segen war. Bei seinem Wechsel nach Eindhoven hatte Götze klar gemacht, dass er das Thema Nationalmannschaft nicht abgehakt hat. „Ich bin 28 und habe noch Ambitionen“, so Götze. Der BILD-Zeitung sagte er am Montag: „Ich würde mich freuen, wieder für die Nationalmannschaft auflaufen zu dürfen. Die EM ist ein großer Traum für mich.“

„Wir verlieren ihn nicht aus den Augen“, schloss Löw am Montag ein Comeback des Ex-Bayernstars nicht aus. „Er wirkt sehr frisch und sehr agil, die Freude ist ihm anzumerken“, sagte Löw dem Portal Sportbuzzer.de. Vor dem Länderspiel-Doppelpack diskutierte ganz Deutschland über eine Rückkehr von Jérome Boateng und Thomas Müller vom FC Bayern. Beide Weltmeister waren von Löw – gemeinsam mit Mats Hummels – im Frühjahr 2019 aussortiert worden. Sie stehen nach Meinung des Bundestrainers einem Verjüngungsprozess entgegen.

Gegen die Tschechen und die Ukraine (Nations League) probiert es Löw mit vielen unerfahrenen Spielern. Das verspricht mal wieder atemlose Spannung… Routiniers wie Emre Can (BVB), Julian Draxler (Paris) oder Niklas Süle (Bayern) fehlen. Marco Reus (Dortmund) und Marc-André ter Stegen (FC Barcelona) wurden nicht nominiert. Neben vielen anderen. Mit der Götze-Rückkehr macht Löw ein neues Personalthema auf.Klar ist: Wenn Löw Götze zurückholt, spricht das nicht für einen innovativen Zug. Boateng, Müller und Hummels sind seit Monaten in Bestform. Dass Götze in Eindhoven zu alter Stärke zurückgefunden hat, muss er erst nachhaltig beweisen. So wäre ein Comeback in der Nationalmannschaft reiner Aktionismus. Und eben kein Beleg für das oft beschworene Leistungsprinzip!Der Hamburger SV bleibt in der 2. Liga weiter ungeschlagener Tabellenführer. Aber: Beim 1:1 (0:1) bei Holstein Kiel vergab man den sicher geglaubten Sieg in der Nachspielzeit. Die Hamburger bleiben seit ihrem Bundesliga-Abstieg 2018 weiter ohne Sieg gegen die „Störche“.

Einen HSV-Liga-Erfolg gegen Kiel hatte es zuletzt am 24. November 1962 gegeben. Damals noch in der Oberliga Nord und am Vorabend der Bundesliga. Im DFB-Pokal gewann Hamburg 2008 mit 5:0 gegen den nordischen Nachbarn.

HSV-Mittelfeldspieler Moritz Heyer traf nach Vorlage von Jeremy Dudziak (43.). Er köpfte aus kürzester Distanz ein. HSV-Torjäger Simon Terodde ließ in dieser Szene klug den Ball passieren. Der Neuzugang vom 1. FC Köln blieb am Ende bei 8 Toren aus 7 Zweitligaspielen. Hamburg blieb im 2. Durchgang ohne Torschuss. Das war zu wenig für ein Spitzenteam! Eine erste Schrecksekunde erlebten die Hamburger nach 73 Minuten. Fin Bartels trat auf die Hand von HSV-Keeper Sven Ulreich. Der ehemalige Bayern-Torhüter konnte nach kurzer Behandlung weiterspielen. Bartels sah die Gelbe Karte. 4 Minuten später war Schluss für den Ex-Bremer. Für ihn kam Benjamin Girth.

Es wurde auch im 5. Anlauf im „Unterhaus“ nichts mit dem HSV-Sieg in Kiel. Dafür sorgte der eingewechselte Joshua Mees. Josha Vagnoman schätzte einen Diagonalball aus Kiels Hälfte (!) von Finn Porath (90. + 1) falsch ein. Mees jagte das Ding ins kurze Eck. Ulreich ohne Chance. „Jetzt guckst du dich an und denkst: Was ist hier eigentlich los“, beschrieb Zweitliga-Legende Torsten Mattuschka bei Sky die Gefühlslage beim HSV. Damit dürfte der Ex-Unioner wohl richtig gelegen haben. „So ein Tor darf uns einfach nicht passieren“, ärgerte sich HSV-Abwehrspieler Toni Leistner. „Wir hatten auch in der 2. Halbzeit die besseren Chancen“, erklärte er bei Sky.Dem FC Barcelona bleibt in dieser Phase nichts erspart. Am Samstag noch 5:2-Sieger gegen Betis Sevilla, beklagt „Barca“ den nächsten Ausfall. Eine Knieverletzung stoppt Jungstar Ansu Fati (18).

Damit fällt der für Spanien spielende Linksaußen, der auch die Staatsbürgerschaft von Guinea hat, für das Nations-League-Spiel in der Schweiz am kommenden Samstag aus. Und vermutlich noch länger. Am 17. November trifft Spanien im jüngsten UEFA-Wettbewerb in Sevilla auf Deutschland.

Ausgerechnet Fati! Mit 5 Tor-Beteiligungen (4 Treffer) in 7 La-Liga-Spielen war der Youngster ein Faktor für den FC Barcelona. Fati musste zur Halbzeitpause der Ligapartie am Samstag gegen Betis in der Kabine bleiben. Eine Verletzung des inneren Meniskus zwingt ihn nun zu einer Pause von mindestens 4 Monaten. Der 4-malige Nationalspieler Spaniens muss sich einer Operation unterziehen.Ansu Fati. Er brach im September einen 95 Jahre alten Rekord. Mit 17 Jahren und 311 Tagen wurde er zum jüngsten Torschützen der spanischen Länderspiel-Geschichte. Bei seinem 2. Einsatz am 6. September 2020 gegen die Ukraine (4:0) im Estadio Alfredo di Stefano in Madrid traf er erstmals für „La Roja“.


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