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Nach Transfer zu Fenerbahce: Was Mesut Özil angeblich in Istanbul verdient…

Mesut Özil und der Transfer zu Fenerbahce Istanbul: Wie viele Abstriche beim Gehalt hat der Ex-Nationalspieler wirklich gemacht?

Mesut Özil Gehalt

Mesut Özil (32) hat sich nach einem Jahr ohne Spielpraxis beim FC Arsenal nun Fenerbahce Istanbul angeschlossen. Dass der Weltmeister von 2014 für seinen ,,Herzensklub” finanzielle Abstriche gemacht hat, wurde gebetsmühlenartig wiederholt. Aber wie steht es wirklich um das Gehalt von Mesut Özil bei Fenerbahce?

Es genügt ein Blick auf die ,,Rangliste des deutschen Fußballs” im Kicker-Sportmagazin vom Donnerstag. Hier ist Mesut Özil (32) in keiner der 3 infrage kommenden Kategorien (,,Weltklasse”, ,,Internationale Klasse”, ,,Nationale Klasse”) geführt. Kein Wunder: Sein letztes Spiel bestritt Özil Anfang März 2020. Noch für den FC Arsenal.

,,Der Ex-Nationalspieler wurde zu Saisonbeginn bei Arsenal ausgemustert, stand weder in der Kaderliste für die Premier League noch in der für die Europa League”, begründete das Blatt. Der Weltmeister von 2014 schien beinahe seinen 2021 auslaufenden Vertrag auf der Tribüne aussitzen zu wollen.

Bei kolportierten 500.000 Pfund Wochensalär keine schlechte Idee. Über die Inszenierung von Mesut Özil bei Fenerbahce haben wir berichtet. Ob diese pompöse Veranstaltung in Zeiten der Corona-Pandemie vertretbar ist, soll jeder für sich selbst entscheiden.

Dass aber während Özils Vorstellung bei dem hoch verschuldeten Istanbuler Klub immer wieder ein Verzicht auf Gehalt betont wurde, lässt Fragen offen.

Diese zu stellen, wäre eigentlich die Aufgabe der als Beifallklatscher engagierten Journalisten in Istanbul gewesen. Das hat nun die spanische Zeitung Marca übernommen.

Wie die Marca am Mittwoch berichtete, liegt das Gehalt von Mesut Özil bei Fenerbahce bei 3 Millionen Euro pro Saison. Dies sei ,,ein massiver Gehaltsverzicht”, statuiert das Blatt. Fenerbahce habe auf einer öffentlichen Plattform Details zum Gehalt von Mesut Özil genannt, hieß es.

Nimmt man den kolportierten Betrag, den Mesut Özil beim FC Arsenal kassiert hat – von 16 Millionen Euro pro Jahr ist die Rede – ist die Fallhöhe enorm. Dass nur die Liebe zu Fenerbahce (,,Fener ist ein Verein, den ich immer geliebt habe und sehr schätze”, so Özil) die Motivation für den Wechsel an den Bosporus war, lässt sich kaum erschließen.

Bis zum Saisonende wird Özil in Istanbul lediglich 500.000 Euro verdienen. Kolportiert, versteht sich. Aber: Auch der FC Arsenal könnte vom Bankdrücker profitieren. Je nach Einsatzzeiten von Özil bei Fenerbahce wären für die Londoner Boni von bis zu 2 Millionen Euro drin.

Özil hatte seit 2013 für den FC Arsenal gespielt. Unter Coach Mikel Arteta hatte er bei den ,,Gunners” keine Perspektive mehr.


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