Wohin mit Özil? Juve sagt ab, Fenerbahce fehlt Geld


Der FC Arsenal besiegte zur Überraschung vieler am traditionellen Boxing Day mit 3:1 den Stadtrivalen FC Chelsea.

Der langersehnte Befreiungsschlag dürfte die Stimmung zumindest ein wenig verbessert haben, auch wenn die Gesamtsituation nach wie vor unbefriedigend ist.
Zahlreiche Querelen sorgen auf und neben dem Platz für Unruhe.
Zu den wiederkehrenden Streitpunkten gehört auch die Kader-Verbannung von Mesut Özil.

Nach Informationen des Telegraph, ist die Mannschaft gespalten, wenn es um die Zukunft des 32-Jährigen geht. Eine Gruppe von Führungsspielern soll sich ausdrücklich für die Rückkehr des Spielmachers ausgesprochen haben. Dabei sei Özil einer der Hauptgründe für die interne Spaltung des Kaders, die seit einiger Zeit existiert.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler signalisierte zuletzt, dass er für eine Rückkehr in die Mannschaft offen ist. Denn für schlechte Stimmung sorgte der gebürtige Gelsenkirchener trotz der unfreiwilligen Pause nie.

„Er trainiert ganz normal mit. Er verhält sich gut, er verhält sich professionell, versteht sich auch gut mit der Mannschaft und bringt keine Negativität rein“, verriet Arsenal-Torhüter Bernd Leno kürzlich bei Sky.

Dass die Klub-Bosse Özil für die Rückrunde wieder für den Kader melden, darf jedoch angezweifelt werden. Arsenals Technischer Direktor Edú Gaspar mahnte zuletzt, dass es keinen Kreativspieler im Zentrum gebe und erwähnte Özils Namen dabei nicht.
Dies wird als klares Zeichen dafür gewertet, dass der Weltmeister von 2014 für ihn bereits abgeschrieben ist.

Währenddessen machte Trainer Mikel Arteta Özil kürzlich zumindest kleine Hoffnungen auf eine Rückkehr: „Wir haben Zeit, um zu entscheiden.“ Im Training überzeugte der offensive Mittelfeldspieler offenbar und dass die Gunners Belebung in der Offensive benötigen ist auch kein Geheimnis.

In 15 Premier League-Partien trafen die Hauptstädter nur 15 Mal und befinden sich – passend zu Spiel- und Toranzahl – nur auf dem 15. Tabellenplatz.

 

Özils Wechsel so gut wie beschlossen – nur wohin?

Da Özils Vertrag im Sommer ausläuft, stehen aktuell alle Zeichen auf Trennung.

Fenerbahce Istanbul soll aktuell mit Hochdruck daran arbeiten, das horrende Gehalt des Linksfußes zu stemmen, der ansonsten ablösefrei zu haben wäre. Ob dies gelingt, ist offen, auch wenn sich die Gerüchte um einen Wechsel an den Bosporus zuletzt verdichteten.

Währenddessen hat Juventus Turin offenbar kein Interesse mehr an einem Transfer des offensiven Mittelfeldspielers. Laut Tuttosport, wurde der Spielmacher in den letzten Wochen mehreren Vereinen – darunter auch Juve – angeboten. Arsenal war sogar bereit die Hälfte des Gehalts bis Saisonende zu übernehmen, doch die Bianconeri zeigten den Gunners die kalte Schulter.

Somit ruhen die Transfer-Hoffnungen auf der Heimat von Özils Eltern.

Mesut Özil - Spielerprofil und Leistungsdaten

Özil Transfer Arsenal
Haben sich nichts mehr zu sagen: Arsenal Manager Mikel Arteta (l.) und Mesut Özil. Und in Kürze werden sie dann auch getrennte Wege gehen... Copyright: imago images / PA Images

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