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Rashica „kein Thema mehr“: Leverkusen will Bremen-Star nicht mehr verpflichten

Milot Rashicas Wechsel zu Bayer Leverkusen scheint vom Tisch zu sein. Der Stürmer ist bei der Werkself “kein Thema” mehr.

Rashica, Werder Bremen

Bayer Leverkusen ist offenbar nicht mehr an einer Verpflichtung von Werder Bremens Milot Rashica interessiert.  

Der Offensivspieler wäre im Oktober beinahe von Norddeutschland zur Werkself gewechselt und hatte sogar schon den Medizincheck absolviert. Ein Leihgeschäft kam aber in den letzten Minuten der Wechselfrist nicht mehr zustande, da sich beide Vereine nicht rechtzeitig einigen konnten.

„Das war eine Überlegung im Sommer, gerade auch wegen der vielen Spiele im Herbst. Im Winter werden wir es neu bewerten. Im Moment ist es kein Thema“, teilte Leverkusens Sportdirektor und frühere Werder-Profi Simon Rolfes in einem Podcast des Radiosenders NDR2 mit.
Ein weiterer Grund für den Sinneswandel dürfte auch Rashicas Sehnenverletzung im Oberschenkel sein.
Der 24-Jährige, dessen Vertrag in Bremen 2022 ausläuft, wird voraussichtlich erst Ende Januar wieder einsatzbereit sein.

Rolfes' Worte dürften dem Außenstürmer gar nicht gefallen.
Denn nach Informationen der Sport Bild, hatte Rashica seinem Trainer Florian Kohfeldt nach dem geplatzten Transfer mitgeteilt, sich Leverkusen stattdessen im Winter anschließen zu wollen. Damals gab es auch Signale von den Bayer-Verantwortlichen, die nun aber offenbar erloschen sind.

 

Rashica-Wechsel platzte am Deadline Day

 

Leverkusen teilte am Deadline Day sein Leih-Interesse mit, Bremen wollte aufgrund seiner finanziellen Probleme aber „ausschließlich verkaufen“, erklärte Geschäftsführer Rudi Völler damals dem Kölner Stadt-Anzeiger.
„Als die Bremer kurz vor Schluss signalisierten, dass eine Leihe doch möglich wäre, da wurde es für uns interessant. Alle drei Parteien hätten es dann gern auch noch gemacht, aber das war in der Kürze der Zeit dann einfach nicht mehr umsetzbar“, begründete Völler das Scheitern des Transfers.

Die Tür scheint für Rashica nun erst einmal verschlossen zu bleiben.


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