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Ralf Rangnick hört bei Red Bull auf!

Ligalive am MORGEN – RB Leipzig adé: Nach acht Jahren kehrt Ralf Rangnick dem Red-Bull-Konzern dem Rücken. Er löst seinen Kontrakt als Head of Development Soccer auf.

Ralf Rangnick AC Mailand

Der schwäbische Stratege löste seinen Vertrag

Nach acht Jahren kehrt Ralf Rangnick dem Red-Bull-Konzern dem Rücken. Auf eigenen Wunsch löst er seinen Kontrakt als Head of Development Soccer auf und verlässt die Fußball-Abteilung des Getränke- & Brause-Konzerns. Zuletzt war er als Berater für die Red-Bull-Standorte in Brasilien und New York zuständig.

Ralf Rangnick hatte noch einen Vertrag bis 2021. Der Stratege war zuvor Trainer und Sportdirektor von RB Leipzig. Er war bei fast allem dabei, leistete auch die wichtige Aufbauarbeit: drei Aufstiege, eine Vize-Meisterschaft, das Pokalfinale 2019 und zwei Qualifikationen für die Champions League.

„Dank Ralf Rangnick gilt Red Bull Soccer heute weltweit als Referenzpunkt und Vorbild für erfolgreiches Management im Fußball“, meinte Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz.Rangnicks Verhandlungen mit dem Serie A Verein AC Mailand scheiterten letzte Woche. Der Schwabe wollte wohl als Trainer und Sportdirektor in Italien einsteigen, der große Traditionsverein jedoch an Trainer Stefano Pioli festhalten.Wieder tritt ein Fußball-Weltmeister der WM 2014 in Brasilien zurück: Benedikt Höwedes (32) hört auf! Dies schreibt das Nachrichtenmagazin ‘Der Spiegel' in seiner aktuellen Ausgabe.

Höwedes beendet seine Profi-Karriere, da es jetzt Wichtigeres in seinem Leben gebe. Er nannte familiäre Gründe: Es erfülle ihn, seinen Sohn „hautnah zu erleben. Da wurde Fußball plötzlich so unwichtig für mich.“

Zuletzt spielte ‘Benni' bei Lokomotive Moskau, löste seinen Vertrag vorzeitig auf. Von 2001 bis 2017 war Höwedes bei Schalke, sogar als Kapitän und in der Champions League.

Bei der WM 2014 stand der 44-fache Nationalspieler in allen sieben Spielen als Linksverteidiger auf dem Feld. 2009 gewann Höwedes mit der deutschen U21 die Europameisterschaft.

Weitere Weltmeister von 2014, die bereits aufgehört haben sind Andre Schürrle, Philipp Lahm, Per Mertesacker, Bastian Schweinsteiger, Miroslav Klose und Roman Weidenfeller.Da werden Erinnerungen an alte, bessere Zeiten wach in der Hansestadt: Horst Hrubesch (69) kehrt als neuer Fußball-Nachwuchsdirektor zum Zweitligisten Hamburger SV zurück!

Eine große Überraschung, dass der ehemalige Torjäger des HSV an die Elbe wechselt. Ein Deutscher Meister von 1979, 1982 und 1983… Zwischen 1978 und 1983 schoss er in 159 Partien 96 Tore.

Der einstige Mittelstürmer war viele Jahre im Nachwuchsbereich des Deutschen Fußball-Bundes tätig: als Trainer von 2000 bis 2016 in unterschiedlichen Funktionen. 2008 holte Hrubesch mit der U 19 und 2009 mit der U 21 den Europameister-Titel.

2016 betreute er die DFB-Olympiaauswahl in Rio de Janeiro und durfte sich am Ende über die Silbermedaille freuen. Zuletzt war Hrubesch von März bis November 2018 Interims-Trainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaft.

Nun soll er als Verantwortlicher des HSV-Nachwuchsleistungszentrums die Talente entwickeln. Die Dauer der Zusammenarbeit wurde offengelassen. „Ich stehe so lange zur Verfügung, wie wir in diesem Team mit einer Zielsetzung und Fleiß vorangehen und ich auch Spaß daran habe“, gab Hrubesch bekannt.„Nachwuchsarbeit hat immer auch etwas mit Geduld zu tun. Mein Anspruch und meine Erwartung sind lediglich, dass sich alle Beteiligten mit ihren Stärken voll reinhängen. Dann kommen wir garantiert Schritt für Schritt weiter. Ich habe in den Gesprächen den Eindruck gewonnen, dass der HSV jetzt den richtigen Weg eingeschlagen hat. Es geht um harte Arbeit, um Fleiß, Geduld und Überzeugung.“


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