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So verpennte RB Leipzig den Transfer von BVB-Bulle Haaland

Der verpasste Transfer von Erling Braut Haaland von Salzburg zum BVB ärgert RB Leipzig bis heute. Er war möglich!

Haaland Leipzig Transfer

RB Leipzig kämpft am Samstagabend in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen um seine letzte, vage Titelchance. Die Schwäche der ,,Roten Bullen” liegt eindeutig im Angriff. Hier wurde im Sommer 2019 ein folgenschweres Versäumnis begangen. Ein gewisser Erling Braut Haaland (20) war damals für einen Transfer zu haben – nur Leipzig reagierte nicht. 

Wenn Dietrich Mateschitz (76) zürnt, zittert ganz Österreich. Der Red-Bull-Besitzer grummelt zwar selten, aber deutlich. Das weiß man jetzt auch in Leipzig. RB Leipzig verpasste 2019 den Transfer von Erling Braut Haaland (20).

,,Einen solchen Spieler zu verlieren, das sollte sich nicht wiederholen”, mahnte ,,Didi” Mateschitz die Macher seines Fußball-Franchises in Leipzig. Die ,,Roten Bullen” hatten ausgerechnet bei einem Spieler ihres ,,Schwesterklubs” aus Salzburg gepennt!

RB Leipzig verpasste den Transfer von Erling Braut Haaland. Und das, obwohl ,,Fußball-Professor” Ralf Rangnick, damals RB-Sportchef, eindringlich auf Haaland verwiesen hatte. Der vielleicht schwäbischste aller schwäbischen Bundesliga-Trainer machte intern auf den Spieler aufmerksam. ,,Der hätte wie gemalt zu uns gepasst, sagt der 62-Jährige rückblickend zu SPORT BILD (aktuelle Ausgabe). Rangnick trauert Haaland nach. ,,Es ist extrem schade gewesen, dass man mit ihm einen Spieler von Salzburg woanders hat hingehen lassen.”

Denn: Haaland war auf dem Transfermarkt. Er hatte in Salzburg unter anderem in der Champions League auf sich aufmerksam gemacht. Nach seinem letzten Spiel für die Salzburger Bullen am 10. Dezember 2019 gegen den FC Liverpool (0:2) stieg er mit Vater Alf Inge Haaland (Ex-Profi bei Manchester City) und seinem Berater Carmine ,,Mino” Raiola ins Flugzeug.

Es ging nach Deutschland. Das Haaland-Trio machte in Leipzig Station. Da war die Nummer um einen Transfer von Erling Haaland aber schon gelaufen. Borussia Dortmund hatte den Zuschlag für das Sturmjuwel aus Norwegen erhalten. Für eine per Ausstiegsklausel fast lächerlich anmutende Summe von 20 Mio. Euro. Dazu kam ein üppiges Handgeld für Haaland Senior und ,,Coluche” Raiola. Versteht sich. Der von der Wiener Zeitung Die Presse mit dem französischen Komiker Coluche verglichene Star-Berater macht alles. Aber eben nichts umsonst.

Umsonst waren die Bemühungen der Leipziger um einen Transfer von Haaland im Dezember 2019. ,,Dortmund bot mehr Geld und einen Stammplatz”, schreibt SPORT BILD dazu (Mittwoch). Leipzig hatte den Transfer von Haaland schon früher verpennt.

Dabei hätten bei Rangnick-Nachfolger Markus Krösche (40) die Kuhglocken bimmeln müssen. Der vom SC Paderborn verpflichtete Manager hatte schon zu Haalands Zeit bei Molde FK an einen Transfer gedacht. In Leipzig wollte er Haaland zwar holen, doch es gab ein Problem. ,,Es gab von Beraterseite aus klare Signale, zu so einem frühen Zeitpunkt keine Entscheidung zu treffen”, sagt Krösche. Haaland sollte sich zunächst in Salzburg beweisen. Das tat er. Mit 29 Toren in 27 Pflichtspielen. Davon 8 in 6 Champions-League-Auftritten (!) mit Salzburg 2019. Haaland wurde ,,Fußballer des Jahres” in Österreich. Sein aktueller Marktwert liegt bei 100 Mio. Euro.

Ob man Haaland mit Hilfe von Ralf Rangnick nach Leipzig geholt hätte, ist spekulativ. Sicher ist, dass man in Leipzig die Mateschitz-Mahnung ernst genommen hat. Im Winter 2020 schnappten sich die Leipziger Bullen das nächste Top-Talent aus Salzburg: Dominik Szoboszlai.


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