Leihende? Real denkt über „Reinier-Rettung“ aus Dortmund nach


Reinier wechselte erst im Sommer als Leihspieler vom spanischen Erstligisten Real Madrid zu Borussia Dortmund und könnte schon im Winter wieder abreisen.

Laut Berichten der spanischen AS, ist neben seinem Stammklub vor allem Reinier selbst unzufrieden mit seinen bisherigen Einsatzzeiten.
Bisher kam der Brasilianer nur auf drei Kurzeinsätze in der Bundesliga sowie zwei Einwechselungen als Joker in der Champions League. Auch im DFB-Pokal und Supercup durfte der 18-Jährige nur in den Schlussminuten ran und stand somit kein einziges Mal in der Startelf.

Sollte bis zum Winter keine Besserung eintreten, wolle der Mittelfeldspieler mit dem BVB und den Verantwortlichen in Madrid „eine Lösung“ finden, mit der das vorzeitige Ende des Leihgeschäfts gemeint sein könnte.

Im Januar 2020 zahlte Real 30 Millionen Euro an den brasilianischen Flamengo RJ und vereinbarte im Anschluss eine zweijährige Leihe mit dem BVB, um Reinier Spielpraxis zu ermöglichen.

“Dortmund hatte schon Interesse, als ich noch in Brasilien war. Das hat mich damals sehr gefreut, weil der BVB in Brasilien von vielen sehr geschätzt wird”, erinnerte sich Reinier im Interview mit den Ruhr Nachrichten.
Statt eines direkten Transfers folgte damals ein Leihgeschäft in die Bundesliga, das den Teenager sehr freute: „Dortmund ist für mich eine große Chance, es ist ein großes Projekt und bestimmt die richtige Wahl.”

In Brasilien seien die Schwarz-Gelben „bekannt dafür, jungen Spielern gute Chancen zu bieten, die Menschen in Brasilien verfolgen das sehr genau, wie sich diese Spieler entwickeln.“
In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob Reinier diese „große Chance“ beim BVB noch nutzen wird.

Reinier, BVB
Real Madrid denkt wegen wenig Einsatzzeiten über ein Leihende Reiners beim BVB nach. Copyright: imago images / Buzzi

Top News 2: Götze erleidet Europa-League-Rückschlag mit Eindhoven

Götze, Eindhoven
Mario Götze (l.) musste mit PSV Eindhoven eine herbe Niederlage in der Champions League einstecken. Copyright: imago images / ANE Edition

In der Europa League musste Mario Götze einen herben Rückschlag mit PSV Eindhoven einstecken.

Der Held der Weltmeisterschaft 2014 verlor mit seinem Team 1:4 bei PAOK Saloniki und musste als Konsequenz den griechischen Konkurrenten auf Rang zwei der Gruppe E vorbeiziehen lassen.

Nach einer souveränen ersten Hälfte und dem Führungstreffer durch Eran Zahavi per Foulelfmeter in der 20. Minute verloren die Niederländer nach dem Seitenwechsel vollkommen den Faden.

Zunächst gelang dem Österreicher Stefan Schwab in der 47. Minute der Ausgleich, bevor Andrija Zivkovic per Doppelschlag (55., 66.) und der erst 18-jährige Christos Tzolis (58.) das Spiel zugunsten des Gastgebers drehten.
Um die Zwischenrunde jetzt noch zu erreichen, muss die Elf von Trainer Roger Schmidt einen Gang zulegen.
Neben Götze konnten auch der frühere Augsburger Philipp Max sowie die Bayern-Leihgabe Adrian Fein die hohe Niederlage nicht verhindern.

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Top News 3: Ersatzstürmer Bailey rettet wankende Leverkusener

1899 Hoffenheim Slovan Liberec 5:0
Die TSG 1899 Hoffenheim schwor sich hervorragend auf das Europa-League-Spiel gegen Slovan Liberec ein. Foto: Imago Images / Jan Huebner

Als Ersatzstürmer köpfte der nur 1,78 Meter große Leon Bailey Bayer Leverkusen zur Erlösung!

Der Jamaikaner erlebte beim 4:2-Sieg der Werkself gegen Hapoel Be’er Sheva einen großen Abend und das, nachdem die Saison-Vorbereitungen für den 23-Jährigen ein wahrer Albtraum waren.

„Natürlich waren die beiden Tore schön für mich“, sagte der Matchwinner über seinen Doppeltreffer in der 5. und 75. Minute: „Aber wichtiger war es, dass wir gewonnen haben.“

Bailey kehrte von der Geburtstagsfeier des mit dem Coronavirus infizierten Sprint-Olympiasiegers Usain in seiner jamaikanischen Heimat selbst COVID-positiv und mit zweiwöchiger Verspätung zurück – mit einem mächtigen Trainingsrückstand!
Einen Monat nach Saisonstart hatte er lediglich 23 Pflichtspiel-Minuten für Leverkusen absolviert.

Harte Arbeit brachte den Stürmer zurück auf sein Ausgangniveau und Trainer Peter Bosz lobte, dass er „von Spiel zu Spiel besser“ werde.

Nach den Abgängen von Kevin Volland und Kai Havertz sowie einer Verletzung des Torjägers Patrik Schick, wurde Bailey für Bosz die erste Ersatz-Option im Sturmzentrum.

Auch gegen Liberec bestätigte der Torjäger das in ihn gesetzte Vertrauen und könnte die Spielzeit nach einem holprigen Start doch noch erfolgreich zu Ende bringen.

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