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Königsblau in der Krise! Schalke bittet Fans um Hilfe

Ligalive am Morgen – Der FC Schalke 04 hat seine Fans um Unterstützung während der Pandemie gebeten. Sollte es zu Geisterspielen kommen, bittet der Verein auf Ticketerstattungen zu verzichten.

Fans, Schalke, Fahnen

Fußball-Bundesligist Schalke 04 bittet seine Fans um Unterstützung, um in der aktuellen Corona-Krise mit einem (königs-) blauen Auge davon zu kommen!

Sollte die Bundesliga mit Geisterspielen zu Ende gebracht werden, hat der Verein hat Besitzer von Dauerkarten und Tagestickets gebeten, auf die Rückerstattung der Kosten zu verzichten.
Schalke teilte mit, dass alle Beteiligten “die aktuelle Saison zu Ende zu spielen” möchten, da der Klub ohne TV-Einnahmen “vor einer potenziell existenzbedrohenden wirtschaftlichen Situation” stünde.

Laut dieser Mitteilung, haben viele Fans sich bereits kooperativ gezeigt und auf die Rückerstattung der Ticketkosten verzichtet. Diese Unterstützung möchte der Bundesligist nun belohnen.Inhaber von Dauerkarten, die auf ihre Rückerstattung verzichten, sollen ein Sondertrikot mit der Aufschrift “#NurImWir” geschenkt bekommen. Tagesticketbesitzer erhalten einen exklusiven Fanartikel. Zudem bekommen Fans, die eine Karte für das bevorstehende Derby beim Erzrivalen Borussia Dortmund haben, ein Ticket für das Spiel in der nächsten Saison.Für den von Verletzungsausfällen geplagten FC Schalke 04 bietet die Corona-Zwangspause ungeahnte Vorteile: Nach und nach melden sich zahlreiche, ehemals verletzte Spieler wieder zurück!

“Wir haben viel mehr Spieler im Trainingsprozess, sehr viele, die wieder gesund sind”, bestätigte Trainer David Wagner begeistert gegenüber Schalke-TV.

Konkret kehrten neben Nationalspieler Suat Serdar (Zehenbruch), auch Mittelfeldspieler Daniel Caligiuri (Innenbandteilriss) sowie die Verteidiger Salif Sané (Meniskusriss), Juan Miranda (Wadenverletzung) und Benjamin Stambouli (Fußbruch) wieder ins Training zurück.

Mittelfeldspieler Omar Mascarell (Adduktorenabriss) und Verteidiger Ozan Kabak (Lendenwirbel) befinden sich derzeit noch in der Reha.

Auch wenn die Einheitsumfänge variieren, trainiert Schalke seit Beginn der Woche wieder in Kleingruppen mit bis zu sieben Spielern. “Wir können die Zeit nutzen, Spieler, die aus der Reha kommen, wieder an die Mannschaft heranzuführen”, sagte Wagner.
Zweikämpfe sind aus Infektionsschutzgründen aber verboten.

Die Übungen gehen den Schalkern dennoch nicht aus:
“Die Fitnesstrainer können sich richtig austoben, und die Jungs haben auch noch Bock dazu, weil alles besser ist, als es allein zu Hause zu machen”, analysierte der Cheftrainer.
Laut ihm gäbe es “keinerlei Probleme mit der Motivation.“ Alles sei besser, “als alleine durch den Wald zu laufen.”

Sollte die – derzeit bis zum 30. April pausierte – Bundesliga-Saison wieder aufgenommen werden, könnte Schalke leistungsmäßig mit den übrigen Vereinen gleichziehen.

Aufgrund der langen Verletztenliste hatten die Königsblauen aus den letzten sieben Punktspielen vor der Zwangspause keinen Sieg und nur vier Punkte mitgenommen. Trotzdem liegen sie als Tabellensechster noch auf einem Europapokalplatz.Nachdem Rudi Völler bereits vor wenigen Tagen von sich reden machte, indem er 100 Geisterspieltickets für seinen Ex-Klub Kickers Offenbach erwarb, ist er nun erneut im Gespräch. Auch dieses Mal ist der Grund positiv:

Völler bleibt bis 2022 Sportgeschäftsführer von Bayer Leverkusen.

“Den Gedanken, den ich im vergangenen Jahr mal hatte, vielleicht etwas früher aufzuhören, habe ich verworfen. Bis 2022 mache ich weiter”, teilte der 59-Jährige im Interview mit Sport Bild mit. Am 13. April feiert „Tante Käthe“ ihren runden Geburtstag.

Die Fußball-Legende war seit 2005 Sportdirektor der Werkself und übernahm 2018 eine für ihn neu geschaffene Stelle in der Geschäftsführung.
Seitdem schaffte es Leverkusen sechsmal in die Champions League, was Völler als Erfolg wertet: „Aber es gibt den Wermutstropfen, dass wir keinen Titel geholt haben.”

Titel hätte er in dieser Zeit bei einem anderen Verein reichlich sammeln können: 2008 lehnte Völler eine Anfrage des FC Bayern München ab, Nachfolger von Uli Hoeneß zu werden.
Er hätte sich damals “schon als Teil von Bayer Leverkusen gesehen. Deshalb konnte ich nicht zu den Bayern gehen.“ Bereuen tut er die Entscheidung nicht.In zwei Jahren läuft der Vertrag des Weltmeisters von 1990 bei Leverkusen aus. “Danach müssen wir schauen“, sagte Völler zu Sport Bild und ergänzte: „Ich werde zu gegebener Zeit mit Werner Wenning als Vorsitzendem des Gesellschafter-Ausschusses besprechen, was sinnvoll für die Zukunft ist.“


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