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Wamangituka provoziert Bremen! VfB-Doppeltorschütze sorgt für Zoff

Stuttgarts Silas Wamangituka hat gegen Werder Bremen mit einem provozierend langsamen Tor für Zoff gesorgt.

Wamangituka, Stuttgart

Der VfB Stuttgart musste am Wochenende bei Werder Bremen ran und siegte am Ende 2:1.
Matchwinner Silas Wamangituka erzielte zwar beide Tore für die Schwaben, sorgte mit einer Aktion am Ende aber für ordentlich Zoff.

Denn der Doppeltorschütze ließ sich für seinen zweiten Treffer alle Zeit der Welt. Provozierend langsam, beinahe wie ein Sonntags-Spaziergänger, schubste Wamangituka das Leder in der Nachspielzeit in Richtung des leeren Bremer Tores. Erst, als Werder-Stürmer Davie Selke wütend angesprintet kam, knallte der 21-Jährige den Ball ins Netz. Es sollte die Entscheidung des Spiels sein und sorgte im Nachgang für viel dicke Luft.

“Das war respektlos! Da brauchen wir gar nicht drumherum zu reden”, tobte Selke, Torschütze des einzigen Bremer Treffers, nach der Niederlage bei Sky: “Der Junge soll den Ball einfach reinschießen und hier nicht rumlaufen wie sonst irgendwie einer.”

Wamangituka kassierte Gelb wegen Unsportlichkeit und bekam von Werder-Coach Florian Kohfeldt nach dem Abpfiff noch den Kopf gewaschen. “Wir alle sind uns einig, dass das nicht glücklich war. Wir sollten es aber auch nicht überdramatisieren”, erklärte Kohfeldt.

Wamangituka dürfte von beidem nicht sonderlich beeindruckt gewesen sein, denn durch den verdienten Sieg orientiert sich der VfB in der Bundesliga-Tabelle wieder nach oben. Der Stürmer hatte vor seinem fünften Saisontreffer (90.+1), bei dem er Bremen-Torhüter Jiri Pavlenka und Ömer Toprak an der Strafraumgrenze den Ball abluchste, bereits einen Foulelfmeter in der 31. Minute verwandelt. Die Hanseaten waren zwar stets bemüht, kamen über gute Ansätze und das zu späte Tor von Selke (90.+3) aber nicht hinaus.

 

Erster VfB-Sieg in Bremen seit 2006

 

Die Stuttgarter schienen derweil gut erholt von der 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern München am letzten Spieltag. Erstmals seit 2006 gelang ihnen ein Sieg an der Weser, der zudem auch den Aufstieg auf Tabellenplatz acht bedeutete.
Bremen ist nach der zweiten Niederlage in Serie und dem siebten sieglosen Spiel in Folge nun Zwölfter. Den Norddeutschen drohen nun unruhige Tage, da ein Machtkampf um den Bremer Aufsichtsrat ausgebrochen ist.


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