Knie-Ödem! Süle muss erneut pausieren


Nach sechs Monaten Reha muss Niklas Sühle nun eine weitere Woche auf das Training beim FC Bayern München verzichten.

Laut Bild-Zeitung, hat der 24-Jährige Probleme mit dem linken Knie und das genau ein halbes Jahr nach seinem zweiten Kreuzbandriss.
Zunächst sah alles nach einem baldigen Comeback aus, als Sühle am vergangenen Donnerstag am Aufbau-Training an der Säbener Straße teilnahm.
Nachdem er zwei Wochen lang reine Einzeltrainings absolvierte, machte der Innenverteidiger die Aufwärm-Übungen nun mit der Kleingruppe um Thomas Müller und Jérôme Boateng.
Allerdings nur einen Tag lang: Am Freitag fehlte er bereits wieder auf dem Trainingsplatz!

Die Bild zitiert aus einem Statement der medizinischen Abteilung des Rekordmeisters. Darin ist von einer verordneten Pause die Rede, „weil eine Flüssigkeitsansammlung im Gewebe Probleme macht“. Ein solches Ödem ist als Folge einer Reha keine Seltenheit, sobald das Knie eine leichte Überlastung hat.

Süle, der im Oktober 2019 in Innsbruck operiert wurde, soll nun kommende Woche von den Physiotherapeuten im Leistungszentrum behandelt werden und im Kraftraum leichtes Training absolvieren.

Durch die Bundesliga Zwangspause kann Süle sein Knie aktuell ohne Druck wieder aufbauen, so dass selbst diese Verzögerung keinen großen Rückschlag bedeutet.

Niklas Süle, FC Bayern
Hier war noch alles gut! Niklas Süle am 14. April im Aufbau-Training des FC Bayern. Nun fällt er durch ein Knie-Ödem wieder aus! Copyright: imago images / Philippe Ruiz

Top News 2: Preetz: „Im Austausch über weitere finanzielle Mittel“

Preetz, Hertha
Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz hat Gespräche über eine weitere Finanzspritze durch Investor Lars Windhorst bestätigt. Copyright: imago images / pmk
Michael Preetz, Manager von Hertha BSC, bestätigte, dass es Gespräche über weitere Millionen-Spritzen durch Investor Lars Windhorst gibt.

Es wurde bereits spekuliert, dass der Geschäftsmann trotz Corona-Krise in der zweiten Jahreshälfte weitere 150 Millionen Euro in den Verein pumpen wolle.

Im Doppelpass bei Sport1 sagte Preetz, man sei „im Austausch, ob es eventuell der richtige Weg sein kann, nochmal weitere Mittel gerade in dieser Phase zur Verfügung zu stellen.”

Bisher belief sich das Investment von Windhorsts Tennor Holding B.V. auf 224 Millionen Euro, im Gegenzug gab der Klub 49,9 Prozent der Anteile der Hertha BSC KGaA ab. Auf Anfrage des SID gab ein Windhorst-Sprecher an: “Zu den Zusagen und Plänen, die gemacht wurden, stehen wir. Daran ändert auch die Corona-Pandemie nichts.”

Preetz ist mit der Zusammenarbeit mit Windhorst zufrieden, da der Klub dadurch in einer besseren Lage als andere Vereine sei. “Ich glaube, dass sind wir ganz sicher”, bestätigte Preetz am Sonntag bei Wontorra – allein zu Hause bei Sky, “das versetzt uns in die Lage, dass wir die Auswirkung der Krise meistern werden und mit Blick auf die nächste Spielzeit gute Entscheidungen treffen können.”

Des Weiteren befürwortete Preetz die Arbeit der Deutschen Fußball Liga und DFL-Boss Christian Seifert: “Ich finde, dass Christian Seifert an der Spitze der DFL einen herausragenden Job macht, gerade in diesen schwierigen Zeiten.“

Auch der Aufruf zur Zurückhaltung beim Thema Geisterspiele unterstützt der Hertha-Manager: “Es ist nicht sehr hilfreich, wenn jeder irgendwelche Ideen oder Wasserstandsmeldungen abgibt.“

Geduld müsse sein Verein noch bei der Zukunftsplanung mit Arne Friedrich haben. Der Ex-Profi soll vom Performance-Manager zum Sportdirektor befördert werden. “Er muss das für sich sortieren und entscheiden. Das wird noch einige Wochen dauern”, so Preetz.

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Top News 3: Higuain will nicht zu zurück zu Juve

Gonzalo Higuain, Juventus Turin
Am Boden der Tatsachen: Starstürmer Gonzalo Higuain will aufgrund der Corona-Krise nicht zu Juventus Turin zurückkehren. Copyright: imago images / HochZwei/Syndication

Die Zeit des Starstürmers Gonzalo Higuain könnte beim italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin abgelaufen sein.

Laut der italienischen Gazzetta dello Sport habe der Vizeweltmeister von 2014 Bedenken, nach Turin zurückzukehren. Der Grund: Die Corona-Pandemie.

Der 32-Jährige befindet sich derzeit bei seiner Familie in seinem Heimatland Argentinien. Ein weiterer Grund, dass Higuains, dessen Vertrag noch bis 2021 bei Juve läuft, nicht zurückkehren möchte, ist eine Krebserkrankung seiner Mutter.

Die Saison in der italienischen Serie A ist aufgrund der Pandemie seit März unterbrochen. Fußball-Verbandspräsident Gabriele Gravina hat bezüglich eines möglichen Neustarts bereits Druck auf die Regierung ausgeübt, da er sich eine Saisonfortsetzung Ende Mai wünscht.

Vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs sollen alle Spieler in Sportzentren für drei Wochen unter Quarantäne gestellt werden, wo sie regelmäßig getestet werden sollen.

Ob Higuains den eventuellen Saisonneustart miterlebt ist derzeit fraglich.

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