Transfer-Ticker: Pfiat di, Bayern? Thiago will doch keine Vertragsverlängerung!


Der neue Vertrag war ausgehandelt und alle Details geklärt:
Anfang Mai berichteten mehrere Medien übereinstimmend, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis die Vertragsverlängerung von Thiago beim FC Bayern München offiziell wird.

Nun scheint nach Informationen der Sport Bild allerdings ein Umdenken beim 29-Jährigen stattgefunden zu haben. Thiago will seinen 2021 auslaufenden Kontrakt nun offenbar doch nicht mehr ausweiten.

Der Spanier sieht seine letzte Chance auf einen Wechsel zu einem anderen europäischen Top-Klub, um entweder in sein Heimatland zurückzukehren oder anderswo neue Auslandserfahrungen zu sammeln. Aufgrund der zuletzt starken Leistungen von Joshua Kimmich und Leon Goretzka in der Mittelfeldzentrale stehen die Bayern-Verantwortlichen einem vorzeitigen Abschied dem Bericht zufolge mittlerweile offen gegenüber.
Ein Verkauf in diesem Sommer könnte nämlich den Handlungsspielraum bei Einkäufen, wie beispielsweise dem von Leroy Sané, deutlich erhöhen.

Bisher liege dem deutschen Rekordmeister noch kein Angebot für den Mittelfeldspieler vor, im Mannschaftskreis sei allerdings von einem Interesse des FC Liverpool die Rede. Coach Jürgen Klopp sei Fan von Thiago und sehe Verbesserungsbedarf im zentralen Mittelfeld der Reds. Da der Premier-League-Klub zuletzt das Rennen um Leipzigs Timo Werner gegen den FC Chelsea verlor, könnte Thiago nun stattdessen auf die Inseln wechseln. Eine konkrete Ablösesumme für den Spanier wurde bisher allerdings nicht genannt.

Im Mai betonte Thiago noch, dass der FC Bayern „ein wunderbarer Klub“ sei, „um eine Karriere zu beenden.“ Bayerns Vorstandsmitglied Oliver Kahn zeigte sich zuletzt ebenfalls noch optimistisch: „Ich glaube wir, als FC Bayern, haben sehr, sehr gute Argumente, wenn man sich das im europäischen Kontext anschaut, dass die Spieler wissen, was sie bei uns haben.“ Thiago scheint das anders zu sehen.

Thiago, FC Bayern München
Thiago (FC Bayern München). Copyright: imago images / Nordphoto

FC Schalke 04: Dusan Vlahovic zu teuer für Transfer!

Vlahovic, Florenz
Dusan Vlahovic von AC Florenz hat das Interesse von Schalke 04 geweckt. Copyright: imago images / Insidefoto

15 Spiele ohne Sieg mit insgesamt nur sieben Toren.
Kein Wunder, dass Trainer David Wagner nach der katastrophalen Rückrunde des FC Schalke 04 radikalen Umbrüche für die kommende Saison ankündigte.

Trotz einer finanziell angespannten Lage müssen und wollen die Königsblauen auf dem Transfermarkt ihre Konsequenzen ziehen und beschäftigen sich, laut Sport Bild, aus diesem Grund mit Dusan Vlahovic.

Im Sommer 2018 kam der 20-jährige Angreifer für knapp 2 Millionen Euro von Partizan Belgrad zur AC Florenz und konnte dort seinen Marktwert, bis zur Zwangspause, auf 18 Millionen Euro steigern.
Besonders aus diesem Grund scheint ein Transfer für die finanzschwachen Schalker ein schwieriges Unterfangen zu werden. Der Vertrag Vlahovics läuft noch bis 2023, außerdem sollen auch Juventus Turin und die AS Rom an dem Serben interessiert sein.

„Florenz will mit dem neuen Investor in den kommenden Jahren wieder an alte Zeiten anknüpfen und investieren. Da ist es kaum vorstellbar, dass der Klub eines seiner größten Talente einfach so ziehen lässt – wenn dann für eine sehr hohe Summe um die 30 Millionen Euro Marke herum,“ analysierte Jatin Dietl, Areamanager von Transfermarkt.it.

Ein schwindelerregender Betrag, der für Schalke ziemlich sicher unstemmbar wäre.
Zuletzt ließ Wagner erkennen, dass S04 besonders auf den eigenen Nachwuchs und ablösefreie Spieler setzen müsse. Es liege auf der Hand, „dass wir uns auf dem Markt neu orientieren“.
Es ist jedoch klar, dass die Tabellenelften in der Offensive dringend Verstärkung benötigen, denn nur drei Vereine haben eine schlechtere Torbilanz.

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Hannover 96: Anton und Maina vor Abschied?

Aus sportlicher Sicht ist die Saison des Zweitligisten Hannover 96 fast beendet.
Im letzten Spiel gegen den VfL Bochum wird es nur noch darum gehen eine halbwegs akzeptable Endplatzierung, nach einer unbefriedigenden Saison, zu erhalten.

Währenddessen läuft die Personalplanung für die kommende Spielzeit schon in vollen Touren. Im Fokus liegen drei Eigengewächse, von denen sich zwei zu den wertvollsten Spielern des Kaders entwickelt haben.

Sowohl für Linton Maina als auch Waldemar Anton gibt es eine Vielzahl an Interessenten. Letzterer führe laut der Stuttgarter Zeitung bereits Gesprächen mit dem VfB.
Vertraglich ist der 23-Jährige nur noch bis 2021 an Hannover gebunden, so dass die kommende Transferperiode die letzte Chance auf eine marktwertgerechte Ablöse für den Abwehrchef ist. Ein Aufstieg, der mit drei Punkten Vorsprung und einem deutlich besseren Torverhältnisses gegenüber Heidenheim so gut wie feststeht, machen den VfB zum attraktiven Transferziel für Anton.

Auch Offensivmann Maina, der mit sieben Assists bester 96-Vorbereiter ist, steht vor dem Abschied. Ein Angebot über 9 Millionen Euro soll die Hannoveraner von Borussia Mönchengladbach bereits erhalten haben. Kommt der Deal zustande, wäre der 21-Jährige der teuerste Abgang in der 96er Klubgeschichte. Neben Gladbach ist aber offenbar auch der VfL Wolfsburg ins Rennen um Maina eingestiegen. Mit der gebotenen Ablösesumme können die Wölfe allerdings kaum mithalten, denn die von Hannover geforderte zweistellige Millionensummen ist laut Kicker für Hauptsponsor VW nicht vertretbar, nachdem der Konzern hart von der Corona-Krise getroffen wurde.

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