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Thomas Müller ist ,,die Macht” beim FC Bayern!

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Thomas Müller ist ,,die Macht” beim FC Bayern!

Thomas Müller (30) ist das Sinnbild des Aufschwungs des FC Bayern München unter Coach Hans-Dieter Flick (54). Der Ur-Bayer hat den Machtkampf mit Niko Kovac gewonnen und profitiert wie kaum ein anderer Bayernspieler vom Trainerwechsel. 2020 traf er in allen 3 Bundesliga-Spielen.

,,Müller spielt immer” – dieses legendäre Zitat aus dem Jahr 2010 über den damaligen Jungprofi des FC Bayern wird Louis van Gaal zugeschrieben.

Der niederländische Coach setzt beim Rekordmeister bedingungslos auf Thomas Müller, macht ihn zum Nationalspieler und WM-Teilnehmer 2010.

Unter Niko Kovac scheint Müllers Denkmal in München zu bröckeln. Der nie unumstrittene Bayern-Coach degradiert die Klublegende – ob bewusst oder unbewusst. ,,Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit seine Minuten bekommen”, dieses Zitat ruft den nach Manuel Neuer (33) mächtigsten Spieler im Kader des FC Bayern München auf den Plan.

Der ,,Müller-Gipfel” im Oktober 2019 ist eine Art Machtdemonstration des offensiven Mittelfeldspielers.Müller macht den Bayern-Bossen um Karl-Heinz Rummenigge (64), Hasan Salihamidzic (43) und den im November zurückgetretenen Uli Hoeneß (67) ziemlich schnell klar: Kovac oder ich.

Interessante Angebote, u. a. von Inter Mailand, sollen Müller neben dem Zwist mit Kovac veranlasst haben, nach 20 Jahren im Verein mit einem Weggang vom FC Bayern geliebäugelt zu haben.

Mit der Entlassung von Niko Kovac im Anschluss an das 1:5 bei Eintracht Frankfurt und mit der Amtsübernahme durch Hans-Dieter Flick (54) ändern sich die Dinge für Müller schlagartig.

,,Müller ist die zentrale Figur auf dem Rasen und in der Teamstruktur”, analysiert SPORT BILD (Ausgabe 5/2020), ,,davon profitieren Spieler wie Trainer.”Die Zahlen sind eindeutig. In 9 Bundesliga-Spielen unter Flick kommt Müller auf 12 Tor-Beteiligungen.

In 2020 hat er in allen 3 Bayern-Spielen in der deutschen Fußball-Eliteliga getroffen. 5-mal hat Müller über die vollen 90 Minuten auf dem Rasen gestanden.

Unter Kovac kommt er bis zum 10. Spieltag ein Mal, am 9. Spieltag gegen Union Berlin (2:0) über die komplette Spieldistanz zum Einsatz und bleibt in allen Spielen ohne Tor-Erfolg.

,,Kovac stolperte auch darüber, dass er Müller 6-mal in Folg auf die Bank gesetzt hatte”, schreibt SPORT BILD, ,,ein unzufriedener Müller in der Kabine ist ein gefährlicher Müller – für jeden Bayern-Trainer.” Für Flick könnte Müller, ein Sinnbild des Bayern-Aufschwungs seit dem Spätherbst, der wichtigste Helfer beim Verbleib in München über das Saisonende hinaus sein. Müller selbst will über seine Zukunftspläne und seinen zum 30. Juni 2021 endenden Vertrag nicht mehr sprechen. ,,Ich werde dazu persönlich jetzt nichts mehr sagen”, so Müller nach dem 5:0 gegen den FC Schalke 04 zu SPORT BILD, ,,zu dem Thema gibt es keinen O-Ton von mir.”


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