Transfers: Verliert der BVB Abdou Diallo an PSG?


In der Kritik: Manuel Akanji.
In der Kritik: Manuel Akanji. (Photo by Jörg Schüler/Getty Images)

Abdou Diallo (23) – Kein anderer Spieler hat Mainz 05 für eine höhere Ablösesumme verlassen, als der französische Innenverteidiger.

Borussia Dortmund verpflichtet den Abwehrspieler, der auch einen senegalesischen Pass besitzt, im Sommer 2018 für 28 Mio. Euro. Diallo kann die BVB-Abwehr stabilisieren, steuert in 28 Bundesliga-Spielen 1 Tor und eine Vorlage bei. Zum erhofften Meistertitel kann er die Dortmunder jedoch nicht führen.

Dennoch: Diallo hat sich in der Innenverteidigung des Vizemeisters etabliert und in Dortmund wird man wohl kaum einen Gedanken daran haben, den teuersten Defensivspieler, den man je verpflichtet hat, nach einer Saison wieder abzugeben.

Gut, das mit dem Abgeben nach einer Saison, das kann sich in Dortmund durchaus auszahlen. Man denke an einen gewissen Ousmane Dembélé, der nach einem Jahr in Schwarz-Gelb zum FC Barcelona wechselt und den Dortmundern inklusive Boni 127 Mio. Euro in die Kassen spült. Bei Diallo will man ein ähnliches Szenario vermeiden.

Abdou Diallo läuft Schalkes Weston McKennie im Revier-Derby 2018 (1:2) ab. (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Nach nur einem Jahr beim BVB wieder weg: Macht es Diallo wie Dembélé?

Ousmane Dembélé spielte nur eine Saison für Borussia Dortmund.
Das Portal Transfermarkt.de berichtet von einem Interesse von Paris St.-Germain an Diallo.

Der Innen- und Linksverteidiger, der im vergangenen Sommer feine der ersten Verpflichtungen von BVB-Trainer Lucien Favre war, hat offenbar das Interesse vom früheren BVB-Coach Thomas Tuchel.

Das Portal bezieht sich bei dieser Meldung auf ,,Informationen aus dem Umfeld des Spielers“, der beim Revierklub noch einen Vertrag bis 2023 hat.

Bei einem aktuell geschätzten Marktwert von 35 Mio. Euro würde Borussia Dortmund, das Linksaußen Christian Pulisic für 64 Mio. Euro an den FC Chelsea und Alexander Isak für 6,5 Mio. Euro an Real Sociedad San Sébastian abgegeben hat, die 100-Mio-Marke an Einnahmen locker überspringen.

Der gebürtige Franzose spielt bis 2017 bei der AS Monaco, ist in Frankreich somit kein Unbekannter.

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Presnel Kimpembe (r.), hier im Champions-League-Spiel gegen den FC Liverpool und Mohamed Salah, steht bei Paris St.-Germain offenbar auf der Streichliste..
Presnel Kimpembe (r.), hier im Champions-League-Spiel gegen den FC Liverpool und Mohamed Salah, steht bei Paris St.-Germain offenbar auf der Streichliste... (Photo by Shaun Botterill/Getty Images)

Ein mögliches Motiv für das gesteigerte Interesse an Diallo ist innerhalb des PSG-Kaders zu suchen.

Diallo könnte seinen französischen Landsmann Presnel Kimpembe (23) ersetzen. Der 23-Jährige soll sich mit Tuchel überworfen haben und laboriert außerdem an einer Verletzung am Schambein.

Ein Verkauf des Innenverteidigers, der mit einem Handspiel das PSG-Aus im Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester Untied (1:3 / Hinspiel: 2:0) verschuldet hat, ist nicht auszuschließen.

Das soll sich laut Transfermarkt.de in einem Gespräch zwischen den Beratern des Spielers und den Klubchefs der Pariser klären. Spannend.

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