Transfers: Ex-Bayern-Star Shaqiri vor Liverpool-Abschied – Trainer-„Aus“ nach 4 Tagen


Transfers: Kommt der „Shaq out“? – Ex-Bayernstar Xherdan Shaqiri vor Abschied aus Liverpool

Xherdan Shaqiri hat mit dem FC Liverpool eigentlich alles erreicht, was man erreichen kann. Champions-League-Sieger 2019, Klub-Weltmeister, englischer Meister 2020. Nun könnte der Schweizer, zuvor schon beim FC Bayern München u. a. „Triple“-Sieger 2013, die Merseysiders offenbar verlassen.

Das berichtet das Portal bluewin.ch am Dienstag. Die Schweizer nennen einige Fakten dafür, dass ihr Nationalspieler (82 Länderspiele für die „Nati“) beim Klopp-Klub ein Auslaufmodell ist. „Shaqiris Zeit ist abgelaufen“, heißt es dort am Dienstag, „263 Minuten – also nicht einmal drei ganze Spiele lang – stand Xherdan Shaqiri seit seinem letzten Nati-Einsatz am 9. Juni 2019 bei Pflichtspielen auf dem Platz.“ Insgesamt kommt der 28-jährige Mittelfeldspieler in dieser Saison nur auf 7 Premier-League-Einsätze. Sein einziges Tor erzielte er am 4. Dezember 2019 beim 5:2-Heimerfolg im Merseyside-Derby gegen den FC Everton.

In den letzten 3 (sportlich bedeutungslosen) Premier-League-Spielen stand „Shaq Attack“ nur 7 Minuten auf dem Rasen, zum Schaulaufen im Meisterspiel gegen Chelsea (5:3) und zum Saisonfinale bei Newcastle United (3:1) setzte Klopp ihn nicht ein. Zwischen dem 22. und dem 32. Premier-League-Spieltag stand Shaqiri nicht im Kader der „Reds“.

Hatten Klopp und Liverpool vor Wochen gegenüber The Athletic noch angedeutet, dass Shaqiri wohl bleiben würde, weil kein Klub – auch während der Corona-Krise – nicht bereit sei, die geforderte Ablösesumme von 30 Mio. Euro (14 Mio. Euro über Marktwert!) zu zahlen. Shaqiri besitzt in Liverpool noch einen bis 30. Juni 2023 gültigen Vertrag. Doch der Zugang von Stoke City war unter Klopp nie erste Wahl. In der Meistersaison 2019/2020 stand er nur 2-mal in der Startelf.

Xherdan Shaqiri FC Liverpool FC Chelsea Meister
Xherdan Shaqiri (r.) kam auch im Meisterspiel des FC Liverpool gegen den FC Chelsea (5:3) nicht zum Einsatz. Foto: Imago Images / PA Images

Top-News 2: Erster Transfer als Meister – Juventus Turin holt Arkadiusz Milik von Napoli

Arkadiusz Milik SSC Neapel Inter Mailand
Arkadiusz Milik ärgert sich über eine vergebene Großchance im Spiel Inter Mailand gegen den SSC Neapel (2:0) am 28. Juli 2020. Foto: Imago Images / ZUMA Press

Der Vertrag von Arkadiusz Milik (26) beim SSC Neapel wäre zum 30. Juni 2021 ausgelaufen. Die Neapolitaner nutzen nun diesen Sommer, um den polnischen Nationalspieler und Sturmpartner von Robert Lewandowski zu veräußern. Polnischen Medienberichten zufolge soll sich Milik mit Meister Juventus Turin über einen Wechsel einig sein.

Der Mittelstürmer soll bei „Juve“ im Tausch mit Flügelstürmer Federico Bernardeschi (29) kommen. Zudem sucht der alte und neue italienische Fußballmeister einen Abnehmer für den Argentinier Gonzalo Higuaín (32), der zuletzt auch nicht immer erste Wahl war. Bei Higuaín geht es Juventus offenbar vor allem darum, ihn bei einem kolportierten Bruttogehalt von 13 Millionen Euro pro Jahr von der Payroll zu bekommen.

Arkadiusz Milik hat in der Bundesliga für Leverkusen und den FC Augsburg gespielt und wechselte 2014 von Bayer 04 zu Ajax Amsterdam. Der niederländische Rekordmeister kassierte bei seinem Abgang zum SSC Neapel im Jahr 2016 mehr als 32 Mio. Euro Ablöse. Nur 4 Spieler verkaufte Ajax noch teurer als den Polen – Davinson Sanchez (Tottenham) und Hakim Ziyech (FC Chelsea), beide für jeweils 40 Mio. Euro, Frenkie de Jong (FC Barcelona, 75 Mio. Euro) und Matthijs de Ligt (Juventus Turin, 82,2 Mio. Euro).

Mit dem Maradona-Klub Napoli gewann Milik in dieser Saison die Coppa Italia und erzielte in 26 Serie-A-Spielen 11 Tore. Angestrebt ist eine Ablösesumme von 40 Mio. Euro, damit ginge Milik nur leicht über seinem Marktwert von 32 Mio. Euro (Alle Transfersummen: Transfermarkt.de).

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Top-News 3: Kiew vergisst nicht – „Aus“ für Trainer-Legende Mircea Lucescu nach 4 Tagen!

VfB Stuttgart Fans Winfried Schäfer 1998
1998: Fans des VfB Stuttgart eindeutig gegen Trainer Winfried ,,Wild Winnie" Schäfer. Foto: Imago Images

Einen solchen Erfolgstrainer hätten sicher viele Vereine gern. Nur Dynamo Kiew offensichtlich nicht. Mircea Lucescu führte Schachtjor Donezk in 12-jähriger Tätigkeit auf die europäische Fußball-Landkarte und zum UEFA-Pokalsieg 2009, entdeckte Spieler wie Heinrich Mkhitaryan oder Douglas Costa.

Der 75-jährige Rumäne holte mit Donezk insgesamt 8-mal die ukrainische Meisterschaft und 6-mal den nationalen Pokal. Seit seinem Abschied aus Donezk 2016 scheint Lucescu vom Erfolg verlassen zu sein. Als Trainer von Zenit St. Petersburg konnte er sich nur eine Saison im Sattel halten, die türkische Nationalmannschaft trainierte er in der Folgezeit und nicht einmal 2 Jahre.

Bei Dynamo Kiew hat Lucescu die Zusammenarbeit nun nach nur 4 Tagen beendet. Der Grund: Die Dynamo-Fans haben Lucescu seine langjährige und überaus erfolgreiche Tätigkeit beim ukrainischen Erzrivalen Schachtjor nicht verziehen. Nach permanenten Anfeindungen durch die Anhänger der Dynamos machte Lucescu am Dienstag nach nur 4 Tagen im Amt den Rückzieher – einen Tag vor seinem 75. Geburtstag! „Mit Bedauern habe ich beschlossen, meine mögliche Zusammenarbeit mit Dynamo Kiew aufzugeben“, zitiert ihn die rumänische Zeitung Gazeta Sporturilor. Es sei unmöglich für ihn, in einem feindseligen Umfeld zu arbeiten, welches insbesondere durch die Gruppe der Dynamo-Ultrafans entstanden sei, so seine weitere Begründung.

Dynamo Kiews Präsident Igor Surkis hat diese Entscheidung von Lucescu am Dienstag dementiert. Das letzte Wort in dieser Sache, so der Vereinsboss des ukrainischen Vorzeigeklubs, sei noch nicht gesprochen.

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