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Transfers: Holen Klopp und Liverpool im Winter Verstärkung für den Titel?

Jürgen Klopp (51) will beim FC Liverpool keine Winter-Transfers ausschließen. Der deutsche Coach des Premier-League-Spitzenreiters hat sich bei Sky Sport klar positioniert.

Sechs Zähler liegen der FC Liverpool und Jürgen Klopp nach dem 4:0-Erfolg gegen Newcastle United vor der Konkurrenz von Tottenham Hotspur. Pep Guardiola und Manchester City lässt man nach dem Spieltag am „Boxing Day“ sogar mit 7 Punkten Vorsprung stehen.

Diesen temporären Erfolg verdanken die „Reds“ ihrer Sommer-Transferoffensive mit Neuzugängen, die sie sich mehr als 180 Millionen Euro kosten ließen.

Für die aktuelle Winter-Transferperiode will Jürgen Klopp nichts ausschließen.„Wir sind sehr glücklich mit den Spielern, die wir haben“, sagt Klopp am Heiligabend in der Pressekonferenz zum Spiel gegen Newcastle, „aber wir haben noch eine immense Menge an Spielen vor uns.“

Klopp weiter: „Es ist wichtig für uns, dass wir reagieren können. Solange wir das können, passt alles. Wenn sich etwas dramatisch verändert, müssen wir uns das genau anschauen. Wenn nichts passiert, werden wir auch nichts machen.“

Die Merseysiders treffen am Samstag in der Premier League auf den FC Arsenal und reisen dann zum Spitzenspiel zu Manchester City.

Im Achtelfinale der Champions League wartet im Februar 2019 mit dem FC Bayern München ein echter Brocken auf das Klopp-Team.

Stolz ist es Leicesters Coach Claude Puel (57) nach dem 2:1-Husarenstück gegen Manchester City. „Ein guter Boxing Day für uns! Wir haben uns dieses Ergebnis verdient, wir hatten mehr Torchancen und die bessere Balance im Team. Für meine Mannschaft ist das fantastisch!Zu den Spielern, die Liverpool verstärken könnten, gehört der Ukrainer Viktor Tsyhankov.

Der 21-jährige von Dynamo Kiew ist laut der Homepage des ukrainischen Vorzeigeklubs ein Kandidat für den LFC. Auch Borussia Dortmund soll an dem Rechtsaußen dran sein.

Eine mögliche Verstärkung für den zweitteuersten Kader der Premier League könnte Nationalspieler Kai Havertz von Bayer Leverkusen sein. Der Mittelfeldspieler, dessen Marktwert mittlerweile bei 65 Mio. Euro liegt, wird von den Reds, aber auch vom FC Barcelona und PSG beobachtet. Wer Klopps Gespür für deutsche Talente kennt, weiß, dass Havertz an der Anfield Road mit Sicherheit gut aufgehoben wäre. Der 19-Jährige hat in Leverkusen noch einen Vertrag bis 2022 und könnte für Liverpool richtig teuer werden. Sicher ist aber: Havertz wäre für Liverpool kein Perspektivspieler wie jeder andere…

Mehr Risiko als Verstärkung wäre die spekulierte Verpflichtung von Munas Dabbur (26). Der Israeli spielt bei Leipzigs Europa-League-Gruppengegner FC Salzburg. Im Falle eines Transfers, so berichtet die Zeitung Jerusalem Post am Mittwoch, würde Liverpools Stürmerstar Mo Salah den Verein nach eigenem Bekunden sofort verlassen. Der Ägypter hat in der Vergangenheit schon öfters israelischen Spielern den obligatorischen Handschlag verweigert, etwa in Diensten des FC Basel gegen Maccabi Tel Aviv. Und Salah zu verärgern, kann sich Liverpool auch bei 6 Zählern Vorsprung nicht erlauben…


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