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Das sind die 26 seltsamsten Transfers der Fußball-Geschichte

Wenn große Spieler zu großen Klubs gehen, ist das normal. Wenn kleine Spieler zu kleinen Klubs gehen auch. Doch wenn plötzlich ein Superstar bei einem No Name Verein anheuert, dann erscheint das seltsam, skurril oder sogar verrückt. Und das gleiche gilt, wenn ein langjährig mittelmäßiger Spieler plötzlich bei einem der Top-Vereine auftaucht. Noch verrückter wird es allerdings, wenn Vereine gar nicht die Spieler verpflichten, die sie eigentlich verpflichten wollen. Oder so schlecht recherchieren, dass sie schlichtweg betrogen werden.

Der Cousin des großen…., mindestens genauso talentiert aber zum Schnäppchen-Preis. Das sind 26 der verrücktesten, skurrilsten und seltsamsten Transfers der neueren Fußball-Geschichte.

Gibt es nicht? Gibt es doch, wie unser Post zeigt. Und dieser spezielle Fall betraf keine Operettenliga sondern eine der 5 Top-Ligen in Europa. Und besonders lange her ist die Begebenheit auch nicht.

So viel sei gesagt: Es kommen nicht nur zweitklassige Ligen, zweitklassige Klubs und zweitklassige Spieler in unserem Dossier vor. International bekannte Spieler und Klubs, die regelmäßig Europa-Cip spielen, tauchen auch auf. Und Spieler und Vereine aus der Bundesliga. Die “usual suspects” aber auch Vereine, die eher als seriös gelten. Hier kommen 26 der verrücktesten, skurrilsten und seltsamsten Transfers der Fußball-Geschichte. Diese Spielerwechsel waren einfach Irrsinn. Die Gründe für sie auch. Die Folgen waren kurios, desaströs und bizarr.Bekannt war Claudio Caniggia nicht nur für seine langen blonden Haare, sondern auch für seine Schnelligkeit. Dank seiner Tore gegen Brasilien und Italien wurde Argentinien 1990 Vizeweltmeister.

Caniggia avancierte besonders durch die WM und sein jahrelanges Engagement in Italien zum Star. Nach einigen Drogeneskapaden versuchte der Stürmer im Jahr 2000 ein Comeback und das ausgerechnet bei dem unterklassigen FC Dundee in Schottland.

Eigentlich kommen für WM-Legenden ja meistens nur prestigeträchtige Vereine mit den nötigen Millionen in Frage, doch Dundee gelang mit Caniggia ein großer Transfer-Coup. Für viele Fans und Fußballer nicht nachvollziehbar, denn der schottische Club war davor nicht sonderlich erfolgreich.

Der Start verlief für den Argentinier optimal. Seinen ersten Treffer erzielte gleich bei seinem Debüt, ausgerechnet in den letzten Sekunden im Klassiker gegen Aberdeen. In der Folge begann Caniggias Stern erneut zu leuchten. Zwar zog er nach einer guten Saison weiter zu den Glasgow Rangers, sein Wechsel zu Dundee bleibt aber bis heute einer der kuriosesten.Ein ehemaliger englischer Nationalspieler in der vierten Liga – klingt schon irgendwie seltsam. Sol Campbell schockte viele Fans in England erstmals mit seinem Wechsel von Tottenham zum Lokalrivalen Arsenal im Jahr 2001.

Bei den Gunners entwickelte sich der Abwehrspieler zu einem der besten Verteidiger in England. 2006 folgte der Wechsel nach Portsmouth, wo er eine der Säulen beim FA-Cup-Sieg 2008 und dem Klassenerhalt 2009 war.

Nach einem Disput verließ Campbell den FC, um sich nur kurze Zeit später dem viertklassigen Traditionsklub Notts County anzuschließen. Es war eine der größten Überraschungen im englischen Fußball und der zweite Fan-Schock, vor allem weil der Verteidiger gleich für fünf Jahre dort unterschrieb.

Den Transfer fädelte der ehemalige englische Nationaltrainer von Campbell Sven-Göran Eriksson ein, der Sportdirektor bei Notts war. Nach nur einem Spiel in einem Monat kündigte der Verteidiger offiziell wegen „eines gebrochenen Versprechens“ und kehrte zur Rückrunde 2009/10 zum FC Arsenal zurück.Eigentlich holt Real Madrid ja meistens nur die besten Fußballer. Was sich die Verantwortlichen bei der dem Leihgeschäft von Julien Faubert gedacht haben, fragen sich bis heute wohl nicht nur sämtliche Anhänger der Königlichen.

Im Jahr 2009 wechselte der Franzose für die Rückrunde von West Ham zu Real. Schon kurios, denn Faubert hatte zwar Potenzial, war bis dato allerdings nur ein durchschnittlicher Spieler.

In seinen drei Jahren bei Bordeaux und zwei Saisons bei West Ham kickte er solide. 2006 machte er ein Länderspiel für Frankreich, doch dabei blieb es. Aufsehen erregte er vor allem, weil er der erste Spieler in der Equipe Tricolore war, der nach Zinedine Zidane die Rücknummer zehn trug.

Für Madrid war Faubert, wie viele erwartet hatten, keine wirkliche Alternative und kam nur auf zwei Spiele. Für Furore sorgte der Mittelfeldspieler nur, weil er während eines Spiels auf der Ersatzbank einschlief und die Kameras ihn dabei erwischten. Die Königlichen verzichteten auf die Kaufoption und so ging es für Faubert zurück nach England.Ein Transfer, der für viel Verwirrung sorgte, war der von Juninho Paulista – nicht zu verwechseln mit seinem Namensvetter und Freistoßgott von Olympique Lyon Juninho.

Dieser Juninho galt Mitte der Neunziger Jahre als eines der größten brasilianischen Talente. Der Spielmacher stand bei vielen europäischen Topclubs auf dem Einkaufszettel.

Doch anstatt zu einem Spitzenteam entschied sich der damals 22-jährige 1995 für einen Wechsel zum FC Middlesbrough – einem Club, der gerade erst in die Premier League aufgestiegen war.

Die Ablösesumme betrug ca. fünf Millionen Euro. Ein wahrer Coup für den Aufsteiger. In seinen ersten zwei Jahren avancierte der Brasilianer zum Publikumsliebling und Leistungsträger, ehe er zu Atletico Madrid weiterzog. Allerdings kehrte Juninho insgesamt in seiner Karriere noch zweimal zu Middlesbrough zurück.Dass Sir Alex Ferguson bei Manchester United ein gutes Händchen bei der Verpflichtung von Talenten bewiesen hat, zeigen Beispiele wie Ole Gunnar Solskjaer oder ein gewisser Cristiano Ronaldo. Allerdings lag er auch mal daneben, so wie bei Bebe.

Der 20-jährige Portugiese kam 2010 zum englischen Rekordmeister. Seine Ablösesumme betrug immerhin 8,8 Millionen Euro. Nicht gerade wenig Kohle für einen europäischen No-Name-Kicker.

Doch anstatt einer der besten Stürmer der Red Devils zu werden, blieb Bebe weit hinter den Erwartungen zurück. Einige Fans sehen ihn sogar als schlechteste Neuverpflichtung, die Manchester je getätigt hat.

Der Stürmer machte nur zwei Spiele für United in der Premier League. In der Champions League absolvierte er sogar nur ein Spiel, konnte dafür aber einen Treffer verbuchen. Am Ende des Tages war Manchester aber eine Nummer zu groß für Bebe. Nach mehreren Leihen verließ er United 2014.Die Brille war sein Markenzeichen. Edgar Davids gewann in seiner Karriere alle großen europäischen Titel und wurde in Holland sowie Italien Meister.

Besonders bei Ajax Amsterdam (1991-1996) und Juventus Turin (1997-2004) gehörte er zu den besten Mittelfeldspielern in Europa. Zudem schnürte er seine Schuhe auch für Tottenham, den FC Barcelona und die beiden Mailand-Clubs Inter und AC.

Danach sorgte der ehemalige niederländische Nationalspieler gleich zweimal für Aufsehen bei Vereinswechseln. 2010 unterschrieb der Star beim englischen Zweitligisten Crystal Palace. Gut. Davids war in die Jahre gekommen – aber trotzdem. Nach zwei Jahren Fußballabstinenz versuchte es die Legende in der unteren Klasse, schon merkwürdig. Zumal der Mittelfeldmann nur nach absolvierten Spielen bezahlt wurde. Vier Monate und sieben Partien später verließ Davids Crystal Palace wieder.

Es vergingen zwei Jahre ohne Fußball, ehe Davids für die nächste Verwunderung sorgte. 2012 ging der ehemalige Star als Spielertrainer zum englischen Viertligisten FC Barnet. Dort hatte er allerdings sehr zu kämpfen und glänzte eher durch viele Platzverweise (2013/14 in acht Spielen dreimal). Nach knapp anderthalb Jahren und 38 Spielen verließ er Barnet.
Einer der vermutlich irrsinnigsten Transfers in der Fußballgeschichte ist der von Ronnie O`Brien zu Juventus Turin. Während sich die meisten Fans im Jahr 1999 an den Champions League Titel von Manchester United erinnern, werden die Fans von Juventus eher den Transfer von O`Brien im Kopf behalten.

Das Kuriose: Der damals 20-jährige wurde vom FC Middlesbrough entlassen und hatte noch kein einziges Profispiel gemacht, bekam dann aber ein unglaubliches Angebot. Der italienische Spitzenclub Juventus Turin bot ihm einen Fünf-Jahres-Vertrag an. Überraschend, war der Mittelfeldmann doch bis dahin nur in der irischen Jugendnationalmannschaft mit Größen wie Damien Duff oder Robbie Keane erfolgreich.

Für Juventus machte O´Brien kein einziges Spiel und wurde jedes Jahr verliehen. 2002 wechselte er dann in die USA, wo er in der Major League Soccer doch noch erfolgreich kickte.

Ebenfalls kurios ist, dass Ronnie O`Brien kurzzeitig mal die Liste des Time Magazines „Person des Jahrhunderts“ anführte. Wegen eines Fehlers bei einer Online-Abstimmung der Zeitschrift lag der Ire zwölf Stunden lang vor Persönlichkeiten wie John F. Kennedy, Elvis Presley oder Martin Luther King.Socrates war einer der besten brasilianischen Fußballer aller Zeiten. Bei den Weltmeisterschaften 1982 und 1986 führte er die Selecao als Kapitän an.

Seine gesamte Karriere (1974 bis 1989) kickte der Mittelfeldspieler mit dem hohen Spiel-IQ allerdings ausschließlich in seiner Heimat, bis auf eine kleine Ausnahme, die mit einem der bizarrsten Transfers überhaupt zusammen hängt.

15 Jahre nach dem Ende seiner Laufbahn kehrte Socrates im Alter von 50 Jahren nochmal zum Fußball zurück und dann auch noch im Ausland.

2004 unterzeichnete der Brasilianer einen Vertrag über einen Monat bei dem englischen Neuntligisten (!!!) Garforth Town. Insgesamt spielte er nur zwölf Minuten für den Amateurverein, dennoch bleibt er damit unvergessen.Auf der Liste der skurrilen Transfers darf sein Name nicht fehlen: Ali Dia schaffte es, den FC Southampton zu täuschen und richtig zu blamieren. Der Stürmer spielte für viele unterklassige Mannschaften in Frankreich und Finnland.

Sogar in Deutschland beim VfB Lübeck war er 1995 zweimal aktiv. 1996 gelang ihm dann ein Spiel in der Premier League für den FC Southampton, wobei die Art und Wiese des Zustandekommens als einer der verrücktesten Transfers überhaupt in die Geschichte eingeht.

Damals erhielt der Trainer des englischen Erstligisten Graeme Souness einen Anruf von Dias Spieleragent, der sich jedoch als ehemaliger Weltfußballer Georg Weah ausgab. Er gab Ali Dia als seinen Cousin an, der bereits für Paris Saint-Germain und die Nationalmannschaft gespielt hatte – natürlich alles Lügen. Souness ließ sich schnell überzeugen und verpflichtete Dia erst einmal für einen Monat.

In seinem ersten und einzigen Spiel für Southampton wurde der Stürmer in der 32. Minute eingewechselt. Seine Leistung war allerdings so schlecht und im Gegensatz zu dem Niveau der anderen unterdurchschnittlich, dass Dia nach 53 Minuten direkt wieder ausgewechselt wurde. Im Anschluss an die Partie entließ der Verein den Senegalesen. Einen Namen hat er sich mit der Aktion jedoch in England gemacht, zumindest in den Listen der schlechtesten Fußballer.Für viele war er einer der besten europäischen Stürmer: Didier Drogba. Er machte über 200 Spiele für Chelsea London und erzielte dabei über 100 Tore.

Neben sämtlichen englischen Titeln konnte der Ivorer 2012 die Champions League mit den Blues gewinnen. Umso überraschender war sein Abgang in der Folgesaison, wobei besonders das Ziel des langjährigen Kapitän der Nationalmannschaft der Elfenbeinküste den ein oder anderen verwunderte.

Der Superstar Drogba ging nach China zu Shanghai Shenhua. Für zwei Jahre band sich der Stürmer an den Erstligisten.

In elf Spielen traf er acht Mal. Doch nachdem es Probleme mit den Gehaltszahlungen gab, nutzte Drogba eine Ausstiegsklausel und wechselte zur Rückrunde 2012/13 zu Galatasaray Istanbul. 2014 kehrte der zweifache Fußballer des Jahres in Afrika zu Chelsea zurück.Einer der größten Transferflops in der Bundesliga war Igor Iwanowitsch Belanov. Der ehemalige sowjetische Fußballer war Mitte der 1980er Jahre ein Weltstar: Europapokalsieger 1986, Europas Fußballer des Jahres 1986 und EM-Zweiter 1988 mit der Sowjetunion.

Umso größer war die Freude bei Borussia Mönchengladbach, als der Stürmer 1989 in die Bundesliga zu den Fohlen kam. Der damals 29-jährige kostete ca. zwei Millionen Mark Ablöse. Er war einer der ersten Russen in der deutschen Liga überhaupt.

Doch der Kulturschock war für den Superstar zu groß und er floppte. Zu den schwankenden Leistungen kam noch ein Skandal wegen Diebstahls hinzu. Belanow und seine Frau wurden beim Klauen von Kleidung erwischt.

Nach eineinhalb Jahren mit 24 Spielen und vier Toren flüchtete der Stürmer nach Braunschweig in die zweite Liga. Der Wechsel lohnte sich für Gladbach also nur geringfügig.

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Im Champions League Finale 2014/15 standen sie sich als Gegner mit Juventus Turin und FC Barcelona gegenüber. 2006 sorgten sie gemeinsam für einen der verrücktesten Transfers in der Fußballgeschichte.

Beide spielten in Brasilien für Corinthians São Paulo und wechselten dann zu West Ham United nach England. Ungewöhnlich, dass sich zwei argentinische Nationalspieler für einen englischen Abstiegskandidaten entschieden – zumal viele namenhafte Topclubs, wie Arsenal, Chelsea oder der AC Mailand, die Profis ebenfalls auf ihrem Zettel hatten. Ein echter Coup für die Hammers.

Speziell Carlos Tevez hatte einen großen Anteil am Klassenerhalt von West Ham in der Saison. Das Problem war allerdings, dass West Ham bei den Transfermodalitäten gegen die Richtlinien der Premier League verstoßen hatte: Die Rechte an den Spielern lagen nämlich bei einer Investmentgesellschaft und nicht bei Corinthians.

In England ist es verboten, dass Dritte an einem Transfer mitverdienen und so klagte der eigentliche Premier League Absteiger Sheffield nachträglich gegen West Ham. Allerdings ohne Erfolg. Die Hammers mussten nur eine Geldstrafe in Höhe von ca. 7 Millionen Euro zahlen. Umso kurioser, dass beide nach nur einem Jahr West Ham wieder verließen. Tevez wechselte zu Manchester United und Mascherano nach Liverpool.Abedi Pele war einer der berühmtesten afrikanischen Profis. Bei der Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahrhunderts belegte der Stürmer immerhin den dritten Platz nach den Legenden George Weah und Roger Milla.

Dreimal wurde der Ghanaer Afrikas Fußballer des Jahres (1991, 1992, 1993). Besonders durch seine Engagements in Frankreich bei Marseille und Lyon stieg er zum Star auf und machte sich einen Namen in Europa.

Umso kurioser erschien sein Transfer 1996 aus Italien von Torino Calcio in die Bundesliga zu München – vor allem weil es sich dabei nicht um die Bayern handelte, sondern um den Stadtrivalen 1860.

Der damals 32-Jährige machte in zwei Jahren 50 Spiele und erzielte zwei Tore. Das Verrückte an dem Wechsel war, dass Pele zunächst selbst dachte, dass er bei Bayern München unterschreiben würde und erst im Nachhinein den Irrtum feststellte.Johan Cruyff war ein ganz besonderer Spieler. Der Niederländer galt als begnadeter Regisseur und war einer der ersten großen Weltstars. Seine ersten Jahre verbrachte er bei Ajax Amsterdam (1964-1973) und dem FC Barcelona (1973-1978).

Bei beiden Stationen war er äußerst erfolgreich. Meisterschaften, Pokalsiege und europäische Titel – alles sackte er reihenweise ein. Zudem wurde er mit der Niederlande 1974 Vizeweltmeister.

Etwas überraschend erklärte Cruyff dann 1978 seinen Rücktritt. Noch viel kurioser war dann allerdings, dass er wie aus dem Nichts 1979 in den USA bei LA Aztecs unterschrieb und das mit 32 Jahren. Von seinem Leistungsvermögen her hätte der Spielmacher auch locker bei sämtlichen anderen Spitzenteams spielen können.

Cruyff wechselte aber ausgerechnet in die als „Opa-Liga“ bezeichnete NASL.  Dass er es noch drauf hatte, bewies er eindrucksvoll, als er dort zum „Player of the year“ gewählt wurde. Nach einem weiteren Jahr in Washington ging er doch nochmal zurück nach Europa, wo er in den Niederlanden weitere Meisterschaften feiern konnte.Rivaldo Vítor Borba Ferreira oder kurz Rivaldo gehörte in den 1990er und 2000er Jahren zu den besten Mittelfeldspielern der Welt. Der Brasilianer war schnell, torgefährlich und ausdauerstark.

Mit Brasilien wurde er 2002 Weltmeister, 1999 wurde er Weltfußballer sowie Europas Fußballer des Jahres und holte die Champions League 2003. Speziell beim FC Barcelona (1997 – 2002) war er sehr erfolgreich.

Danach war Rivaldo ein Jahr beim AC Mailand, ehe er zu den zumindest halbwegs bekannten Clubs Piräus und Athen wechselte. 2008 machte der Stürmer allerdings mit einem sehr eigenartigen Wechsel auf sich aufmerksam. Im zarten Alter von 36 Jahren heuerte er bei Bunyodkor Tashkent in Usbekistan an. Er unterschrieb für ein Gehalt von rund 12 Millionen Euro in zwei Spielzeiten. Viel Gehalt für einen Fußball-Rentner. Aber es lohnte sich für den No-Name-Verein. In 53 Spielen erzielte Rivaldo 33 Tore. Anschließend ging er zurück in seine Heimat Brasilien. 2015 beendete er seine aktive Karriere.

Rivaldo glänzte aber nicht nur mit seinen Qualitäten und guten Leistungen, sondern ist auch in einer ganz bestimmten Kategorie unter den Top-Kickern. Im folgenden Video auf der nächsten Seite seht ihr, worum es geht:Marco Sailer hat in den letzten Jahren viel erlebt. Nach einigen Stationen in der Zweiten und Dritten Liga in Deutschland (Aalen, Greuther Fürth, Wehen Wiesbaden, Heidenheim) kam er 2013 zum SV Darmstadt.

Mit den Lilien schaffte der Stürmer innerhalb von zwei Jahren den Durchmarsch in die Bundesliga. Sailer war dabei einer der Erfolgsgaranten.

Im deutschen Oberhaus kam der Darmstädter Publikumsliebling allerdings nicht mehr wirklich zum Zuge und so hieß im Sommer auf Wiedersehen für den Mann mit dem längsten Bart der Liga.

Zur Saison 2016/17 wechselte Sailer nun trotz einiger höherklassiger Angebote zum Viertligist FSV Wacker 90 Nordhausen. Aus der Bundesliga in die vierte Spielklasse – ein gewaltiger Abstieg. Mal sehen, ob wieder ein Durchmarsch gelingt.
Julio Cesar war über Jahre die Nummer eins in der brasilianischen Nationalmannschaft und bei Inter Mailand. Zwischen 2005 und 2012 spielte er bei den Azzuri.

Mit dem Spitzenteam holte er fünf Mal die Meisterschaft, drei Mal den Pokal, wurde vier Mal Supercupsieger und war einer der Garanten des Triples von 2010 inklusive Champions League Titel.

Nachdem sein Vertrag bei Inter Mailand 2012/13 nicht verlängert wurde, entschied die brasilianische Nummer eins sich zur Verwunderung vieler zu dem englischen Abstiegskandidaten Queens Park Rangers zu gehen.

Vier Jahre band er sich an den Club. Sein Ziel war Spielpraxis, um als Nummer eins zur Weltmeisterschaft 2014 zu fahren. Doch nachdem er zunächst Stammtorwart war, begann sein Abstieg. Als Queens Park den Klassenerhalt nicht schaffte und in die zweite englische Liga musste, flüchtete Cesar in die USA zum FC Toronto. Dort spielte er regelmäßig und ging so vorbereitet in das Turnier.Dale Jennings – da war doch was. Der Name dürfte wohl nur den eingefleischten Bayern-Fans ein Begriff sein, denn schließlich sollte er beim deutschen Rekordmeister langsam aufgebaut werden und dann richtig durchstarten – so die Theorie.

Als frisch gebackener „Nachwuchsspieler der dritten englischen Liga“ kam Jennings mit 18 Jahren 2011 zu den Bayern. Sämtliche englische Clubs waren hinter dem Wunderknaben her. Doch München bekam den Zuschlag beim Supertalent und bezahlte 600 000 Euro. Zunächst wurde der Mittelfeldspieler in der zweiten Mannschaft eingesetzt, doch überzeugen konnte Jennings nicht. Er machte 36 Spiele und schoss zwei Tore.

Der Sprung in die erste Reihe gelang dem Engländer jedoch nie. Nach zwei Jahren ging es für ihn zurück nach England zum Zweitligisten Barnsley. Bayern München war wohl eine Nummer zu groß für Jennings.

Kurzer Schlenker: Dale Jennings ist allerdings nicht der einzige Spieler der bei den Bayern floppte. Das folgende Video auf der nächsten Seite zeigt weitere. Danach geht es weiter mit den verrückten Spielerverpflichtungen.Sein Name ist so einmalig wie sein Können. Jay-Jay Okocha, der Spielmacher mit dem WOW-Faktor und der besonderen Technik, kam 1992 in die Bundesliga zu Eintracht Frankfurt.

Dort erregte er schnell Aufmerksamkeit durch seine Dribblings und schönen Tore. Zum Beispiel schoss er das Tor des Jahres 1993. Nach dem Abstieg 1996 landete der Nigerianer, der im selben Jahr Gold bei Olympia mit dem Team holte, erst bei Fenerbahce Istanbul und dann für 12,4 Millionen Euro beim französischen Spitzenclub Paris Saint Germain.

Nach vier Spielzeiten wechselte der damals 29-jährige nach England, allerdings nicht zu einem Topteam, sondern zu den durchschnittlichen Bolton Wanderers. Diesen Move hatten nicht alle auf dem Zettel, vor allem weil Okocha gleich viereinhalb Jahre unterschrieb. Seinen Leistungen tat das jedoch keinen Abbruch. 2003 und 2004 wurde er zum „BBC African Footballer of the Year“ gewählt.Wunderknabe oder neuer Messi – so wurde Bojan Krkic zu seiner Jugendzeit genannt. Der Spanier wurde 1999 in „La Masia“, die Jugendakademie des FC Barcelona, aufgenommen und brach jegliche Vereinsrekorde.

Er durchlief sämtliche Mannschaften, ehe er 2007/08 einen Profivertrag bei den Katalanen unterschrieb. Zwischen 2007 und 2011 absolvierte er 104 Spiele für Barcelona und erzielte 26 Tore. Allerdings saß er meistens auf der Bank und so ging es über den AS Rom zum AC Mailand und letztlich Ajax Amsterdam – alles Topadressen im europäischen Fußball.

Umso merkwürdiger erschien dann sein Wechsel in Premier League. Krkic wurde von vielen Topclubs wie Chelsea, Manchester United, Valencia oder dem AS Rom umworben, doch der 23-jährige Stürmer entschied sich für Stoke City.

Der Verein zählt nicht gerade zu den besten in England sowie in Europa – zumal der Spanier dann auch noch vier Jahre unterschrieb. Mit seinen Leistungen dort machte er wieder Chelsea, Manchester United und Valencia auf sich aufmerksam. Doch erst im Februar verlängerte Krkic seinen Vertrag bis 2020.Ein ähnlich seltsamer Wechsel geht auf das Konto von Yohan Cabaye. Der Mittelfeldmann gehörte über Jahren zu den besten Spielern in Frankreich und in der Equipe Tricolore.

Von 2004 bis 2011 kickte Cabaye für den OSC Lille. Dann ging er nach England zu Newcastle und machte sich dort einen Namen. Nach drei Jahren lotste ihn der Spitzenclub Paris Saint Germain für 25 Millionen Euro zurück nach Frankreich, wo er die Meisterschaft holte, allerdings nicht wirklich zurecht kam.

Vom Spitzenclub ging es dann jedoch nicht zu einem weiteren Topverein, sondern ins Niemandsland. Zur Verwunderung vieler wechselte der französische Nationalspieler 2015 zu dem englischen Abstiegskandidaten Crystal Palace.

Dort kämpfte er in seinem ersten Jahr um den Abstieg. Er spielt zwar viel, doch der qualitative Abstieg hatte seinen Preis. Vor der EM 2016 verlor seinen Stammplatz im Mittelfeld der Nationalmannschaft.[svc_carousel_layout car_autoplay=”yes” dexcerpt=”yes” dmeta_data=”yes” dsocial=”yes” query_loop=”size:16|order_by:date|order:DESC|post_type:post|categories:17077″ grid_thumb_size=”200X172″ svc_class=”bigger-slider” title=”MEHR LIGALIVE – DIE GEHEIMNISSE DER BUNDESLIGA-KLUBS” pbgcolor=”#eaeaea” car_navigation_color=”#21c11f”]
Schottische Spieler verlassen nur sehr selten die britische Insel. Die meisten Profis kicken meist irgendwo in den heimischen Ligen. Daher sorgte der Wechsel von Steven Fletcher für jede Menge Furore.

Der Stürmer spielte bis 2016 bei Edinburgh, Burnley, Wolverhampton und Sunderland. In der schottischen Nationalmannschaft gehört er seit 2008 zum festen Kern. Zur Rückrunde 2015/16 versuchte Fletcher dann den ungewöhnlichen Schritt weg von der Insel.

Er forcierte ein Leihgeschäft nach Frankreich zu Olympique Marseille. Zwar kam er nur zu zwölf Spielen, schoss jedoch zwei Tore.

Für ihn persönlich war es eine schwere Zeit, einige bezeichneten ihn sogar als Flop. Dennoch war er einer der wenigen Schotten außerhalb Großbritanniens.Über zehn Jahre kickte Heiko Westermann in der Bundesliga. Dabei war er zunächst bei Arminia Bielefeld aktiv. Anschließend ging es für ihn zum FC Schalke, wo er über drei Jahre Stammverteidiger war.

2010 schloss er sich dem Hamburger Sportverein an, wo er als Kapitän recht schwankende Saisons erlebte. Westermann polarisierte in Deutschland wie kaum ein anderer. Individuelle Fehler auf der einen Seite, Einsatz, Loyalität und Identifikationsfigur auf der anderen.

Umso skurriler war dann sein Wechsel 2015. Der ehemalige deutsche Nationalspieler erhielt keinen Vertrag mehr und musste mit 32 Jahren den HSV verlassen. Doch wer an ein Karriereende oder an einen unterklassigen Verein gedacht hatte, wurde überrascht.

Der Abwehrspieler ging nach Sevilla, einem durchschnittlichen Verein in Spanien. Nach einem Jahr geht es für den Oldie jetzt sogar nochmal eine Stufe höher. In der Saison 2016/17 schloss er sich dem niederländischen Spitzenclub Ajax Amsterdam an. Westermann ist zum Ende seiner Karriere nochmal richtig gut unterwegs.Ein Transfer der Marke Ali Dia in Deutschland war der Transfer von Franca zu Hannover 96. Die Verantwortlichen hätten sich vorher besser informieren sollen, denn dann wäre ihnen einiges an Ärger erspart geblieben.

Die Niedersachsen holten zur Rückrunde 2013/14 den No-Name-Brasilianer für 1,2 Millionen Euro von Criciúma. Drei Jahre unterschrieb der Mittelfeldmann.

Hannover freute sich auf einen kopfballstarken und robusten Defensivspieler mit 1,90 m Körpergröße, so die Versprechungen des Beraters. Als Franca dann ankam und vorgestellt wurde, war er „plötzlich“ auf 1,81 m geschrumpft.

Gleich in seinem ersten Spiel verletzte er sich und erkrankte kurze Zeit später an Tuberkulose. Am Ende machte Franca kein einzige Partie für Hannover und verließ die Niedersachsen 2015. Zumindest in die Liste der kuriosesten Transfers hat er es geschafft.[svc_carousel_layout car_autoplay=”yes” dexcerpt=”yes” dmeta_data=”yes” dsocial=”yes” query_loop=”size:16|order_by:date|order:DESC|post_type:post|categories:17077″ grid_thumb_size=”200X172″ svc_class=”bigger-slider” title=”MEHR LIGALIVE – DIE GEHEIMNISSE DER BUNDESLIGA-KLUBS” pbgcolor=”#eaeaea” car_navigation_color=”#21c11f”]Was man nicht alles aus Liebe tut. Der ehemalige niederländische Star Rafael van der Vaart wechselte für seine aktuelle Freundin 2016/17 von Betis Sevilla zum FC Midtjylland nach Dänemark. Seine Partnerin spielt nämlich dort in der Nähe professionell Handball.

Der ehemalige Superstar Rafael van der Vaart beim vermeintlich unbekannten dänischen Topteam.

Schon ungewöhnlich. Immerhin spielte der Niederländer in seiner Karriere bereits für Ajax Amsterdam, Real Madrid, den Hamburger SV und die Tottenham Hotspurs.

Der 33-Jährige hätte auch nochmal bei einem höherklassigen Team spielen können, doch van der Vaart zog es nach Dänemark. Schon komisch. Der Spielmacher ist jedoch nicht allein.Zu guter Letzt der Kugelblitz. In Deutschland kennt ihn jeder. Spätestens nach seinem Auftritt im Dschungelcamp 2012 ist er auch allen Anti-Sportlern ein Begriff. Ailton, der sympathische Brasilianer, war aber tatsächlich mal ein richtig guter Fußballer.

Zwischen 1998 und 2004 holte der Stürmer die Meisterschaft, zwei Pokalsiege und wurde Fußballer des Jahres in Deutschland. Insgesamt machte er für Bremen, Hamburg und Schalke über 200 Bundesligaspiele und schoss über 100 Tore. Zudem versuchte er sein Glück auch im Ausland bei Besiktas Istanbul, Roter Stern Belgrad und Grasshoppers Zürich.

Seine Karriere beendete er zur Überraschung vieler allerdings nicht einfach so, sondern zog sie bei unterklassigen Clubs in die Länge. Im Dezember 2009 ging er zum Niederrheinligisten KFC Uerdingen 05 und unterschrieb für zwei Jahre. Nach 13 Spielen mit vier Toren zog er 2010 zum Regionalligisten FC Oberneuland weiter.

Nach einem halben Jahr bekam er Heimweh nach Brasilien und ging zurück in die Heimat – nur um 2012 wieder in Deutschland aufzuschlagen. Beim Sechstligisten Hassia Bingen unterschrieb er einen Einjahresvertrag mit der Option auf eine Verlängerung. Der Stürmer absolvierte 21 Partien und traf 19 mal. 2013 beendete Ailton dann seine aufregende Karriere mit einem Abschiedsspiel.


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