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Das sind die 20 schlechtesten Nationaltorhüter der neueren Fußball-Geschichte

Sie haben den schwersten Job im Fußball – die Goalies. Ein Fehler, der zum Gegentor führt, und sie sind die Deppen der Nation. Eine geniale Parade und sie sind Helden. So weit so gut. Das trifft auf alle Torhüter zu. Doch da gibt es eine besondere Kategorie von Goalies.

In der Regel spielen sie gut. Doch dann kommen sie immer wieder – die Pannen. Bloopers oder Gaffes wie der Engländer sagt. Und die bleiben dann im Gedächtnis. Mehr als alles andere. Und passieren diese Patzer im Nationaldress oder bei wichtigen Pflichtspielen im Verein, dann kann so ein Fehler schon mal das Ende der Karriere bedeuten. Oder zumindest einen Karriereknick verursachen, vom dem sich der Spieler dann nicht wieder erholt. Da hilft dann wohl nur eine Einstellung a la Sepp Maier, um als Torhüter nicht vollkommen flatterhaft zu werden. „Alles, was ich nicht halte, ist unhaltbar.“ Sepp Maier

Passieren diese Bloopers aber regelmäßig, dann hilft auch Sepp Maier nicht mehr. Denn dann haben wir sie. Die schlechtesten Nationaltorhüter der Welt. Wenn sie spiel(t)en, strahlt(e) der Gegner. Wir unterscheiden zwischen Torhütern, die regelmäßig kleinere und größere Fehler drin hatten und ihren jeweiligen Teams daher so 8 – 10 Punkte in jeder Saison gekostet haben – Nationalmannschaft inklusive. Und Torhütern, bei denen die großen Aussetzer in wichtigen Nationalmannschaftsspielen im kollektiven Gedächtnis verbleiben.

Denn sie waren entscheidend für Niederlagen oder das Ausscheiden in bzw. das Nichtqualifizieren für große Turniere. Hierbei ist eine schlechte Performance im Nationaldress für unser Ranking zwar wichtig, doch haben wir auch solche Goalies aufgenommen, die Nationaltorwart waren, deren größte Bloopers aber im Verein passierten. Unser Goalie auf Platz 12 ist ein echter Punk. Die Nr. 7 war oft eine Geißel – für das eigene Team. Und auf Platz 1 ist ein Rekordhalter. Aber dann wechselte er den Verein und wurde vom Champion zum „Desasterbird“.12 Länderspiele machte Green, doch eine gute Figur machte er dabei meistens nicht. Was qualifiziert ihn für die Liste? Neben im internationalen Vergleich konstant unterdurchschnittlichen Leistungen sind es 2 Tatsachen und Ereignisse.

Ereignis Nr. 1 – Der 36-Jährige war der erste englische Nationaltorhüter überhaupt, der vom Feld flog. Das war bei der 0:1 Niederlage gegen die Ukraine im Jahr 2010.

Tatsache Nr. 2 – Und er spielte bei der WM 2010 katastrophal. Im März 2004 wurde Green erstmals für die englische A-Nationalmannschaft nominiert und gut ein Jahr später kam er als erst sechster Spieler in der Geschichte von Norwich City Ende Mai 2005 gegen Kolumbien nach Einwechslung zu seinem ersten Länderspiel für die „Three Lions“.

Obwohl sein Verein nur noch zweitklassig agierte, nominierte ihn Englands damaliger Trainer Sven-Göran Eriksson im Jahr 2006 für die WM in Deutschland. Eine Leistenverletzung, die sich Green bei einem Vorbereitungsspiel der englischen B-Nationalmannschaft bei einem Abstoß zugezogen hatte, verhinderte aber die Teilnahme.Im März 2004 wurde Green erstmals für die englische A-Nationalmannschaft nominiert und gut ein Jahr später kam er als erst sechster Spieler in der Geschichte von Norwich City Ende Mai 2005 gegen Kolumbien nach Einwechslung zu seinem ersten Länderspiel für die „Three Lions“.

Obwohl sein Verein nur noch zweitklassig agierte, nominierte ihn Englands damaliger Trainer Sven-Göran Eriksson im Jahr 2006 für die WM in Deutschland. Eine Leistenverletzung, die sich Green bei einem Vorbereitungsspiel der englischen B-Nationalmannschaft bei einem Abstoß zugezogen hatte, verhinderte aber die Teilnahme.

Er wurde von Scott Carson vom FC Liverpool vertreten und nach einer längeren Abwesenheit auf internationaler Bühne sorgte erst Fabio Capello im März 2008 dafür, dass Green wieder zum Kreis der A-Mannschaft gehörte.

Zu einer festen Größe im englischen Tor entwickelte er sich im Jahr 2009. Nach seinem zweiten Länderspiel am 12. Februar 2009 gegen Spanien (0:2) stand er im Verlauf des Jahres sechsmal in der Startelf. Er gehörte zu der Mannschaft, die sich mit einem 5:1-Sieg gegen Kroatien für die WM 2010 in Südafrika qualifizierte. Bei der WM 2010 stand er beim ersten Spiel gegen die USA im Tor. Nach einem kapitalen Fehler, der den Ausgleich für die US-Amerikaner ermöglichte, wurde er im nächsten Spiel durch David James ersetzt, der dann auch in den weiteren Spielen bei dieser WM im Tor stand.Scott Carson reiht sich nahtlos ein in die Historie der Chaos-Keeper der englischen Nationalmannschaft. Was qualifiziert ihn für unsere Liste?

Im wesentlichen zwei kapitale Fehler beim entscheidenden Qualifikationsspiel der Engländer im Jahr 2008.

Carson absolvierte im Februar 2004 beim 3:2-Sieg gegen die Niederlande seine erste Partie für die U-21-Nationalmannschaft und kam im Laufe der Zeit zu insgesamt 18 Spielen für die Nachwuchsmannschaft, womit er dort zu den zehn am meisten eingesetzten Spielern zählt.

Im Mai 2005 wurde Carson erstmals in den 22-köpfigen Kader der englischen Nationalmannschaft berufen, die gegen die Vereinigten Staaten und Kolumbien antrat.Ein Jahr später wurde er von Sven-Göran Eriksson zunächst nicht für das Aufgebot zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 berücksichtigt, rückte dann allerdings am 26. Mai 2006 für den verletzten Robert Green nach, wobei er zum Zeitpunkt seiner Nominierung noch kein Spiel für das englische Fußballnationalteam absolviert hatte.

Sein internationales Debüt feierte Scott in einem Freundschaftsspiel gegen Österreich, wo er sein Tor sauber hielt. Nur wenige Tage darauf folgte sein „Pflichtspieldebüt“ für die EURO 2008 gegen Kroatien. „Ray Clemence has got more chance of starting a game than me at the moment.“

Scott Carson im Jahr 2007 über seine Chancen, jemals wieder für England zu spielen. Carson leistete sich zwei entscheidende Patzer, England verlor das Spiel mit 2:3 und war somit erstmals seit 1984 nicht für die EM qualifiziert. Die englischen Medien und Fans sahen in ihm einen Buhmann und den Grund für die gescheiterte Qualifikation.In der Bundesliga spielte Oliver Reck für Kickers Offenbach, Werder Bremen und den FC Schalke 04. Von 1983 bis 2003 absolvierte er als Torwart insgesamt 471 Spiele und erzielte einen Treffer per Elfmeter gegen den FC St. Pauli.

Trotz seiner zahlreichen Titel mit Werder Bremen wurde und wird Reck von vielen Fußballfans vor allem mit seinem Spitznamen „Pannen-Olli“ assoziiert. Der Spitzname entstand aufgrund einiger spektakulärer Torwartfehler, die Reck im Laufe seiner Karriere unterliefen.

Besonders zu Beginn seiner Laufbahn bei Werder Bremen leistete er sich einige Fehler und Unsicherheiten.

Dennoch hielt sein damaliger Trainer Otto Rehhagel bedingungslos zu ihm. Rehhagel und andere kritisierten mehrfach die Boulevard-Presse, die maßgeblich zur Etablierung des Spitznamens beitrug. „Zu meiner Frau habe ich ein Vater-Sohn-Verhältnis.“ Oliver ReckReck hielt lange den Rekord für die wenigsten Gegentore (22) in einer Bundesliga-Saison, den er 1988 aufstellte. Nur Oliver Kahn in der Saison 2007/08 (21) und Manuel Neuer in der Saison 2012/13 (18) kassierten weniger Gegentreffer.

Reck bestritt in seiner Karriere insgesamt 173 Bundesligaspiele zu Null. „So viele Talsohlen gibt es gar nicht, in denen ich schon drin war.“ Oliver Reck als Torwart von Schalke 04 (Saison 2000/2001 – 26. Spieltag) nach dem 0:0 gegen den SC Freiburg

1988 nahm er mit der deutschen Olympiamannschaft an den Olympischen Spielen in Seoul teil, kam da aber nicht zum Einsatz.Die Mannschaft gewann die Bronzemedaille. In der Nationalmannschaft spielte er 1996 ein Mal (beim 9:1-Erfolg gegen Liechtenstein) und wurde im gleichen Jahr mit der deutschen Nationalmannschaft Fußballeuropameister in England. Insoweit ist es eigentlich ungerecht, ihn als schlechten Nationaltorwart zu bezeichnen.

Denn beim 9:1 gegen Liechtenstein hielt er gut. 🙂 Aber die Flops in den Vereinen – da mussten wir ihn auf die Liste nehmen.Konstantinos Chalkias war ein Otto Rehhagel Protegé. Der Grieche war elf Jahre lang Teil der griechischen Nationalmannschaft und gewann sogar die EM 2004 – wenn auch als Ersatzmann.

Dennoch konnte er sich dort nie wirklich durchsetzen. Selbst dann nicht, als der legendäre Antonios Nikopolidis zurücktrat. Was qualifiziert ihn für unsere Liste. Fortgesetzte Blooper – die seinen Teams jedes Jahr mindestens 8 – 10 Punkte kosteten.

Chalkias durchlief alle Nachwuchsmannschaften der Griechischen Fußballnationalmannschaft. Anfang Oktober 2001 wurde er erstmals vom neuen deutschen Trainer Otto Rehhagel für das A-Team berufen, blieb im letzten WM-Qualifikationsspiel der Griechen gegen England in Old Trafford (2:2) aber auf der Bank.Einen Monat später, am 10. November 2001, war es dann aber soweit und Chalkias absolvierte beim Freundschaftsspiel gegen Estland sein erstes Länderspiel, als er zur Halbzeit für Antonios Nikopolidis eingewechselt wurde.

Zehn Minuten vor dem Ende musste er per Elfmeter sein erstes Gegentor zum 4:2-Endstand für die Griechen per Elfmeter hinnehmen. Vier Tage darauf kam Chalkias in der Testpartie gegen Zypern (1:2) ebenfalls ab der Halbzeit zum Einsatz, auch hier musste er einmal hinter sich greifen.

In England fehlt Chalkias bei keiner Aufstellung der schlechtesten Premier League Torhüter aller Zeiten.

Er gilt zurecht als Geißel – für das eigene Team.Im Dress der algerischen Nationalmannschaft absolvierte Chaouchi zwischen 2008 und 2010 11 Länderspiele. Am 4. Februar 2008 wurde er aufgrund seiner guten Leistungen bei JS Kabylie von Nationaltrainer Rabah Saâdane zum Trainingslager der Nationalmannschaft in Frankreich eingeladen. 

Am 26. März 2008 absolvierte er sein Länderspieldebüt beim Freundschaftsspiel gegen die DR Kongo, als er in der zweiten Halbzeit für Lounès Gaouaoui eingewechselt wurde. Was qualifiziert ihn für unsere Liste? Die besonderes schlechte Leistung bei einer WM. Dabei hatte sich das vorher bereits angekündigt.

Am 18. November 2009 spielte er im entscheidenden WM-Qualifikationsspiel für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 gegen den Rivalen Ägypten von Anfang an, da Stammtorwart Gaouaoui gesperrt war. Durch den 1:0-Siegtreffer von Anthar Yahia qualifizierte sich das algerische Nationalteam erstmals seit 1986 wieder für eine WM-Endrunde.Im Dezember 2009 wurde Chaouchi in den Kader für die Fußball-Afrikameisterschaft 2010 in Angola berufen. Obwohl er eigentlich immer nur die Nummer zwei war, wurde er aufgrund der guten Leistung gegen Ägypten und den Ausfall von Lounès Gaouaoui durch eine Blinddarmentzündung die Nummer 1 beim Africa-Cup.

Bei der 0:4-Niederlage im Halbfinale gegen Ägypten sah er in der 87. Minute die gelb-rote Karte. Dies war die dritte rote Karte für Algerien in diesem Spiel, nachdem zuvor bereits Rafik Halliche (38. Minute) und Nadir Belhadj (70.) des Feldes verwiesen wurden.

Obwohl nur mit gelb-rot vom Platz gestellt, erhielt er eine Sperre von drei Spielen, da er im vorherigen Spielverlauf dem Schiedsrichter einen Kopfstoß verpasst hatte. Nachdem ein Einspruch erfolglos blieb, wäre er für die ersten beiden WM-Partien gegen England und Slowenien gesperrt gewesen, wurde aber dennoch in das algerische WM-Aufgebot berufen. Kurz vor WM-Beginn wurde die Sperre schließlich aufgehoben, nachdem Chaouchi die Sperre in zwei Partien der Qualifikation für die afrikanische Nationenmeisterschaft 2011 bereits abgesessen hatte. So konnte er beim ersten Gruppenspiel Algeriens bei der WM gegen Slowenien im Tor stehen. Durch einen Fehler beim entscheidenden Gegentor zum 0:1 war er an der Niederlage seiner Mannschaft beteiligt.

Beim nächsten Spiel gegen England wurde er durch Raïs M’Bolhi ersetzt, der nach einer starken Leistung auch im letzten Gruppenspiel gegen die USA im Tor stand. Nach dem Ausscheiden bei diesem Turnier kam Chaouchi zu keinem weiteren Länderspieleinsatz.
Mit Sicherheit ein heißer Anwärter auf den Titel des schlechtesten Nationaltorhüters aller Zeiten ist Gunnar Nielsen. Dazu ist er wohl einer der seltsamsten Transfers, die ManCity je getätigt hat. 

Dort gilt er als der schlechteste ManCity Spieler, der es jemals schaffte, ein Spiel in der Prermier League für die Citizens zu bestreiten.

Was qualifiziert ihn für diese Liste? Eigentlich nur dass ein Torhüter von den Faröer-Inseln mit für diese Inseln überdurchschnittlichen Leistungen sich plötzlich bei einem Top-Klub wiederfand und so ins Rampenlicht der Öffentlichkeit geriet.

Und natürlich im internationalen Vergleich mäßige Leistungen im Tor der Nationalmannschaft.

Seine ManCity Premier League Karriere dauerte genau 14 Minuten, als er als Ersatz für den verletzten Shay Given ins Spiel kam.Am 24. April 2010 gab er für Manchester City gegen FC Arsenal als erster färöischer Spieler sein Debüt in der Premier League.Das Spiel endete 0:0. Nachdem Manchester City aufgrund der Verletzung von Given erlaubt wurde, als Ersatz Márton Fülöp von AFC Sunderland auszuleihen, saß Nielsen im nächsten Spiel gegen Aston Villa wieder auf der Bank.

Danach spielte er primär für unterklassige Teams oder Burner wie Wrexham oder Motherwell. Aber für einen Spieler von den Faröer Inseln ist auch das eine eigentlich ansprechende Karriere.

In der Nationalmannschaft steht er bis heute im Kader und absolvierte immerhin 43 Spiele und ist die unangefochtene Nummer eins.

Gut, die Auswahl ist ja auch nicht ganz so groß. In der Saison 2017/18 spielte er bei FH Hafnarfjördur in Island.Da ist er. Der Mann mit dem bösen Spitznamen. David „Calamity“ James brachte es zwischen 1997 und 2010 auf 53 Länderspiele für England.Was qualifiziert ihn für unsere Liste? So ziemlich alles.

Unter dem damaligen A-Nationaltrainer Glenn Hoddle debütierte James am 29. März 1997 im Wembley-Stadion gegen Mexiko und hielt sich beim 2:0-Erfolg an der Seite seiner Klubkameraden Steve McManaman und Robbie Fowler – sowie im Verlauf des Spiels Stan Collymore und Jamie Redknapp – schadlos.

Lange Jahre blieb James aber nur die Ersatzrolle hinter Stammtorhüter David Seaman; zwischen November 2000 und Mai 2002 kam er zwar zu acht weiteren Länderspielen, wovon er jedoch in nur zwei Partien in der Startelf stand. Nach zunehmendem Druck auf Seaman nach der WM 2002 in Japan und Südkorea nahm Sven-Göran Eriksson einen weiteren Fehler gegen Mazedonien zum Anlass, James zur neuen „Nummer 1“ zu beförderten; eine Position, die dieser auch nach dem Abstieg seines damaligen Vereins West Ham United beibehielt.

„I once drew a picture of Jack Nicholson in The Shining. But I put it away after a Feng Shui expert told me about the bad vibes.“ David JamesBei der Euro 2004 in Portugal absolvierte James alle Partien der englischen Auswahl, aber bereits im September 2004 wendete sich das Blatt gegen ihn, als er seinen Platz nach einem Fehler bei einem 2:2 in der WM-Qualifikation gegen Österreich im September 2004 an Paul Robinson von Tottenham Hotspur verlor.

Weiteres Ungemach ereilte James, als er am 17. August 2005 zur Halbzeit gegen Dänemark eingewechselt wurde und vier Gegentore zum 1:4 kassierte – die höchste Niederlage Englands seit 25 Jahren. Er blieb zwar weiter Bestandteil des Kaders, kam aber bei der WM 2006 in Deutschland nicht an Robinson vorbei.

Nach dem Turnier sortierte Eriksson-Nachfolger Steve McClaren James ebenso wie die „Altgedienten“ David Beckham und Sol Campbell aus dem Kader aus. Erst am 22. August 2007 kam er gegen Deutschland zu seinem Comeback und bestritt bei der 1:2-Heimniederlage für Robinson die zweite Halbzeit. McClaren experimentierte während seiner Amtszeit durchgängig auf der Torwartposition und probierte neben Robinson und James auch Chris Kirkland, Ben Foster, sowie später Scott Carson und Robert Green aus.

Nach knapp drei Jahren stand James gegen die Schweiz am 7. Februar 2008 unter dem neuen Coach Fabio Capello wieder in der Startelf der „Three Lions“. Er behielt die Stammposition bis April 2009, als ihn Verletzungsprobleme zurückwarfen und er fortan von Robert Green und Ben Foster vertreten wurde. Bei der WM 2010 in Südafrika rutschte James jedoch in der Gruppenphase wieder in die erste Elf, nachdem dem zuvor gesetzten Robert Green im ersten Gruppenspiel gegen die USA ein Torwartfehler zum 1:1-Endstand unterlaufen war. Dank seiner vielen Fehlgriffe im Nationaltrikot bleibt er öffentlich einfach nur als „Katastrophen-James“ in Erinnerung.José René Higuita Zapata, auch bekannt als El Loco (span. für Der Verrückte), (* 28. August 1966 in Medellín) ist eine schillernde Figur im internationalen und kolumbianischen Fußball.

Higuita war zwischen 1987 und 1999 mit Unterbrechungen Torhüter der kolumbianischen Nationalmannschaft. In 68 Länderspielen erzielte er drei Tore.

1990 wurde er durch seine Frisur und seine spielerischen Einlagen zu einer der prägenden Persönlichkeiten der Weltmeisterschaft in Italien. Was qualifiziert ihn für unsere Liste? Nun ja.

Genau diese spielerischen Einlagen wurden ihm bei der WM 1990 zum Verhängnis, als er in der 109. Minute des Achtelfinalspiels gegen Kamerun den Ball vor dem Strafraum gegen Roger Milla verlor, der das entscheidende 2:0 erzielte und somit das Ausscheiden Kolumbiens besiegelte.We’ve got absolutely no interest in him. We’ve got a goalkeeper with a better trick – he stops the ball with his hands.’ Coventry Coach Ron Atkinson über Rene Higuita

Bei einem Freundschaftsspiel gegen England gelang Higuita am 6. September 1995 im Wembley-Stadion eine der spektakulärsten Paraden der Fußballgeschichte.

Statt einen Fernschuss mit den Händen aufzufangen, ließ er sich nach vorne fallen und parierte den Ball auf der Torlinie kopfüber mit beiden Hacken.

Diese Parade ist als der „Skorpion-Kick“ bekannt geworden. Bis er 1998 von Paraguays José Luis Chilavert übertroffen wurde, war Higuita der in Länderspielen weltweit torgefährlichste Torhüter.Zelko Kalac war ein Riese von Statur und dazu ein richtig Guter. Jedenfalls solange er für Milan spielte und nicht in der Premier League. 

Kalac brachte es auf mehr als 50 Länderspiele für Australien und spielte Champions League für den AC Mailand. Was qualifiziert ihn für unsere Liste?

Eigentlich nur ein Teil seiner Leistungen.

Denn seine schlechten Leistungen brachte er überwiegend in der Premier League.Gefragt nach dem schlechtesten Torhüter, der jemals in der Premier League für Leicester City gespielt hat, ist der Name Zeljko Kalac nicht weit.

Auch wenn er nur 3 Mal für die Foxes spielte. Unvergessen bleibt sein Debüt gegen die Bolton Wanderers.

Kalac patzte 3 Mal. Das ergab 3 Gegentore und Leicester verlor natürlich.Aber bei Milan und sonst war der Goalie eigentlich nicht schlecht.

Da hat der Redakteur unsauber recherchiert. :-))))Der Keeper der russischen Nationalmannschaft ist zwar im Nationalteam gesetzt.

Er zeigt bei Länderspielen aber gerne auch mal schwankende Leistungen und spielt selten konstant.

Beispiel gefällig: Er nahm mit seinem Team an der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien teil. Hier schied Russland in der Vorrunde aus. Im ersten Spiel war Akinfejew ein Patzer unterlaufen, der zum Tor für Südkorea führte.

Im letzten und entscheidenden Spiel unterlief Akinfejew erneut ein Fehler, der zum entscheidenden Ausgleich für Algerien führte.Kurz vorher war Akinfejew durch einen Laserpointer irritiert worden, den ein Zuschauer auf seine Augen gerichtet hatte. Der Schiedsrichter reagierte auf Akinfejews Beschwerden nicht.

Bei der WM 2014 patzte Akinfejew im ersten sowie im dritten Gruppenspiel und raus waren die Russen. Allein das reicht für einen Listenplatz.

Kurioserweise patzt Akinfejew bei großen Turnieren regelmäßig. Bei der EM 2016 im Gruppenspiel gegen England spekulierte der Keeper falsch und stand viel zu weit vor seinem Tor bei einem Freistoß von Dier.

Schwups war der unplatzierte Ball drin. England in Führung und Akinfejew stand da wie ein begossener Pudel.
Er war Rekordnationalspieler von Ghana und doch hat Richard Kingson auch in seinem Heimatland einen zweifelhaften Ruf. Denn der Torwart war für seine Flutschfinger bekannt. Und das qualifiziert ihn eindeutig.

Immer wieder rutschte ihm gerne mal ein Bällchen von der Marke Rückpass durch.

So wie bei der WM 2010 gegen Australien. Wenn die Ghanaer da einen etwas besseren Torwart gehabt hätten, dann hätte das ganz anders ausgehen können.

Deutschland war es recht. Dem eigenen Team wohl eher nicht.Hassan Bittar wurde erst kürzlich berühmt. In einem Spiel für seinen Klub Al Ahed im AFC Cup gegen Altyn Astyn aus Turkmenistan ließ er den Ball nach einem harmlosen Rückpass seines Mitspielers unter den eigenen Füßen durch und ins eigene Tor hoppeln.

Sein Verein verlor das Spiel mit 2:0. Und noch schlimmer: Der dämliche Fehler wurde von einigen Fans via Twitter verbreitet.

Und schnell wurde aus Bittar ein Social Media Star der besonderen Art. Selbst die nüchterne BBC fühlte sich bemüssigt zu der Frage:

„Is this the worst goalkeeping mistake ever?“ Deshalb haben wir ihn in die Liste geschoben.Der Finne mit dem deutschen Namen war ein Wanderer und ein steter Unruheherd – für die eigenen Abwehrreihen. Und das primär im Verein.

Zu seinen Stationen gehörten die Blackburn Rovers, Cardiff City, Heart of Midlothian (Schottland) und Aston Villa. Dort hält sich die Zuneigung der Fans ihm gegenüber aber in engen Grenzen.

Hat er sich doch einen Patzer der epischen Art geleistet. Enckelman wurde durch einen besonderen Fauxpas bekannt, als ihm ein Rückpass von Olof Mellberg im Premier League Spiel von Aston Villa gegen Birmingham City, der aus einem Einwurf hervorging, über seinen Fuß ins eigene Tor kullerte und als Tor für den Gegner gewertet wurde.

Bei diesem Tor war nicht zu erkennen und wurde lange diskutiert, ob sein Fuß den Ball berührt hatte oder nicht – nur im ersten Fall hätte das Tor vom Schiedsrichter anerkannt werden dürfen. Zwischen 2007 und 2010 hatte Enckelmann auch einen Rennstall, den er Encke Sport, nannte.Tomislav Piplica ist heute noch Kult in Cottbus. Pannen-Pipi lautete sein Spitzname in der Bundesliga aufgrund zahlreicher Aussetzer. 

In besonderer Erinnerung bleibt das Kopfball-Eigentor gegen Borussia Mönchengladbach im Jahr 2002 kurz vor Schluss des Spiels. „Ich bin nicht mehr so jung wie mit zwölf.“ Tomislav Piplica

Pipi beteuert noch heute, dass er Doc Hoyzer nicht kennt und auch nicht weiß, was eine Fußballwette mit einem fetten Gewinn bei einem Unentschieden ist.

Im Nationaltrikot Bosniens machte der sympathische Goalie neun Spiele. Und hatte hier eine geringere Fehlerquote als im Verein. Gerne wäre er für Kroatien aufgelaufen, doch dem damaligen Trainer waren seine Haare zu lang und Piplica wollte sie sich nicht abschneiden lassen. So erzählt er zumindest die Geschichte.Bloß weg von der Insel. Für ManU Fans gehört Ricardo zu den „most forgettable“ Torhütern aller Zeiten. Ricardo wurde im August 2002 als Back-up für den damals verletzen Fabian Barthez verpflichtet.

2.5 Millionen US-Dollar waren ein durchaus stolzer Preis für den 2-maligen spanischen Nationaltorhüter. Ricardo spielte nur ein Pflichtspiel für ManU in der Premier League.

Und zwar gegen die Blackburn Rovers. Und das reicht für die Liste.

Denn mit seiner ersten Berührung überhaupt schaffte Ricardo gleich das fast Unmögliche – er verursachte einen Elfmeter. Als Evertons Keeper Tim Howard verpflichtet wurde, war schnell Schluss bei ManU. Bloß weg von der Insel und zurück nach Spanien.
Für viele waren die „The Fiery Ones“ ein Geheimfavorit bei der WM 2014. Spieler wie Luka Modric, Mateo Kovacic und Ivan Rakitic im Mittelfeld und Mario Mandzukic im Sturm gehören nun wirklich zur Creme de la Creme des internationalen Fußballs.

Doch – was soll man machen – wenn der Goalie einen seiner – sagen wir – indisponierten Tage hat. Schon im Eröffnungsspiel gegen Brasilien patzte Pletikosa 2 Mal.

Da nutzte dann auch das 4-0 Kroatiens gegen Kamerun nicht mehr viel. Dabei war das Spiel gegen Brasilien wirklich unglücklich. Pletikosa reagierte phänomenal bei einem Penalty, doch kam nicht ganz an den Ball. Vorher jedoch reagierte beim ersten Tor von Neymar wie ein alter Mann. Und das gleiche passierte ihm in der Nachspielzeit beim 3:0 von Oscar nochmals.

Pletikosa gehörte in Kategorie „Wundertüte“. mal war er genialisch, mal eine Gefahr für das eigene Team. So eine Art „Random Walk“ oder „Spaßguerilla“ im eigenen Tor.Paul Robinson kämpfte jahrelang mit David James um den Platz im englischen Tor, die Krone der englischen Torwartdeppen und den bösesten Spitznamen der englischen Journaille.

Ihm unterliefen regelmäßig haarsträubende Fehler, von denen die zwei Fehlgriffe im Spiel gegen Deutschland im Jahr 2007 besonders in Erinnerung bleiben.

Das Resultat: Auswechselung zur Halbzeit. Und einen vorderen Platz auf der Liste. Im Zuge seiner nachlassenden Leistungen im Verein und einem groben Patzer im EM-2008-Qualifikationsspiel in Kroatien verlor er seinen Stammplatz und wurde unter anderem von Scott Carson, Robert Green und Ben Foster vertreten.

Nachdem Nationaltrainer Fabio Capello ihn als Ersatzspieler für ein Qualifikationsspiel zur WM 2010 nominierte, aber weder bei der WM selbst noch danach für ihn Verwendung hatte, gab er am 8. August 2010 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt.Dass englische Torhüter gerne mal einen Ball durchlassen, wissen wir spätestens seit David Seaman.

Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea ließ ihn der Nationalcoach Eriksson trotz geringer Spielpraxis in jeder Partie bis zum Ausscheiden im Viertelfinale spielen.

Dabei blieb besonders der Gegentreffer durch Ronaldinho in Erinnerung, der das Turnieraus für die Insulaner besiegelte. Bei einem direkten Freistoß aus großer Distanz zum 1:2-Endstand ließ sich der Seemann von einem „Lupferchen“ überlisten. Deshalb unser Platz 3.

In England gilt Seaman aber immer noch als ein relativ guter Nationaltorhüter. man hat halt nicht so viel Auswahl. Auf der positiven Seite. Auf der negativen natürlich schon.Alexandros Tzorvas mochte im Tor eigentlich kaum jemand – bis auf König Otto. Aber der mochte ja auch Olli Reck.

Von Otto Rehhagel wurde Tzorvas für die Fußball-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz als dritter Torwart, hinter Antonios Nikopolidis und Konstantinos Chalkias, nominiert, kam aber zu keinem Einsatz. Zu seinem ersten Länderspieleinsatz kam Tzorvas am 19. November 2008 beim Heimspiel Griechenlands gegen die italienische Nationalmannschaft.

2010 avancierte Tzorvas unter König Otto in dessen Spätphase zum Stammkeeper des griechischen Nationalteams. Seitdem Otto nicht mehr im Amt war, sah es auch für Tzorvas Mau aus. Ob seine Fehler bei der WM 2010 damit zu tun haben?

Mittlerweile können die griechischen Abwehrspieler wieder beruhigt sein, denn der Goalie hat seine Karriere inzwischen beendet. Und hat nicht wieder damit gedroht zurückzukommen. Es sei denn, Otto macht es Jopi Heynckes nach und wird nochmals…Man glaubt es nicht. Aber Heurelho hatte einen Superstart – in Holland. Durch gute Leistungen entwickelte er sich zum Publikumsliebling beim PSV Eindhoven.

In der Saison 2004/05 erhielt er 971 Minuten lang keinen Gegentreffer. Noch im gleichen Jahr schaffte er es weitere 817 Minuten in Folge, kein Tor zuzulassen. Und 2006/07 brach er fast seinen eigenen Rekord, als er nochmals 956 Minuten am Stück ohne Gegentreffer blieb.

Doch dann ging er nach England und irgendwas muss dort passiert sein. Denn bei den Tottenham Hotspurs war er alsbald für seine Fehleranfälligkeit und seine limitierten fußballerischen Fähigkeiten bekannt. Das bringt ihm Platz 1 auf unserer Liste ein.

Das hielt die TSG Hoffenheim nicht davon ab, ihn als Ersatz für Tim Wiese zu verpflichten. Gomes stand bis einschließlich des 28. Spieltags im Tor der sich im Abstiegskampf befindenden Hoffenheimer. Anfang April zog er sich im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf einen Bruch des linken Mittelhandknochens zu, musste operiert werden und fiel für den Rest der Saison aus. Böse Zungen würden behaupten, für Hoffenheim war es auch besser so.

In Hoffenheim hielt es ihn auch nicht lange. Und es ging alsbald abwärts in die zweite englische Liga – zum FC Watford.


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