Wolfsburg vs Manchester – Showdown um den Gruppensieg und ein Deja Vu der sehr unangenehmen Art


In der Champions League geht es am Dienstag für Louis van Gaal und seine Reds um alles. Vom Gruppensieg bis zum unrühmlichen Abgang in die Europa League ist noch alles möglich. Das gleiche gilt für den VfL Wolfsburg. Noch stehen die “Wölfe” mit einem hauchdünnen Vorsprung an der Spitze der Gruppe B. Deja Vu – denn vor 6 Jahren gab es das schon mal. So ähnlich jedenfalls

Eigentlich wiederholt sich Geschichte ja nicht, aber manchmal eben doch – so scheint es. Vor sechs Jahren, als der VfL Wolfsburg zum ersten Mal in der UCL mitspielen durfte, stand in den letzten beiden Spielen der Vorrundengruppe B alles Spitz auf Knopf. Erst ging es für die Wölfe am 25. November zu ZSKA Moskau und dann am 8. Dezember spielte das Team von Armin Veh zu Hause gegen ManU.

Auch in diesem Jahr stand und steht in den letzten beiden Spielen der Vorrundengruppe B alles auf dem Spiel. Erst spielte man am 25. November bei ZSKA Moskau, und jetzt am 8. Dezember daheim gegen Manchester United.

Das ist eine schöne Analogie, aber auf eine Wiederholung der Ereignisse aus dem Jahr 2009 würde man beim VfL gerne verzichten. Denn es ging ja nicht gut aus – damals. Der VfL hatte zu Beginn seiner ersten Champions-League-Saison 3:1 gegen Moskau gewonnen, mit drei Toren von Grafite, der mit Edin Dzeko das erfolgreichste Angriffsduo der Bundesliga damals darstellte. Es folgten ein 1:2 bei Manchester United und zwei Spiele gegen Besiktas Istanbul, ein 0:0 im eigenen Stadion und ein 3:0-Auswärtssieg. Vor den beiden letzten Spielen stand Wolfsburg also eigentlich sehr gut da, denn ein Unentschieden in Moskau hätte schon zum Einzug ins Achtelfinale gereicht. Und zur Pause lag der VfL durch Dzeko auch mit 1:0 in Führung und hatte durch Obafemi Martins praktisch schon das 2:0 nachgelegt, als der Bosnier einfach zu gierig wurde, das Gehirn kurzzeitig ausschaltete und den ins Tor rollenden Ball noch einen letzten Kick versetzte. Dummerweise stand er dabei aber im Abseits stand, es blieb beim 1:0. Zur Rache trafen die Moskauer dann noch zweimal, und auf einmal standen die Wolfsburger zum Gruppenfinale unter Siegzwang – ähnlich wie heute.

United war damals übermächtig und reiste mit einer besseren B-Mannschaft an. Für den Deutschen Meister war diese aber allemal gut genug – an diesem Dienstag, den 8. Dezember 2009. Michael Owen schoss kurz vor der Pause das 1:0, und da zur selben Stunde ZSKA Moskau in Istanbul führte, war der VfL als Dritter draußen. Die Hoffnung kam in Gestalt von Dzekos Ausgleich zwar noch einmal zurück. Aber dann schoss Owen eben noch zwei Tore, und als das Spiel vorbei war, saßen die Wolfsburger in der Kabine und zitterten mit Besiktas, das kurz vor Schluss ausgeglichen hatte.

Ein weiteres Tor für die Türken hätte Wolfsburg doch noch in die K.o-Runde gebracht. Doch dieses fiel auf der anderen Seite und damit war das Abenteuer UCL für Wolfsburg  beendet. Schauen wir mal, wie es in 2015 ausgeht….

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