Interesse trotz Verletzung! FC Bayern hält an Zakaria fest


Obwohl Deniz Zakaria aufgrund einer Knieverletzung seit acht Monaten kein Spiel mehr bestritten hat, reißt das internationale Interesse an Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler nicht ab.

Schon im Sommer wurde der Name Zakaria, laut Sport Bild, beim FC Bayern München diskutiert und auch jetzt sieht der Rekordmeister in dem 23-Jährigen immer noch einen potentiellen Neuzugang.
Am Montag berichtete Sky in der Sendung Transfer-Update von einem „mehrfachem Austausch“ der beiden Vereine.

Besonders die Kaderplanungsabteilung unter Leistung von Chefscout Marco Neppe soll von dem Potential des Schweizers angetan sein, auch wenn ein Wechsel im Winter aktuell kein Thema ist.

Das Arbeitspapier Zakarias läuft in Gladbach erst 2022 aus, so dass sich die Bayern im letzten Transferfenster stattdessen für eine Verpflichtung des Spaniers Marc Roca entschieden.
Alleine ist der Rekordmeister mit seinem nach wie vor vorhandenen Interesse aber nicht.
Zuletzt berichtete die Bild-Zeitung, dass der englische Erstligist Manchester City bereits an einem 40 Millionen Euro schweren Angebot für den aktuell noch verletzten Defensiven arbeite.

Die Gladbacher Fohlen selbst würden ihren spiel- und laufstarken sowie robusten Sechser gerne halten. Möglich wäre das aber nur, mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung, die aufgrund Zakarias langwieriger Verletzung aktuell noch in den Sternen steht.

Zakaria, Gladbach
Der FC Bayern hat das Interesse an Gladbachs Denis Zakaria noch nicht verloren. Copyright: imago images / Revierfoto

Top News 2: Wie Werder: Köln will trotz Krise an Gisdol festhalten

Gisdol, Köln
Der 1. FC Köln hält trotz Sieglos-Serie noch an Trainer Markus Gisdol fest. Copyright: Imago images

Der Sportchef von Sorgenkind 1. FC Köln hat den Verbleib von Trainer Markus Gisdol verteidigt.

„Wir sind über den Status der kurzfristigen Betrachtung längst hinaus“, stellte Horst Heldt im Doppelpass bei Sport1 klar. „Wir müssen aufgrund der besonderen Herausforderungen dieser Zeit leider Gottes ein Stück weiterdenken. Es besteht eine existenzielle Bedrohung, es geht um das Überleben des Klubs. Deshalb muss das Ziel sein, mit wenig Geld dauerhaft in der Liga zu bleiben.“

17 Ligaspiel haben die Geißböcke mittlerweile ohne Sieg beendet, doch für Gisdol spreche laut Heldt, „dass wir in diesen Zeiten zum Beispiel mehr Jugendspieler einbauen müssen. Und dafür brauchst du einen Trainer, der gerne mit jungen Spielern arbeitet und sie nach vorne bringt“. Der FC setzte schon in der letzten Saison bereits häufig auf Eigengewächsen in der Startelf wie Jan Thielmann (heute 18), Noah Katterbach (19) und Ismail Jakobs (21) und war damit teilweise erfolgreich.

In der Krise ist für Heldt besonders Ligakonkurrent Werder Bremen ein Vorbild.
„Letzte Saison haben viele gefragt: Wann schmeißt Bremen endlich Florian Kohfeldt raus?“, erinnerte der Sportchef. „Am Ende haben sie es geschafft, und nun hatten sie einen guten Start. Wieso sollten wir das nicht auch durchleben? Wieso muss ich mich rechtfertigen, ob Gisdol der richtige Trainer ist? Ich sage: Er ist der richtige Trainer, weil er einen guten Job macht.“

Die persönliche Bindung zu Gisdol spiele bei der Entscheidung allerdings keine Rolle, versicherte der 50-Jährige. „Wenn ich sicher wäre, dass es falsch wäre, an ihm festzuhalten, würde ich die Entscheidung morgen treffen“, sagte Heldt. „Emotionale Begleiterscheinungen kann ich mir in meinem Job nicht erlauben. Und ich habe in der Historie auch nicht dafür gestanden, keine Entscheidungen zu treffen.“

Ob die Kölner, die aktuell mit drei Pünktchen auf Relegationsrang 16 liegen, mit Gisdol aber tatsächlich einen Abstieg in die 2. Bundesliga wagen würden, ist fraglich.

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Top News 3: Magath: „Trainer kann weiter arbeiten - nur halt woanders"

Ali Karimi war einer der Lieblinge von Felix Magath.
Ali Karimi und Trainer Felix Magath. Foto: Imago Images / MiS

Nach nur fünf Spielen mit einem Punkt haben die Würzburger Kickers Trainer Marco Antwerpen entlassen.

Dabei wollte der sportliche Berater des Aufsteigers, Felix Magath, eigentlich nicht schon wieder so schnell die Notbremse ziehen.
Doch der abgeschlagene Tabellenletzte der 2. Bundesliga befindet sich offenbar im Verzweiflungs-Modus.

Nach nur zwei Spieltagen hatten sich die Franken bereits von Aufstiegstrainer Michael Schiele getrennt, doch auch die zweite Trainerwahl ging laut Magath „in die Hose.“

Dabei hatte er sich nach der vierten Niederlage in Folge am Freitag in Heidenheim noch in Geduld geübt und gesagt, dass „Antwerpen in Ruhe weiterarbeiten“ könne.
Auf diese Aussage angesprochen antwortete Magath laut Kicker am Montag zynisch: “Der Trainer kann weiter in Ruhe arbeiten – nur halt woanders. Wo ist das Problem?”

Mit Nachfolger Bernhard Trares wird am 8. Spieltag somit bereits der dritte Trainer an der Würzburger Seitenlinie stehen und der “Global Sports Director” von Investor Flyeralarm ist optimistisch: “Ich gehe davon aus, dass er seinen Vertrag bis 2022 erfüllt“, sagte Magath über die Zukunft seines Ex-Spielers.

“Felix Magath war mein Trainer, er hat mitgeholfen, dass ich Pokalsieger werden durfte, weil er uns damals ins Finale geführt hat. Deswegen weiß ich, wie er denkt. Wir passen gut zusammen”, erinnerte sich Trares an den DFB-Pokalsieg 1999 mit Werder Bremen.

“Würzburg“ sei für ihn nun „eine total reizvolle Aufgabe, auch wenn wir in der Tabelle nicht besonders dastehen”, analysierte der Neu-Trainer: “Es sind noch 27 Spiele, es ist alles möglich. Wir versuchen jetzt, der Mannschaft einen neuen Impuls zu geben. Deswegen fahren wir jetzt in ein Trainingslager.”

Ob den Kickers die erhoffte Trendwende unter Trares gelingt, wird sich zeigen.
Mit nur einem Punkt aus sieben Spielen ist der Weg zum Vorletzten FC St. Pauli mit sieben Zählern auf dem Konto schon jetzt sehr weit.

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