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Zico – 522 Tore: Der weiße Pele ohne Weltmeistertitel

Zico, bürgerlich Arthur Antunes Coimbra wurde während seiner aktiven Laufbahn der „weiße Pelé“ genannt und war einer der populärsten Spieler Brasiliens in den 1970er- und 1980er-Jahren.

Zico beim Freistoß - eine besondere Spezialität.

Zico, bürgerlich Arthur Antunes Coimbra wurde während seiner aktiven Laufbahn der „weiße Pelé“ genannt und war einer der populärsten Spieler Brasiliens in den 1970er- und 1980er-Jahren.

In 88 Länderspielen schoss Zico insgesamt 66 Tore. Er spielte von 1971 bis 1983 und 1985 bis 1989 bei Flamengo in Rio de Janeiro. Darüber hinaus war er in Italien bei Udinese Calcio unter Vertrag.

Wie Pelé trug er im Verein und in der Nationalmannschaft die Nummer 10. Seine Spezialität waren Freistöße aus Distanzen zwischen 16 bis 30 Metern.

Er gilt noch heute als einer der besten Freistoß-Schützen überhaupt. Die Generation der „Selecao“ der 1980er-Jahre um Zico und Socrates blieb ohne großen internationalen Erfolg, gilt in Brasilien ob der Spielkultur aber dennoch als eine der besten Nationalmannschaften des Landes.Zico selbst schien das WM-Aus 1982 gegen den späteren Weltmeister Italien nie verwunden zu haben.

„Es war der Tag, an dem der Fußball starb“, so lautete seine Umschreibung für das 2:3 gegen die „Squadra Azzurra“ am 5. Juli 1982 im Sarria-Stadion in Barcelona, als es Brasilien zwar schaffte, einen 0:2-Rückstand durch Socrates und Falcao auszugleichen, doch letztlich am überragenden, dreifachen italienischen Torschützen Paolo Rossi scheiterte.

Das mit „Tanzen wollten sie, nicht weinen“ betitelte Foto der zahlreichen brasilianischen Fans in der BUNTE sprach dabei Bände. Die „Tragödie von Sarria“, wie diese Niederlage in Brasilien genannt wurde, hatte für Zico richtungweisenden Charakter.

„Wenn Brasilien die WM 1982 gewonnen hätte, hätte sich der Fußball verändert“, war er auch Jahre später noch von der Signalwirkung überzeugt.

Auch 1998, als sportlicher Direktor der brasilianischen Nationalmannschaft, blieb ihm bei der Weltmeisterschaft in Frankreich der Titel verwehrt. Im Finale unterlag Titelverteidiger Brasilien den Gastgebern mit 0:3.[svc_carousel_layout car_pagination=”yes” car_pagination_num=”yes” car_autoplay=”yes” loadmore=”yes” grid_link_target=”nw” dexcerpt=”yes” dmeta_data=”yes” dsocial=”yes” query_loop=”size:16|order_by:date|order:DESC|post_type:post” grid_thumb_size=”200X172″ svc_class=”bigger-slider” title=”EINE ANDERE LIGALIVENET STORY?”]

Die Tabelle zeigt Spieler mit über 500 Toren in offiziellen Spielen der Nationalmannschaft und Liga zusammen. Stand 16.06.2020. Quelle: Wikipedia. Unbelegte Daten wurden ausgeklammert. Anzahl der Tore und Spiele können deshalb bei einigen Spielern deutlich höher sein.
RangNameToreSpiele
1Josef Bican948621
2Ferenc Puskas808794
3Ferenc Deak794510
4Romario7841000
5Pele775840
6Cristiano Ronaldo7431038
7Lionel Messi741917
8Gerd Müller 735793
9Uwe Seeler 575
9Tulio Maravilha575
11Arthur Friedenreich557
12Ernst Willimowski554
13Eusebio552
14Jimmy McGrory550
15Zlatan Ibrahimović548924
16Franz Binder546
17Fernando Peyroteo544
18Hugo Sánchez541
19Fritz Walter539
20József Takács523
21Gyula Zsengeller522
21Zico522
23Alfredo Di Stéfano514
23Hans Krankl514
25Gunnar Nordahl513
26Roberto Dinamite512
27Jimmy Greaves511
28Ferenc Bene508

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