Andrea Fortunato (1971 – 1995): Der Krebstod des Mädchenschwarms



Andrea Fortunato (1971 – 1995): Der Krebstod des Mädchenschwarms

Mannschaftsfoto von JUventus Turin 1993/94. Andrea Fortunato stehend ganz links hinter Andreas Möller
Mannschaftsfoto von Juventus Turin 1993/94. Andrea Fortunato stehend ganz links hinter Andreas Möller. Foto: Imago Images
Die Erinnerung an Andrea Fortunato ist bei Juventus Turin auch nach mehr als 20 Jahren allgegenwärtig.

Das ist auch gut so. Denn Andrea Fortunato trug Juventus Turin im Herzen. Der italienische Rekordmeister ist der Verein, den er seit seiner frühen Kindheit in Salerno in der italienischen Provinz Kampanien unterstützte.

„Andrea hat immer noch seinen Platz in den Herzen der Juventus-Anhänger, deren Gedanken, gemeinsam mit denen des Klubs, bis heute bei seinen Hinterbliebenen sind und die seitdem eine schwere Zeit zu bewältigen hatten“, heißt es auf der Homepage des Vereins, „Andrea ist zu jung gestorben, aber die Erinnerung an ihn wird für immer weiterleben.“

Como Calcio war von 1989 bis 1991 seine erste Profistation in Italien. Über den FC Genua kam er 1993 zu Juventus Turin, dem Verein seiner Träume. Der ruhige, stets kühl wirkende Abwehrspieler galt zu diesem frühen Zeitpunkt seiner Karriere nicht nur als größte Defensivhoffnung im Calcio-Land, sondern er passte irgendwie in die Zeit.

Neben seinen Teamkollegen Roberto und Dino Baggio gehörte er zu den am meisten vom weiblichen Publikum umschwärmten Profis in Italien.

Am 22. September 1993 bestritt die personifizierte Abwehr-Hoffnung unter Nationalcoach Arrigo Sacchi ihr einziges Länderspiel für Italien – in Talinn gegen Estland. Im Mai 1994 wurde bei Fortunato akute Leukämie diagnostiziert. Der Abwehrspieler stellte sich dem Kampf gegen die heimtückische Krebsform und unterzog sich mehreren Operationen. Er schien den Kampf gegen die Leukämie zu gewinnen. Aber an Leistungssport war nicht mehr zu denken.

„Ich konnte mir nicht vorstellen, wie wunderbar ein einfacher Spaziergang ist“, sieht Fortunato in den letzten Monaten seines kurzen Lebens die Dinge mit anderen Augen. Sein Körper ist allerdings so geschwächt, dass er Infektionen nicht mehr standhält. Nach einer Virusinfektion starb Andrea Fortunato am 25. April 1995 an den Folgen einer Lungenentzündung. Mit gerade mal 23 Jahren – und nur ein Jahr nach seinem letzten Spiel für die Turiner.

Sein bester Freund im Team von Juventus, Fabrizio Ravanelli, erfuhr von Fortunatos Tod auf einer Länderspielreise, die er prompt abbrach. „Andrea war eine außergewöhnliche Persönlichkeit“, schreibt sein Freund Ravanelli am 25. April 2017, dem 22. Todestag von Fortunato, bei dem Portal ilbianconeri.com, „und so ungewöhnlich war auch seine Familie, alle hatten einen fantastischen Charakter. Es wurde ihm eine großartige Zukunft vorausgesagt – bei Juventus und auch im Nationalteam. Sein Tod war schmerzhaft für uns alle – ich habe einen Freund verloren.“

Die Systematik der Videostory auf Ligalivenet

Videoinhalte – Der Video-Player oben zeigt zunächst das Video über Andrea Fortunato, danach automatisch folgend alle weiteren Videos unseres Dossiers: “Diese 10 Fußballspieler verstarben viel zu jung. Unfall, Mord, Krankheit, Mysteriöses – Gone too soon”. 

Alternativ kann jedes Video auch direkt aufgerufen werden durch Klicken auf das Bild, die Überschrift oder den Hinweis der weiter unten folgenden Vorschaubilder, Überschriften und Hinweise unter der Überschrift “Gone too soon – Einzelvideos”.

Wer die Story mit vielen zusätzlichen Texten, Bildern und allen Videos lesen und schauen will, dem empfehlen wir unser Dossier “Gone too soon – Diese 10 Fußballstars verstarben während ihrer Karriere”. Bitte hier entlang.

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