Ansgar Brinkmann: Wie “Trinkmann” vor der Alkoholkontrolle flüchtete und weitere Eskapaden des “weißen Brasilianers“



Ansgar Brinkmann: Wie "Trinkmann" vor der Alkoholkontrolle flüchtete und weitere Eskapaden des "weißen Brasilianers“

Ansgar Brinkmann stieg 2003 mit Arminia Bielefeld aus der Bundesliga ab.
Ansgar Brinkmann stieg 2003 mit Arminia Bielefeld aus der Bundesliga ab. Foto: Imago Images / Team 2
Technisch hoch begabt, ist der bereits mit 15 Jahren von den Talentscouts von Bayer 05 Uerdingen entdeckte Niedersachse Ansgar Brinkmann fast überall, wo er ab 1987 kickt, ein Publikumsliebling.

Bekannt für seine lockeren Sprüche, berüchtigt wegen seines alles andere als professionellen Lebenswandels – der Boulevard verpasst ihm den Spitznamen „Trinkmann“ – gilt der blonde Mittelfeldspieler als eine der schillerndsten Figuren im deutschen Fußball.

Mit 16 Vereinen in 20 Profi-Jahren gehört der von vielen Medien als „letzter Straßenfußballer Deutschlands“ oder „weißer Brasilianer“ geadelte, gelernte Kfz-Mechaniker zu den größten Wandervögeln an sich.

VfL Osnabrück, Preußen Münster, 1. FSV Mainz 05, Eintracht Frankfurt, TeBe Berlin, Arminia Bielefeld – nur eine Auswahl von Brinkmanns Stationen. Länger als zwei Spielzeiten hält es ihn nirgends. Meist geht er dabei im Unfrieden. In Osnabrück sieht man Brinkmann in wilder Flucht vor einer Alkoholkontrolle.

Wenig später stellt er sich auf dem Polizeirevier – und gibt seinen Autoschlüssel ab. In Berlin, Bielefeld und Gütersloh ist der thekenfeste Fußballstar mit dem Anrufbeantworter-Text „Ich bin bis 5 Uhr in meiner Stammkneipe zu erreichen“ in Straftaten verwickelt, die ihm den Ruf eines „Enfant terribles“ einbringen. Und ihn allein mehr als 40.000 Euro Bußgeld kosten.

Sein restliches Geld investiert Brinkmann in ein Reha-Zentrum und in eine Einkaufspassage in Bielefeld – und verliert dabei mehr als eine Million Euro. Er muss komplett von vorn anfangen. 2011 lebt er im Haus seiner Schwiegereltern in Osnabrück. „Wenn dann die Welt über einem zusammenbricht, finanzieller Art, dann hat man schon trübe Gedanken. Wie geht es weiter, was kommt auf einen zu, da hat man schon Existenzangst“ – ein typischer Brinkmann-Spruch zur Pleite.

Ungeachtet seiner finanziellen Turbulenzen ist Ansgar Brinkmann immer ein Liebling der Fans geblieben. Es gibt kaum einen Fußball-Anhänger, der nicht irgendeine Brinkmann-Anekdote zum Besten geben kann. „Ich hätte heute lieber 50 Länderspiele als 50 Anekdoten“, so Brinkmann, „aber ich bin kein Mensch, der rum heult. Sei’s drum.“

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