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Rose, Gladbach

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Droht ein „Rosekrieg“? Gladbach sucht sofortigen Trainer-Nachfolger

Marco Rose wird Borussia Mönchengladbach womöglich schon vor Saisonende verlassen. Die Nachfolger-Suche der Fohlen läuft bereits …

Marco Rose wird Borussia Mönchengladbach verlassen – vielleicht früher als erwartet …

Im Februar gab Marco Rose bekannt, dass er Borussia Mönchengladbach nach Saisonende den Rücken kehren wird. Die Ankündigung seines Abschieds und der bevorstehende Wechsel zu Ligakonkurrent Borussia Dortmund löste in Gladbach alles andere als Begeisterung aus.

Roses Abschiedsankündigung löste eine heftige sportliche Talfahrt der Fohlen aus, die nun das vorzeitige Aus des Trainers bedeuten könnte.

In der Bundesliga kassierten die Fohlen am Freitag gegen den FC Augsburg (1:3) die sechste Niederlage in Folge. Zuletzt konnten sie Anfang Februar im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart gewinnen. Den letzten Bundesliga-Dreier strichen sie am 22. Januar ein, doch Rose wehrt sich gegen die Abschiedsgerüchte.

„Ich verstehe, dass die Fragen kommen, weil wir seitdem ich meinen Wechsel bekanntgegeben habe, einfach keine Ergebnisse mehr holen. Wenn man aber sieht, wie die Jungs spielen, spricht das für ein großes Vertrauen“, teilte der Cheftrainer am Freitag mit.

Nach Sport 1-Informationen soll Gladbach bereits an einer sofortigen Nachfolger-Lösung basteln. Die Elf vom Niederrhein trifft am kommenden Spieltag im Krisengipfel auf Tabellen-Schlusslicht Schalke 04. Sollte der Borussia auch dort kein Befreiungsschlag gelingen, zieht Sportvorstand Max Eberl die Möglichkeit in Betracht, Rose noch vor der dann anstehenden Länderspielpause freizustellen.

 

„Rosekrieg“ droht: Nachfolger und Ablöse ungeklärt!

Mit U23-Trainer Heiko Vogel steht ein potenzieller Nachfolger schon in den Startlöchern. Der 45-Jährige signalisierte wohl, die Profi-Mannschaft übernehmen zu wollen.

Problematisch war bisher, dass Vogel wegen unsportlichen Verhaltens in der Regionalliga eine Zwei-Spiele-Sperre absaß. Kurzfristig war nicht klar, ob diese auch in der Bundesliga gültig wäre. Mittlerweile stellte sich aber heraus, dass der Übungsleiter im deutschen Oberhaus durchaus auf der Bank Platz nehmen könnte.

Des Weiteren ist offen, ob der BVB im Falle einer vorzeitigen Entlassung Roses die nicht unerhebliche Ablösesumme von fünf Millionen Euro zahlen müsste.


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