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Bundesliga: 1. FC Köln und Lukas Podolski – Der Prinz ,,kütt nit!”

Lukas Podolski zurück zum 1. FC Köln? Das wünschen sich die Fans und wohl auch die FC-Bosse. Aber irgendwie nicht richtig, oder?

1. FC Köln Lukas Podolski

,,Sommermärchen” reloaded in der Fußball-Bundesliga? Jürgen Klinsmann (55) ist als Trainer von Hertha BSC in die deutsche Fußball-Eliteliga zurückgekehrt. Kommt jetzt auch ,,Prinz” Lukas Podolski (34) zum 1. FC Köln?

Man hat beim 1. FC Köln derzeit das Gefühl, als wäre der Geißbock-Klub auf der Suche nach der verlorenen Zeit. 8 Punkte aus 13 Spielen, Tabellenvorletzter, Trainer-Wechsel und Sportdirektoren-Tausch bereits vollzogen.

Was könnte die Stimmung beim FC mehr aufhellen als die Rückkehr einer echten Klublegende? Das denken sich am Samstag beim glücklichen 1:1 (0:1) gegen den FC Augsburg auch die Fans in der ,,Hans Schäfer Südkurve” im RheinEnergie-Stadion.

Mit einem großen Kurvenplakat werben sie für die Rückkehr von FC-Idol Lukas Podolski (34).Der legendäre Stürmer steht in Fußball-Deutschland wie sein Kumpel Bastian Schweinsteiger (Karriere-Ende) für die ,,Generation Sommermärchen”, die bei der WM 2006 alle mitgerissen hat.

,,Poldi” steht derzeit und noch bis zum 31. Januar 2020 beim japanischen Erstligisten Vissel Kobe unter Vertrag. Seine aktuelle Bilanz in Japan: 5 Tor-Beteiligungen (2 Treffer), bei einer Startelf-Quote von 27 Prozent (Alle Angaben: Transfermarkt.de).

Verglichen mit den Werten des FC, wo der beste Torschütze mit 4 Treffern Simon Terodde bzw. Kingsley Schindler mit 3 Assists Top-Vorbereiter ist, wäre das fast schon eine Soforthilfe.

Die Fans wollen Poldi zurück, die neuen FC-Bosse auch. Aber nicht als Spieler. Das berichtet BILD am SONNTAG in seiner Ausgabe vom 1. Dezember 2019.

Bei seinem Amtsantritt hat Kölns neuer Sportchef Horst Heldt (49) versprochen, ,,auf einen Anruf von Poldi zu warten” und ,,ihn in jedem Fall einzubinden.”

Aber: Eine Rückkehr des Weltmeisters von 2014, der in 181 Spielen Wettbewerb übergreifend 86-mal für Köln getroffen hat, schließt man in der Domstadt wohl aus.

,,Nur ein Job nach der aktiven Karriere ist denkbar”, heißt es nach BILD am SONNTAG-Informationen aus den Vorstandskreisen des 1. FC Köln. ,,Die Klub-Ikone wird nicht als Spieler zurückkommen”, so das Blatt weiter.

Dass Podolski, der seit 2017 in Diensten von Vissel Kobe verletzungs- oder Krankheit bedingt 34 Pflichtspiele bei den Japanern verpasst hat, dem FC als Galionsfigur hilft, steht außer Frage. Ob die Bundesliga nach fast 8 Jahren Abstinenz – Podolski schließt sich nach dem FC-Abstieg 2012 zunächst dem FC Arsenal an – und nach mal mehr, mal weniger ertragreichen Auslandsstationen wie Inter Mailand (18 Spiele / 1 Tor) und Galatasaray Istanbul (75 Spiele / 34 Treffer) noch etwas für den Prinzen ist, wäre die große Frage…


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