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Fußballstar Lukas Podolski: Nie wieder Deutschland?

War es das für Lukas Podolski (34) in Deutschland? Der Weltmeister von 2014 schließt eine Rückkehr in die erste und zweite Bundesliga als Profi aus. Das hat ,,Poldi” am Sonntag am Rande eines von ihm mit organisierten Hallenturniers erklärt. Der Ex-Nationalspieler steht noch bis zum 31. Januar 2020 beim japanischen J-League-Klub Vissel Kobe unter Vertrag.

Er ist der erste Sieger im neuen Jahr: Am 1. Januar 2020 hat Fußballstar Lukas Podolski (34) in seinem letzten Spiel mit Vissel Kobe durch ein 2:0 gegen Kashima Antlers den japanischen Kaiserpokal gewonnen (LigaLIVE berichtete).

Nun ist der Weltmeister von 2014 zurück in Deutschland, hat aber eine Fortsetzung seiner Profi-Karriere hier ausgeschlossen.

Im November 2019 hat u. a. Podolskis erster Klub in der Fußball-Bundesliga, der 1. FC Köln, um eine Rückkehr von ,,Poldi” gebuhlt, auch in Tätigkeit als Funktionär.

Podolski hat sich am Sonntag erstmals offen zu seinen Zukunftsplänen geäußert. Eine konkrete Fortsetzung seiner Karriere hat der Stürmer ,,noch nicht entschieden.”„Ich bin da ganz entspannt. Entweder es kommt etwas Gutes oder es kommt nix“, so der 34-Jährige am Rande eines von ihm mit organisierten Hallenturniers in Gummersbach.

Podolskis Vertrag bei Vissel Kobe in Japan läuft am 31. Januar aus. Für den J-League-Klub hat er in 52 Liga-Spielen 15 Tore erzielt und 11 Treffer vorgelegt. Bei der Mannschaft von Ex-Bundesligaprofi Thorsten Fink spielt Podolski u. a. mit den spanischen Weltmeistern von 2010, Andrés Iniesta und David Villa, zusammen.

„Ich muss kein Messer auf die Landkarte werfen und wo es drinsteckt, gehe ich hin. Und ich gehe auch nicht jeden Abend schwitzend ins Bett“, sagt Podolski in der ihm eigenen, lockeren Art, ,,ich denke aber in alle Richtungen und alle Optionen.“

,,Ich habe ein paar Vereinen abgesagt, weil es nicht das Richtige war“, erklärt ,,Poldi” weiter: „Stadt, Fans, Stadion, Projekt, Schule für die Kinder – das muss alles passen.“Das erhoffte Gespräch mit dem 1. FC Köln, für den er in der Jugend und als Profi 14 Jahre spielt, habe ,,noch nicht stattgefunden”, informiert Podolski am Sonntag weiter.

Der 130-fache deutsche Nationalspieler lässt dabei aber durchblicken, dass es einen solchen Termin geben wird – mit ergebnisoffenem Ausgang. „Es wird das Treffen geben, und dann wird man weitersehen“, sagt Podolski am Sonntag in Gummersbach.

Zudem fügt er durchaus mit Verbitterung an: „Vom Vorstand habe ich in den letzten Monaten nichts gehört. Ich habe mal mit Horst Heldt (Sportchef des FC, d. Red.) telefoniert, das war ein angenehmes Gespräch.“

Eine Rückkehr als Spieler nach Deutschland wird es für Podolski aller Voraussicht jedoch nicht mehr geben. ,,Ich bin sicher, dass ich für keinen Verein mehr in Deutschland spielen werde. Egal, ob 1. oder 2. Liga. Ich hatte auch schon ein paar Anfragen von deutschen Vereinen in den vergangenen Jahren, aber das kommt für mich nicht in Frage“, stellt der Angreifer, der in der Bundesliga für den 1. FC Köln und den FC Bayern München gespielt hat, klar. Ob ein Wechsel nach Malaysia zum Verein Johor Darul Ta'zim FC in Frage komme, beantwortet Podolski ausweichend: „Das muss man schauen.“


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