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FC Bayern: 2. Trainer-Absage – Auch Tuchel schließt Engagement aus

Wird es wieder so wie 2018? Öffentlich-peinliche Trainersuche beim FC Bayern München mit einer Absage nach der anderen? Es deutet vieles darauf hin…

FC Bayern Tuchel

The same procedure as last year? The same procedure as every year! Die Trainersuche beim FC Bayern München wird – wie im Frühjahr 2018 – komplett öffentlich geführt.

Sie droht zu einer ähnlichen Farce zu werden wie beim Abschied von Erfolgstrainer Jupp Heynckes zum Ende der Saison 2017/2018, als sich der Rekordmeister reihenweise Absagen einhandelte – und am Ende mit Niko Kovac (48) von Eintracht Frankfurt einen Trainer präsentiert, der immer das Gefühl haben musste, nicht erste Wahl zu sein.

Nun ist Kovac seit dem 1:5-Debakel in Frankfurt nicht mehr da. Hans-Dieter (,,Hansi”) Flick hat interimsmäßig für die beiden Spiele gegen Olympiakos Piräus in der Champions League und gegen Borussia Dortmund in der Bundesliga übernommen.

Aber wer kommt dann? Am Montag haben sich die Bayern bereits die erste Absage eingefangen. Erik Ten Hag von Ajax Amsterdam hat bereits abgelehnt. ,,Ich kann bestätigen, dass ich in dieser Saison bei Ajax bleiben werde. Ich fühle eine Verbindung zu den Spielern und zu vielen Leuten im Verein”, sagt der Niederländer am Montagabend auf einer Pressekonferenz in London. Ajax sei ein ,,fantastischer Verein”. Die Niederländer spielen am Dienstagabend in der Champions League beim FC Chelsea.Thomas Tuchel schließt laut einer Meldung von Sky Sport News HD von Dienstag ein Engagement als Bayern-Trainer aus. 

„Ich bin nicht interessiert, weil ich Trainer von Paris Saint-Germain bin. Ich habe einen Vertrag und denke nicht an einen anderen Klub“, sagt Tuchel am Dienstag auf der Pressekonferenz seines Vereins vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Brügge am Mittwoch.

Der 46-Jährige verweist dabei auf seinen bis 2021 laufenden Vertrag in Paris. Nach einem Jahr Auszeit ist Thomas Tuchel nach seinem Engagement bei Borussia Dortmund (2015 bis 2017) bei Paris St.-Germain eingestiegen. Mit dem aus Katar gesteuerten französischen Hauptstadtklub hat er 2019 seinen ersten nationalen Meistertitel als Trainer gewonnen.

Tuchel formuliert – wie am Montag ten Hag – seine Absage an den FC Bayern München in der Öffentlichkeit. Eine Blamage für den Rekordmeister.

Tuchel ist im Frühjahr 2018 schon einmal bei den Bayern in der Verlosung.

Der frühere Coach von Borussia Dortmund und Mainz 05 ist bereits vor der Verpflichtung von Kovac vor eineinhalb Jahren vor allem von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge favorisiert worden.

Tuchels Absage bringt das Trainer-Karussell im Frühjahr beim FC Bayern erst in Schwung. Jürgen Klopp vom FC Liverpool ist ebenso für die Münchner nicht verfügbar wie Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim. Der gebürtige Bayer hat sich bereits 2018 mit RB Leipzig auf einen Wechsel im Sommer 2019 verständigt.

Wie Sky Sport News HD am Dienstagnachmittag berichtet, haben sich die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters bei Tuchel gemeldet, um dessen kurzfristige Verfügbarkeit als auch die grundsätzliche Bereitschaft für einen Sommerwechsel abzuklopfen – die Antwort sei für den ersten Fall negativ ausgefallen. Hinsichtlich der zweiten Möglichkeit sei das sportliche Abschneiden mit PSG ausschlaggebend. PSG scheitert mit Tuchel in der Champions-League-Saison 2018/2019 schon im Achtelfinale und völlig überraschend an Manchester United.


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