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Mustafi, Arsenal

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Transfer-Hammer auf Schalke: Kabak geht, Mustafi kommt!

Der FC Schalke 04 hat am letzten Tag des Transferfensters noch einmal zugeschlagen: Ozan Kabak verlässt die Knappen, Shkodran Mustafi kommt.

Der FC Schalke 04 hat am Deadline Day der Transferperiode noch einmal richtig Gas gegeben. Alle Hebel wurden in Bewegung gesetzt, um noch ein paar positive Veränderungen im Lizenzspielerkader zu realisieren …

Das Tabellenschlusslicht der Bundesliga machte es bis in die späten Abendstunden hinein noch einmal spannend, bis die Vollzüge offiziell bestätigt wurden.

Ozan Kabak verlässt Schalke 04 in Richtung FC Liverpool. Damit folgt der 20-Jährige dem Wunsch des englischen Meisters um Cheftrainer Jürgen Klopp, der ihn trotz Leistungsschwankungen unbedingt in die Premier League lotsen wollte.

Zunächst wechselt Kabak auf Leihbasis bis zum Saisonende zu den Reds.

Dort winkt dem Abwehrspieler direkt Einsatzzeit, da beim Champions-League-Sieger von 2019 mit Virgil van Dijk, Joe Gomez und Joel Matip gleich mehrere hochkarätige Innenverteidiger ausfallen.

Nach Informationen von Sky besitzt Liverpool im Sommer dann eine Kaufoption. Diese bringt im Optimalfall bis zu 30 Millionen Euro für die finanzschwachen Schalker. Ein immenser Transfererlös, auf den die Königsblauen dringend angewiesen sind.

 

Mustafi mit Einreise-Problemen?

Um Kabaks Abschied zu kompensieren, sicherte sich S04 die Dienste von Shkodran Mustafi.

Der Weltmeister von 2014 wechselt vom FC Arsenal ins Ruhrgebiet. Dort soll er mit seiner Erfahrung als Verteidiger in Italien, Spanien und England direkt mithelfen, den Klassenerhalt noch zu schaffen.

Laut Bild-Zeitung könnte für Mustafi aber die unübersichtliche Corona-Situation zum Problem werden. Grund sind die verschärften Einreise-Bedingungen aus Großbritannien.

Der 28-Jährige verfügte bei den Gunners noch über einen Vertrag bis zum Sommer, wurde bei den Londonern, unter Teammanager Mikel Arteta, zuletzt aber nicht mehr berücksichtigt. Beim FC Schalke erhält er die Rückennummer 30 und unterzeichnete einen Vertrag bis Saisonende.

„Diese Wechsel muss man aus zwei Perspektiven betrachten: Wirtschaftlich ergibt der Transfer von Ozan Kabak für Schalke 04 extrem viel Sinn, gerade mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie“, zeigte sich Sportvorstand Jochen Schneider begeistert. „Darüber hinaus sind wir davon überzeugt, dass wir mit Shkodran Mustafi einen sehr guten Innenverteidiger verpflichten konnten, der die sportliche Lücke, die Ozan unzweifelhaft hinterlässt, füllen wird.“

Auch Ex-Schalke- und Ex-Arsenal-Spieler Jens Lehmann lobte die Gelsenkirchener bei Sky für ihre Transferentscheidungen. „Ich kenne Shkodran ganz gut, war bei Arsenal ein Jahr lang sein Co-Trainer. Er ist ein Leader auf dem Platz. Ich glaube, er kann sofort helfen. Mit ihm und Kolasinac hat Schalke jetzt zwei Spieler aus der Premier League verpflichtet. Das hilft, die Intensität zu erhöhen.“

Nach dem 19. Spieltag rangiert Schalke auf einem desolaten 18. Bundesliga-Rang und hat  neun Punkte Rückstand auf Platz 15. Am kommenden Samstag müssen die Königsblauen im Heimspiel gegen RB Leipzig ran.


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