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„Leichtigkeit verloren“ – BVB-Boss Watzke über Sorgenkind Jadon Sancho

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke ist der Meinung, dass das Wechsel-Wirrwarr im Sommer Jadon Sancho seine Leichtigkeit genommen hat.

Watzke, Sancho, BVB

Borussia Dortmund und Hans-Joachim Watzke stehen vor herausfordernden Monaten. Nicht nur sportlich will der BVB in die Spur zurückfinden, sondern auch personell für die Zukunft planen.

Der Geschäftsführer nahm dazu wohlwollend den ersten Bundesligatreffer von Jadon Sancho nach einer siebenmonatigen Durststrecke auf. Gegen den VfL Wolfsburg bestätigte der Torjäger seine aufsteigende Form.

„Ich empfinde ihn aber seit Wochen als sehr bemüht“, merkte der BVB-Boss im Gespräch mit dem Kicker an. „Die Magie, wie Edin Terzic es formuliert hat, ist zwar noch nicht wieder da, aber er hat ja nichts verlernt. Der größte Unterschied ist: Früher hat er nicht über seine nächste Ballaktion nachgedacht. Jetzt überlegt er.“

 

Watzke: Sancho war „unterbewusst auf einen Wechsel eingestellt“

Besonders das Wechseltheater im Sommer trug laut Watzke dazu bei, dass Sancho bis heute nach seiner Form sucht. „Jadon hatte sich unterbewusst womöglich schon ein wenig auf einen Wechsel eingestellt. Ich glaube, darüber hatte er sich zumindest so viele Gedanken gemacht, dass er seine Leichtigkeit verloren hat.“

Dabei wurde Sanchos Transfer in die Premier League zu Manchester United nie wirklich konkret. „Die medial vielfach genannte angebliche Transfersumme hat es ja in der Realität nie gegeben“, stellte Watzke klar. „Und wenn du dann noch irgendwann signalisiert bekommst, dass von der gebotenen Summe ein großer Teil erst in einigen Jahren gezahlt werden soll, wird es endgültig eine reine Theoriediskussion.“

In den kommenden Monaten wird auch Aufgabe von Trainer Edin Terzic sein, dem Engländer seine Leichtigkeit zurückzugeben.
Ob der ehemalige Favre-Assistent auch über das Saisonende hinaus in der Verantwortung bleiben wird, ist offen. „Wir müssen nicht drum herumreden, dass wir uns auch andere Optionen offenhalten“, erklärte Watzke. „Die nächsten Monate werden entscheiden, wie es ab dem Sommer weitergeht. […] Es ist doch so: Wenn Edin es gut macht – und das glaube ich – und wir uns trotzdem für eine andere Lösung entscheiden sollten, stünden ihm alle Türen offen.“

Auch die Entwicklung des jungen BVB-Stars wird sicherlich Einfluss auf die endgültige Entscheidung der Dortmunder Verantwortlichen haben.


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