DFB-Elf gegen Schweiz mit Leno im Tor – Arjen Robben: Tor für Groningen!


UEFA Nations League Deutschland gegen die Schweiz (20.45 Uhr, live im ZDF)

Am Sonntagabend ist die deutsche Nationalmannschaft wieder im UEFA Nations League Einsatz. Leroy Sané ist wieder fit. Bundestrainer Joachim Löw hat allerdings angekündigt, in der Startelf ein paar frische Kräfte zu nominieren.

Nach dem 1:1 gegen Spanien beginnt die DFB-Elf mit Leno im Tor – Löw setzt diesmal auf Bernd Leno statt Kevin Trapp. Arsenal Londons Torhüter Nr. 1 verdrehte sich Ende Juni beim Premier League Spiel in Brighton schwer das Knie, kam im Saison-Endspurt nicht mehr zum Einsatz. Inzwischen hat er die Verletzung auskuriert.

Die Anreise der Mannschaft mit dem Flugzeug (!) von Stuttgart nach Basel sorgte für viel Kritik, vor allem im Internet. Mit dem Zug oder Bus sind es weniger als drei Stunden für die 180 Kilometer Luftlinie. Das DFB-Motto scheint hier zu lauten: Umweltschutz machen wir gerne, aber heute nicht…

Die Schweizer ‘Nati’ verlor am 1. Spieltag 1:2 in der Ukraine, steht schon mit dem Rücken zur Wand, wenn man in der schweren Gruppe mit den Ex-Weltmeistern Deutschland und Spanien etwas reißen will.

Trainer Vladimir Petkovic braucht für einen Sieg „eine Mannschaft, die 120 Prozent gibt. Deutschland ist der Favorit. Nicht nur gegen uns, sondern gegen fast jeden Gegner.“

Der Schweizer Kapitän und Ex-Gladbacher Granit Xhaka zeigt sich selbstbewusster: „Wir haben eine super Mannschaft, einen klasse Trainer, einen tollen Staff und ein gutes Umfeld“. Die Nati habe in den letzten Jahren mit der Teilnahmen an Welt- und Europameisterschaften „spielerisch sehr große Fortschritte gemacht. Daher sehe ich uns als Mannschaft ganz sicher nicht mehr bei den Überraschungsteams.“

Ebenso wie bei der DFB-Elf fallen auch bei der Schweizer Nationalmannschaft einige Profis aus: etwa Xherdan Shaqiri, Admir Mehmedi, Denis Zakaria, Fabian Schär oder Remo Freuler.

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Wieder fit: Bernd Leno vom FC Arsenal verletzte sich Ende Juni schwer. Foto: imago images / PA Images

Top News 2: Bielefeld 1:1 im Test gegen Groningen mit Torschütze Arjen Robben

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Torschütze Arjen Robben - zurück beim FC Groningen! Foto: imago images / Pro Shots

Spektakulärer Gegenspieler für die Arminia, ein ehemaliger Weltstar feierte sein Comeback: Bielefeld 1:1 im Test gegen Groningen mit Torschütze Arjen Robben ! Rund 1000 Zuschauer waren im Stadion des niederländischen Eredivisie Vereins dabei.

Es war das letzte Testspiel der Saisonvorbereitung für den Bundesliga-Aufsteiger. Arminia Bielefeld spielte gut mit und erreichte beim FC Groningen ein leistungsgerechtes 1:1.

Trainer Uwe Neuhaus war nur „bedingt zufrieden. Die Anfangsphase war nicht so prickelnd, dann sind wir besser ins Spiel gekommen. Die zweite Halbzeit war besser, es war am Ende ein gerechtes Unentschieden.“

Gegen die Ostwestfalen war der 36-jährige Arjen Robben unumstrittener Mittelpunkt, auf den sich alle Augen richteten. Mit einem platzierten Linksschuss traf er zum 1:0. Es war sein erstes Tor für den FC Groningen seit dem 28. April 2002!

Arminias 18-jähriger Mittelfeldspieler Jomaine Consbruch sorgte mit einem trockenen Rechtsschuss nach 21 Minuten für den Ausgleich.

Arjen Robben spielte gegen Bielefeld nur in der ersten Halbzeit. Der langjährige Bayern-Star kehrte im Sommer zu seinem Jugendverein FC Groningen zurück. Nach einem Jahr im vorzeitigen Ruhestand wollte er in der Saison 2020 / 2021 „aus Vereinsliebe“ sein Comeback geben. Dort begann er 1999 seine Karriere.

Bielefelds Neuzugang Mike van der Hoorn kickte zwei Tage nach seiner Verpflichtung schon in der Innenverteidigung, neben Brian Behrendt. „Ich hatte keine Vorbereitung bei einem Verein, daher waren die ersten Einheiten in Bielefeld und die Halbzeit in Groningen hart für mich“, so der Niederländer van der Hoorn.

Auch die zweite aktuelle Neuerwerbung konnte sich zeigen: Der 22-jährige Japaner Ritsu Doan, ausgeliehen von PSV Eindhoven, war Rechtsaußen im Testspiel.

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Top News 3: Crazy! Wolverhampton holt 18-jährigen Portugiesen für 40 Mio. €

Der Fußball wird immer verrückter und in der Premier-League scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Der FC Arsenal spielte als einer der ersten Vereine an einem Spieltag ganz ohne englische Spieler. Nun verpflichtet Wolverhampton bereits den zehnten Portugiesen. Nicht in ihrer gesamten Vereingeschichte, sondern für den aktuellen Kader…

Wolverhampton holt 18-jährigen Portugiesen für 40 Mio. € – Nachwuchsstürmer Fabio Silva kommt vom portugiesischen Meister FC Porto. Er unterschrieb einen Vertrag bis 2025. Es handelt sich hierbei nicht um einen vielumworbenen Torschützenkönig. Der Wechsel mit der Rekordablöse von 40 Millionen Euro ist für einen Spieler, der in der letzten Saison zwölfmal in Portugals erster Liga kickte und dabei ein einziges (!) Tor schoss. Es war vor elf Monaten… Immerhin ist er U-19-Nationalspieler.

FC Porto ist der Ausbildungsklub des Stürmers und dafür bekannt, viele Rohdiamanten zu formen. Diese werden dann meist für viele Millionen an die reichen Klubs in Spanien, Italien, Frankreich und England verhökert.

Werder Bremen sicherte sich einst ein echtes Schnäppchen von der Ersatzbank (!) des FC Porto: Der brasilianische Mittelfeldregisseur Diego kostete nur rund 10 Millionen und avancierte zum Star.

Mittelfeldspieler Ruben Neves kam 2017 für etwa 18 Millionen Euro aus Porto zu den Wolverhampton Wanderers. Dort scheint man mit Portugiesen gute Erfahrungen gesammelt zu haben. Motto: da weiß man, was man hat.

Auch der Trainer beim Premier-League-Klub ist Portugiese: Nuno Espirito Santo dürfte einen sehr guten Draht in die Heimat haben und jede Menge Spielerberater am Telefon, die ihm von den neuesten Talenten vorschwärmen.

Besitzer von Wolverhampton ist seit 2016 die chinesische Investmentfirma Fosun International Limited. Der portugiesische Spielerberater Jorge Mendes (auch Berater von Cristiano Ronaldo) gehört zu den engsten Mitarbeitern der Firma. Ziel von Wolverhampton: die Champions-League-Teilnahme!

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