Neymar kauft ein N: Fußballstar blamiert sich mit „Bayer statt Bayern“ – Rekord-Transfer steht bevor


Champions League: Bayer ist nicht Bayern – Fußballstar Neymar blamiert sich

Brasiliens zerbrechlicher Fußball-Heiland Neymar aufgelöst in Tränen nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen den FC Bayern München (0:1), getröstet von Bayern-Spieler David Alaba – Eines der Bilder, die vom Endspiel in Lissabon haften bleiben werden.

Der weinende PSG-Superstar, den auch Paris-Coach Thomas Tuchel (47) nach der Siegerehrung in Lissabon am späten Sonntagabend (Ligalive.net berichtete) nicht trösten konnte, war für die französischen Medien die Zielscheibe der Kritik. Le Parisien sah schon das Ende des wankelmütigen Halbstürmers. „PSG – Bayern: Und Neymar starb“, formulierte das Blatt etwas ungelenk und martialisch. Neymar hatte für Paris nach 18 Minuten die ganz große Chance zur Führung, scheiterte aber aus kürzester Distanz an Manuel Neuer. Der Superstar konnte dem Spiel nicht seinen Stempel aufdrücken.

Nach dem verlorenen Finale legte Neymar selbst noch einen nach. Sportlich-fair wollte er Bayern München via Twitter zum 6. Sieg im europäischen Meisterbewerb gratulieren – und lieferte eine Blamage. „Parabens ao Bayer“, „Glückwunsch an Bayer“, schrieb der Brasilianer – und vergaß das in diesem Fall so wichtige N.

Neymar kauft ein N – und erntete Spott vom rheinischen Bundesligaklub Bayer 04 Leverkusen. „Keine Ahnung, warum du uns gratulierst, wir sind doch in Ferien, aber dennoch danke“, blieb die Leverkusener Social-Media-Redaktion die Antwort nicht schuldig… Bayer Leverkusen war im Europa-League-Viertelfinale an Inter Mailand (1:2) gescheitert.

Aber keine Sorge, Monsieur Neymar. Mit Bayer Leverkusen haben schon ganz andere Große der Branche so ihre Probleme gehabt. Manchester Uniteds Trainerlegende Sir Alex Ferguson verwechselte 2002 nachweislich in einer Pressekonferenz Leverkusen mit Kaiserslautern („Did I say Kaiserslautern again?“). Kann ja mal vorkommen…

Neymar Champions League Finale FC Bayern München PSG
Für Neymar endete das Champions-League-Finale mit PSG gegen den FC Bayern München im Desaster. Nun ist der Brasilianer positiv auf Corona getestet worden... Foto: Imago Images / Poolfoto.

Top-News 2: 9 Spiele, 5 Titel – Die seltsame Bayern-Karriere von Alváro Odriozola

FC Bayern München Champions-League-Sieger 2020 Alvaro Odriozola
Champions-League-Sieger 2020: Bayern Münchens Trainer Flick, Alvaro Odriozola (m.) und Coutinho. Foto: Imago Images / Poolfoto.
Alváro wer? Ah, Alváro Odriozola, Leihspieler und Ergänzung von Real Madrid beim FC Bayern München! Diesem Spieler, der sicher den meisten Bayern-Fans nicht lange im Gedächtnis bleiben wird, gelang am Sonntag ein fabulöses Kunststück. Der Spanier gewann mit nur 9 Spielen 5 Titel in dieser Saison!

2-mal triumphierte Odriozola dabei mit Real Madrid, 3-mal mit dem FC Bayern – ohne viel tun zu müssen! Mit den Madrilenen gewann er die spanische Meisterschaft 2020 – mit gerade 4 Spielen zwischen August und Oktober 2019 in La Liga. Zum Start ins Jahr 2020 gewann Real Madrid in Saudi-Arabien den spanischen Supercup – da war Odriozola schon in München. Er darf sich also ohne Einsatz auch Supercupsieger im Land des Weltmeisters von 2010 nennen.

In der Champions League bestritt Odriozola für den FC Bayern nur ein einziges Match und zwar beim 4:1-Rückspiel gegen den FC Chelsea im Achtelfinale nach der Corona-Pause. Der 24-Jährige wurde damit mit nur 19 gespielten Minuten Champions-League-Sieger! In der Bundesliga sah man Odriozola nur 153 Minuten lang (3 Spiele) im Einsatz. Er blieb ohne Tor-Beteiligung. Im DFB-Pokal, wo die Bayern gegen Bayer Leverkusen (4:2) triumphierten, war er im Achtelfinale gegen 1899 Hoffenheim am 5. Februar 2020 (4:3) gar nur 7 Minuten auf der Wiese. Minimalistischer geht es kaum.

Nimmt man nur die 3 Champions-League-Erfolge des FC Bayern 2001, 2013 und 2020, so hat kein anderer Münchner Akteur diesen Wettbewerb mit nur einem Einsatz gewonnen. Holger Badstuber, Anatoyi Timoschtschuk (je 4) und Rafinha (2) waren vor 7 Jahren die Minimalisten. Owen Hargreaves (4), Stefan Wessels und Thomas Strunz (2) durften sich 2001 Champions-League-Sieger nennen…

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Top-News 3: Transfers – Rekord-Deal mit Kai Havertz und dem FC Chelsea perfekt? Bayer 04 dementiert noch!

Der FC Chelsea rüstet offenbar weiter auf. Nach Nationalstürmer Timo Werner (24) von RB Leipzig wird wohl auch Mittelfeldspieler Kai Havertz (21) von Bayer Leverkusen nach London wechseln.

Wie die Springer-Medien SPORT BILD und BILD berichten, soll Bayer Leverkusen sich mit dem FC Chelsea über eine Ablöse von 80 Mio. Euro einig sein. Das deckt sich mit den entsprechenden Meldungen der britischen Zeitung The Guardian. Damit bliebe der Mega-Deal unter der prognostizierten dreistelligen Millionenmarke. Nur dank Bonuszahlungen würde die Ablöse auf 100 Mio. Euro steigen.

Dennoch wäre Havertz der teuerste deutsche Fußball-Transfer aller Zeiten. Der Nationalspieler wird die „Blues“ fast 47 Mio. Euro mehr kosten als Timo Werner.

Den Berichten von SPORT BILD und BILD hat Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler (60) bereits am Montagnachmittag bei dpa widersprochen. Diese Zahlen, so der Champions-League-Sieger von 1993, seien „absoluter Blödsinn.“ Bayer Leverkusen, sagte Völler der Agentur, würde auf den geforderten 100 Mio. Euro für Havertz beharren. Ein „Corona-Preisnachlass“ für den Hoffnungsträger sei nicht vorgesehen. Kai Havertz hat bei der Bayer-Elf noch einen bis zum 30. Juni 2022 laufenden Vertrag.

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