Wieder kein Champions League Triumph für Pep Guardiola


Champions League Viertelfinale: Manchester City – Olympique Lyon 1:3

Große Enttäuschung bei Manchester City nach dem sensationellen Viertelfinal-Aus in der UEFA Champions League: Doch Trainer Pep Guardiola will es weiter „probieren“.

Man City und die Eigentümer aus Abu Dhabi wollten endlich den wichtigsten Europapokal gewinnen: die Champions League. Es zähle nur der Titel, erklärte Pep bereits vor der Endrunde in Lissabon.

Seit 2011 wartet der Katalane auf einen erneuten Finaleinzug, ob mit Barcelona, Bayern München oder Manchester City. Der 49-Jährige gewann “lediglich” 2009 die CL mit dem FC Barcelona.

Doch nun der Schock: Am späten Samstagabend verlor Man City völlig unerwartet 1:3 gegen Olympique Lyon. Wieder kein Champions League Triumph!

„Der Coach hatte einen Plan, aber wir haben nicht so viele Optionen und Räume gefunden. In der zweiten Hälfte haben wir etwas geändert, da haben wir ein gutes Spiel gemacht“, äußerte sich Mittelfeld-Star Kevin De Bruyne nach dem Spiel bei Sky.

Guardiola analysierte bei Sky am Mikrophon: „Wir wussten, dass sie darin stark sind, die Innenverteidiger zu attackieren. Wir wollten nicht nur zwei Verteidiger haben, wir sind nicht ganz so schnell in der Verteidigung. Die letzten 15 bis 20 Minuten in der ersten Hälfte hat das System aber gut funktioniert. Wir haben verloren, also war der Plan nicht gut.“

Guardiola sagte: „Es ist mir genauso bei Bayern passiert, auch da habe ich die Champions League nicht gewonnen. Da bin ich gescheitert. Das muss ich akzeptieren. Viele Trainer haben das große Problem, dass sie raus sind, wenn sie diesen Wettbewerb nicht gewinnen.“

Zieht er selbst die Konsequenzen? Nein, Guardiola will es weiter „probieren“. Er liebe diesen Druck…

Pep Guardiola, Premier League, Manchester City
Pep Guardiola, Manchester City. Foto: Imago Images / Poolfoto / Panoramic

Top News 2: Transfers / VfL Wolfsburg holt neue Spieler

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Bartosz Bialek kommt von Zaglebie Lubin zum VfL Wolfsburg. Foto: imago images / Newspix

Der VfL Wolfsburg kauft ein! Jetzt soll Bartosz Bialek, polnischer Junioren-Nationalstürmer von Zaglebie Lubin zum Bundesligisten kommen. Der 18-Jährige soll etwa fünf Millionen Euro Ablöse kosten. Voraussetzung ist das Bestehen des Medizinchecks.

Der junge Pole erzielte in der der letzten Saison in der Extraklasa Liga neun Treffer in 19 Partien.

Im Gespräch als weiterer Transfer ist außerdem Maxence Lacroix von Frankreichs Zweitligisten FC Sochaux. Der französische Innenverteidiger ist ebenfalls Junioren-Nationalspieler. Er ist 20 Jahre alt.

Vor drei Wochen hatte VfL-Aufsichtsrats-Vorsitzender Frank Witter Millionen-schwere Transfers in diesem Sommer ausgeschlossen und einen Sparkurs verkündet. Denn die weltweite Krise ist bei VW und somit auch beim VfL Wolfsburg angekommen.

„Dazu müsste man (…) auf der Einnahmenseite die Champions League im Rücken haben – haben wir aber bekanntlich nicht. Oder einen Mutterkonzern, der vor Reichtum strotzt – haben wir in diesen Zeiten auch nicht“, sagte Witter im Interview der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung. Er ist gleichzeitig Finanzvorstand des Volkswagen-Konzerns.

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Top News 3: Jürgen Klopp Trainer des Jahres in Englands Premier League!

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Jürgen Klopp, Meister mit Liverpool. Copyright: imago images / PA Images

Jürgen Klopp wurde gerade zum Trainer des Jahres in Englands Premier League gewählt! Der Coach des englischen Meisters FC Liverpool (erstmals wieder nach 30 Jahren!) ist zugleich dessen Manager – eine in der Premier League übliche Doppelfunktion.

Gekürt haben ihn Experten und die Öffentlichkeit. Der 53-Jährige ist der erste Deutsche, der die Meisterschaft und auch diesen Preis gewinnt.

Klopp stach starke Konkurrenten wie Frank Lampard (FC Chelsea), Brendan Rodgers (Leicester City) oder Manchester City Coach Pep Guardiola klar aus.

Klopp gab in der Meisternacht bei Sky Sport News HD ein hoch emotionales Interview. Mit Tränen in den Augen sagte Klopp dem frei zu empfangenden TV-Sportsender:

„Es ist für euch alle da draußen. Ein unglaublicher Moment. Feiert es, genießt es! Es ist das pure Glück für mich und eine unglaubliche Leistung meiner Spieler.“ Am Ende musste der ehemalige Mainzer und Dortmunder Bundesliga-Trainer – übermannt von seinen Emotionen – das Interview abbrechen.

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