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Bosz entlassen! Hannes Wolf neuer Cheftrainer von Bayer Leverkusen

Wolf, Leverkusen

Bayer Leverkusen trennt sich mit sofortiger Wirkung von Chefcoach Peter Bosz. Der Nachfolger steht schon fest …

Wie der Kicker berichtet, hat Bayer Leverkusen die Reißleine in der sportlichen Talfahrt gezogen und sich von Trainer Peter Bosz getrennt. Mit Hannes Wolf soll der Nachfolger, zumindest bis zum Saisonende, bereits feststehen.

Sport-Geschäftsführer Rudi Völler stärkte Bosz zuletzt noch den Rücken, doch mit dem Erreichen des internationalen Geschäfts war die Zielvorgabe klar formuliert.

Sieben Punkte trennen die Werkself aktuell von Rang vier und damit der Champions League.

Nach zehn Niederlagen in den letzten 17 Pflichtspielen ist Leverkusen sogar hinter Rang sechs und damit die Europa-League-Plätze gefallen. Laut Kicker, zu wenig für die Bayer-Bosse!

Außerdem ließen die Leistungen zuletzt nur wenig Hoffnung auf Besserung. Die Mannschaft driftet zunehmend auseinander, sodass auch beim 0:3 gegen Hertha BSC am Sonntag erste Zerfallserscheinungen erkennbar waren.

„Angesichts der fußballerischen Entwicklung in den vergangenen Wochen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Trennung von Peter Bosz nicht mehr zu umgehen ist“, zitiert das Fachmagazin Sport-Geschäftsführer Völler. „Das 0:3 am Sonntag bei Hertha BSC war leider bezeichnend, unsere Mannschaft ist zuletzt immer wieder in dieselben Muster verfallen. Wir haben es nicht geschafft, die sich wiederholenden Fehler abzustellen und in die Erfolgsspur zurückzukehren. Nach einer sachlichen und sehr offenen Analyse der sportlichen Situation sind wir deshalb übereingekommen, trotz der nach wie vor großen Wertschätzung für Peter Bosz einen Schnitt zu machen.“

 

Wolf: „Alle Möglichkeiten, ins internationale Geschäft zu kommen“

In Bosz‘ Fußstapfen wird bis zum Ende der laufenden Spielzeit Hannes Wolf treten. Zuletzt war der 39-Jährige als U-18-Trainer des DFB zuständig und wird von Co-Trainer Peter Hermann unterstützt. „Dieses in mich gesetzte Vertrauen freut mich sehr“, kommentierte Wolf seine neuen Verantwortlichkeiten. „Bayer 04 ist für mich nicht irgendein Klub. Leverkusen gehört seit vielen Jahren zu den reizvollsten Adressen im deutschen Fußball. Hier gibt es ein höchst ambitioniertes Umfeld und eine sehr talentierte, spannende Mannschaft. Wir haben alle Möglichkeiten, ins internationale Geschäft zu kommen.”

2019 übernahm Bosz die Werkself von Heiko Herrlich und führte den Klub von Platz 9 auf Rang 4 und damit in die Champions League. In der laufenden Spielzeit lag Leverkusen am 11. und 12. Spieltag noch an der Tabellenspitze, verlor seit dem Jahreswechsel aber den roten Faden. Im DFB-Pokal und der Europa League ist Bayer bereits ausgeschieden.


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