Stefan Schnoor: Schlecht beraten…Bei mehr als 300.000 Euro Verbindlichkeiten war Schluss



Stefan Schnoor: Schlecht beraten…Bei mehr als 300.000 Euro Verbindlichkeiten war Schluss

Zu Spitzenzeiten verdiente Schnoor 700.000 Euro. Foto: Getty Images
Eine der jüngeren Meldungen über die Insolvenz eines Fußballstars liefert die Zeitung Hamburger Abendblatt am 14. Juni 2017. Es geht um den ehemaligen Bundesligaprofi Stefan Schnoor. Dieser hat als Abwehrspieler 277 Liga-Spiele für den HSV und den VfL Wolfsburg absolviert – und in der englischen Premier League für Derby County gespielt. Nun ist er insolvent.

Am 24. April 2017 hat das Amtsgericht Pinneberg einer Schlussverteilung von Schnoors Gläubigern zugestimmt – und dem Insolvenzantrag über mehr als 300.000 Euro stattgegeben. Schnoors Privatvermögen beläuft sich nach Angaben des Gerichts auf lediglich 19.000 Euro. Nach seiner Fußballerlaufbahn hat Schnoor u. a. die Spielerberater-Agentur „Match Marketing“ gegründet. Der Insolvenzantrag ist bereits im April 2016 gestellt worden.

Schon 2010 war Schnoors Vermarktungsagentur kick and rush mit Sitz in Hamburg pleite gegangen. Sie war u. a. für die Vermarktung des Handball-Turniers Final Four zuständig und lässt die Handball-Bundesliga mehr als verärgert zurück. „Die Agentur hat uns eine Garantiesumme in einer nicht gerade kleinen sechsstelligen Höhe zugesichert. Sie ist ihren Verpflichtungen aber nicht nachgekommen.“ sagt HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.

Genauer gesagt, geht es um 170.000 Euro, die noch aussteht. Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten von Schnoor, dessen Spitzenverdienst mal bei 700.000 Euro jährlich lag, auf rund 310.000 Euro. Dicke Negativ-Schlagzeilen für einen, der auf dem Platz als ehrlicher und fleißiger Fußball-Arbeiter bekannt war und den die Fans in seinen Analysen beim TV-Sender Sport 1 wegen seiner klaren Kante schätzen.

„Ich erhole mich Schritt für Schritt, kämpfe mich da raus. Alles ist die Folge von unglücklichen Begleitumständen“, sagt Schnoor der BILD. In den Fan-Foren der Hamburger Morgenpost sorgt dieses Eingeständnis für Häme. Der User mit dem sinnigen Pseudonym AndyLatte schreibt: „Schnoor war sicher zu keinem Zeitpunkt ein Fußballprofi vom Typ George Best, sondern eher der bodenständigen, soliden Sorte zuzurechnen.

Dennoch ging nach der Spielerkarriere sein Ausflug in das Haifischbecken der Sportevent-Vermarktung und Spielerberatung aber mal so richtig inne Büx. Nicht wegen Größenwahns oder aus Eitelkeit, sondern mangels Ahnung.“

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