Tim Borowski: Der Wechsel zum FC Bayern zerstörte seine Karriere



Tim Borowski: Der Wechsel zum FC Bayern zerstörte seine Karriere

In Bremen ein Star, beim FC Bayern ein Flop: Tim Borowski.
In Bremen ein Star, beim FC Bayern ein Flop: Tim Borowski. Foto: Imago Images / Schiffmann
Der ehemalige deutsche Nationalspieler Tim Borowski spielte die meiste Zeit für Werder Bremen. Das war gut für ihn. Kurzzeitig stand er auch mal bei den Bayern unter Vertrag. Genauer gesagt: Für eine Saison. Das war schlecht für ihn und ruinierte seine Karriere. For good.

Die beste Zeit hatte Tim Borowski im Spieljahr 2005/2006, als er mit 21 Tor-Beteiligungen – Werder wurde Vizemeister – als Alternative zu Michael Ballack positioniert wurde. Und als zweitbester deutscher Mittelfeldspieler. Das war in der DFB-Ära unter Jürgen Klinsmann.

2008 kam Tim Borowski von Werder Bremen nach München. Borowski sollte den nächsten Karriereschritt machen und die DFB Elf zur WM 2010 führen. So die Idee vom nun Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann, der den Spieler bereits in der Nationalmannschaft coachte und große Stücke von ihm hielt. Die Bayern mussten keine Ablöse zahlen. Alles sah nach einer Win-Win Situation für den Spieler und den Verein aus.

Am 20. September 2008 (5. Spieltag) erlitten die Bayern gegen Werder Bremen die höchste Heimniederlage seit 29 Jahren: Bei der 2:5-Niederlage erzielte Borowski nach seiner Einwechslung die beiden Tore für die Münchner. Im Laufe der Saison wurde er 20-mal eingewechselt und kam nicht über die Reservistenrolle hinaus. Es „wuppte“ bei den Bayern einfach nicht.

Nachdem der Mittelfeldmann in die Pläne des neuen Trainers Louis van Gaal nicht mehr mit einbezogen wurde, wechselte er im Sommer 2009 zurück nach Bremen.

Doch die alte Form kam nicht wieder. Verletzungen taten ihr übriges. Die WM 2010 fand one Borowski statt. Nach dem Viertelfinale bei der EM 2008 gegen Portugal gab es keine Länderspiele mehr für ihn. Im Sommer 2012 beendete Boro seine Karriere, Bremen wollte den Vertrag nicht mehr verlängern. Mit seinem Abschied im Sommer 2012 verloren die Hanseaten einen der profiliertesten Spieler.

Der Bayern-Wechsel: Statt steil bergauf und zum Leader im Mittelfeld bei den Münchenern und der Nationalelf ging es steil bergab. Erst auf die Ersatzbank in München, dann auf die selbige in Bremen – und mit der Nationalelf war auch Schluss. Ein falscher Wechsel kann Karrieren zerstören.

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