Transfers: Klopp schließt Messi-Wechsel zum FC Liverpool aus – BVB verklatscht nächsten Test


Transfers – Jürgen Klopp schließt Wechsel von Lionel Messi zum FC Liverpool aus

Wie geht es weiter mit Lionel Messi (33)? Der Abschied des argentinischen Fußballgenies vom FC Barcelona scheint sicher. Die Spekulationen über einen Wechsel zu Manchester City und Messi-Mentor Pep Guardiola (49) reißen nicht ab. Dass sich der Stürmerstar dem englischen Meister FC Liverpool anschließen könnte, darf wohl ausgeschlossen werden.

Liverpools deutscher Trainer Jürgen Klopp (53) hat am Freitag einen Transfer des Vize-Weltmeisters von 2014 zu den „Reds“ definitiv ausgeschlossen. „Keine Chance“, erklärte Klopp, „das ist nichts für uns, aber er ist ein großartiger Spieler.“

Klopp weiter: „Es wäre toll für die Premier League, aber ich weiß nicht, ob die Liga diese Steigerung braucht.“ Der Champions-League-Siegertrainer von 2019 ist skeptisch, ob Messi zur englischen Eliteliga passen würde. Immerhin hat der Argentinier alle Liga-Spiele in Spanien absolviert. „Er hat nie in einer anderen Liga gespielt“, hat Jürgen Klopp Zweifel, „der Fußball hier ist anders und ich sehe es ehrlich gesagt noch nicht, dass er hier spielt und ich weiß nicht, ob ich es sehen will.“

Sollte Manchester City tatsächlich den Zuschlag erhalten, sieht Klopp klar: „Mit Messi wird City noch schwerer zu schlagen sein.“ Der englische Fußballmeister aus Liverpool startet am Samstag mit dem Community Shield Finale gegen Pokalsieger FC Arsenal im leeren Londoner Wembleystadion in die neue Saison.

Lionel Messi Jürgen Klopp FC Barcelona FC Liverpool 2019
1. Mai 2019: Lionel Messi (l.), Ivan Rakitic und Jürgen Klopp nach dem Champions-League-Halbfinale FC Barcelona gegen den FC Liverpool (3:0). Das Rückspiel in Anfield sollte zur Legende werden. Foto: Imago Images / DeFodi

Top-News 2: BVB nicht in Frühform – 1:3 gegen Zweitligist VfL Bochum!

Borussia Dortmund VfL Bochum 1:3
Borussia Dortmund und Lukasz Piszczek hatten im Testspiel gegen den VfL Bochum, hier mit Doppel-Torschütze Silvere Ganvoula, meist das Nachsehen. Foto: Imago Images / Kirchner-Media

Enttäuschende Saisoneröffnung für Borussia Dortmund! Der Vizemeister konnte am Freitag keines seiner beiden Testspiele gegen Zweitligisten gewinnen. Dem mageren 1:1 (1:0) gegen Bundesliga-Absteiger SC Paderborn (Ligalive.net berichtete) folgte am Abend ein 1:3 (0:2) gegen den Revier-Nachbarn VfL Bochum.

Der VfL, mit 18 Punkten aus 9 Spielen bestes Team der 2. Liga nach dem Corona-Restart, nutzte nach einem haarsträubenden Rückpass von BVB-Rückkehrer Marius Wolf auf Torhüter Luca Unbehaun dieses Geschenk durch Silvere Ganvoula (16.) zum 0:1. Simon Zoller (25.) erzielte das 0:2 für den Zweitligisten aus Bochum.

Nach dem Wechsel wurde Dortmund, immerhin mit Stars wie Axel Witsel, Julian Brandt und Thorgan Hazard in der Startelf, wieder kalt erwischt: 0:3 durch Ganvoula (48.). Mehr als das 1:3, ein Beinschuss von Mats Hummels gegen VfL-Keeper Patrick Drewes (67.), war für die Borussia, die u. a. ohne die verletzten Giovanni Reyna, Thomas Meunier, Marco Reus und Mo Dahoud auskommen musste, nicht mehr drin. Der Vizemeister erntete eine vernichtende Kritik. „Derzeit trennen Dortmund auch unter Berücksichtigung einer schwierigen Personallage noch Welten von einem Top-Team“, hieß es dazu am Freitagabend bei Kicker.de.

BVB-Coach Lucien Favre war nach dem Spiel bemüht, die beiden schwachen Testspiele und den unsicheren Gesamteindruck seiner Mannschaft zu relativieren. „Ich habe viele positive Sachen gesehen, wir haben natürlich ein paar dumme Tore bekommen, aber wir sind mitten in der Vorbereitung mit vielen jungen Spielern“, sagte der Schweizer bei Sky Sport News HD. Welche positiven Dinge das waren? Wir rätseln noch…

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Top-News 3: England-Star Harry Maguire über die Nacht im Griechen-Knast: „Ich hatte Todesangst“

Harry Maguire Manchester United Europa League
Harry Maguire nach dem Halbfinal-,,Aus" mit Manchester United in der Europa League in Köln. Foto: Imago Images / Poolfoto.

Ein Nationalspieler kämpft um seinen guten Ruf! Harry Maguire (27) von Manchester United hat nach seiner Verurteilung in Griechenland seine Sicht der Skandal-Nacht geschildert. Mit erschütternden Details.

Seit Mittwoch gilt Harry Maguire als vorbestraft. Widerstand gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung haben ihm in Griechenland eine 21-monatige Gefängnisstrafe eingebracht. Die Anwälte des englischen Fußballmeisters von 2016 haben Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Maguire befand sich mit seiner Familie, seiner Verlobten Fern, seiner jüngeren Schwester Daisy, seinem Bruder und weiteren Freunden im Urlaub auf Mykonos. Nach einigen Drinks bestellte die englische Gruppe ein Großraumtaxi. Dieses hatte allerdings Verspätung und in der Zwischenzeit wurde Maguires Schwester von 2 Fremden angesprochen. Die erschrockene Frau rannte nach Maguires Aussage zurück zur Gruppe und es entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung. „Alle haben geschrien“, beschreibt Maguire die Situation. Wenig später trafen 3 griechische Polizisten ein, die die Szene allerdings nicht beruhigen konnten. Dass es eine Schlägerei mit den Beamten gegeben haben soll, bestreitet Maguire entschieden: „Es gab keinen Kampf.“ Vom Großraumtaxi abgeholt, wurden der Fußballstar und seine Familie von 8 weiteren Männern umstellt. „Das war der Moment, in dem ich eine Entführung fürchtete“, erklärt Harry Maguire. Ihm und einem Freund gelang es, einen Notruf an seinen Berater abzusetzen. Die Gruppe, die sich nicht als Polizisten auswies, trat und schlug auf Maguire und seine Begleiter ein. „Sie traten gegen meine Beine und sagten, dass meine Karriere beendet sei und ich nie wieder Fußball spielen würde“, berichtet der Innenverteidiger. Der United-Profi musste eine Nacht in Haft verbringen.

Maguire, zurück in England, hat in einem ausführlichen Interview mit BBC Sport eine Entschuldigung abgelehnt: „Man kann sich nur entschuldigen, wenn man etwas falsch gemacht hat.“

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