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Witsel, BVB

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Sparkurs beim BVB: Axel Witsel vor Abschied?

Borussia Dortmund muss seine Verluste in der Corona-Pandemie ausgleichen. Ein möglicher Streichkandidat ist Großverdiener Axel Witsel …

Auch Bundesliga-Schwergewichte werden von der Corona-Krise nicht verschont. Droht nun der Ausverkauf?

Die Pandemie treibt selbst die größten Bundesliga-Klubs in die finanzielle Krise. Zu den angeschlagenen Vereinen zählt auch Borussia Dortmund, das nun möglicherweise personelle Konsequenzen ziehen muss.

Weit oben auf der Streichliste: Topverdiener Axel Witsel.

Der Belgier befindet sich nach einem Achillessehnenriss seit über zwei Monaten in der Zwangspause. Trotz fehlender Spielzeit schaffte es der BVB-Star nun in die Schlagzeile der Sport Bild – mit einem möglichen Verkauf.

Witsels Vertrag endet 2022, so dass der BVB in diesem Sommer letztmals eine Ablöse generieren können. Mit Mahmoud Dahoud und Jude Bellingham rückten bereits jetzt wesentlich jüngere Protagonisten nach, die regelmäßige Einsätze des 32-Jährigen in Zukunft schwer machen dürften.

Ein weiterer Fakt, der Witsel zu Corona-Zeiten zum Verhängnis werden könnte, ist sein hohes Gehalt. Der defensive Mittelfeldspieler zählt zu den Leistungsträgern des BVB und kassiert jährlich rund acht Millionen Euro. Aus diesem Grund sortiert die Sport Bild ihn in die Kategorie “Abflugkandidat” ein.

 

Weitere BVB-Stars vom Ausverkauf betroffen?

Gleichermaßen sind Manuel Akanji und Thomas Delaney, deren Verträge ebenfalls 2022 auslaufen, als mögliche Verkaufskandidaten einzustufen. Grund: Das riesige Loch im Finanzhaushalt des BVB wird schon jetzt auf rund 75 Millionen Euro geschätzt.

Sollten die Westfalen nun auch noch die Champions League verpassen, fehlen weitere Einnahmen in Höhe von rund 30 Millionen Euro. Ein Umstand, der zum absoluten Worst-Case-Szenario in Dortmund führen könnte.

Nämlich dem Verkauf von mindestens einem der beiden Superstars Jadon Sancho oder Erling Haaland. Ein Vorteil wäre hierbei lediglich, dass sämtliche Finanzsorgen des BVB mit einem Schlag passé wären. Für Sancho sollen die Schwarz-Gelben 100 Millionen Euro aufrufen, bei Haaland ist man angeblich ab 150 Millionen Euro verhandlungsbereit.

Etwas anderes bliebe dem BVB bei einem Nichterreichen der Champions-League wohl auch kaum übrig. Denn gesteigertes Interesse noch ein Jahr in der Weltstadt Dortmund auszuharren – dieses dann aber ohne den europäischen Top-Wettbewerb – lässt sich weder Sancho noch Haaland zuschreiben. Wenn Barcelona, Madrid, London und andere Klubs rufen…

Es sieht so aus, also ob Marco Rose gleich mal einen Neuanfang starten müsste.


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