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Champions League: Real Madrid und der alte Mann Benzema retten gegen Gladbach Zidanes Job!

Champions League: Real Madrid rettet den Job von Zinedine Zidane – Dank Karim Benzema, 2:0 gegen Gladbach am Mittwoch.

Real Madrid Gladbach Benzema

Die Gelegenheit wäre günstig gewesen. Borussia Mönchengladbach hatte am Mittwoch in der Champions League die Chance, für ein historisches Vorrunden-Aus von Real Madrid zu sorgen. Dazu kam es nicht. 0:2 (0:2) hieß es am Ende. Nur dank des überragenden Karim Benzema.

Real Madrid hatte zuvor schon seinen Abwärtstrend gestoppt. Ein 1:0 bei FC Sevilla ließ „Die Königlichen“ aufatmen. Vorangegangen waren 3 sieglose Spiele. „Die letzten Tage waren nicht leicht“, hatte Real-Coach Zinedine Zidane (48) vor dem Spiel gesagt. „Aber mein Team hat Charakter. Die Kritik an uns wird aber nicht weniger.“

Davon ist auszugehen. Real Madrid rettete mit dem Erfolg gegen Gladbach wohl den Job von Zidane. Vorerst. Über einen Abschied des legendären Franzosen bei einem Vorrunden-„Aus“ war spekuliert worden. Das Kicker-Sportmagazin (Montag) sprach vom „ersten Matchball“ für Zidane.

„Wen Madrid führt, ist es eine ganz ekelige Arroganz“, sagte Ex-Bayernprofi Sandro Wagner bei DAZN. „Die spielen das dann ganz ekelig herunter.“ Diese Arroganz war zurück im Spiel der Madrilenen. Aber: Real bot letztlich minimalistischen Fußball. Gegen Gladbach entschied einzig die individuelle Klasse. Belebend wirkte sich die Rückkehr von Kapitän Sergio Ramos (34). Der Weltmeister von 2010 hatte sich beim 6:0 gegen Deutschland (UEFA Nations League) einen Muskelfaserriss zugezogen. Karim Benzema (32) rettete Real mit 2 Toren das Achtelfinale. ,,Ein Best of Benzema hebt Real Madrid”, schrieb die spanische Zeitung Marca am Mittwochabend auf ihrer Homepage. Ansonsten? Zahlen des Grauens! 3 Siege und 9 Gegentore, souverän geht anders. Es war das 527. Pflichtspiel von Benzema. Der Mann, der nach einem Erpressungsversuch gegen Mitspieler Mathieu Valbuena (2015) aus der französischen Nationalmannschaft flog, holte damit den Brasilianer Roberto Carlos ein. Damit ist Benzema neben dem Weltmeister von 2002 der am meisten eingesetzte Ausländer bei „Los Blancos“.


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