Günter Breitzke: Erst narrte er die Bayern, dann verzockte er das Geld…



Günter Breitzke: Erst narrte er die Bayern, dann verzockte er das Geld…

Günter Breitzke spielte bis 1992 in Dortmund.
Günter Breitzke spielte bis 1992 in Dortmund. Foto: Imago Images / Liedel
Man muss bei den gelegentlich im TV gezeigten Spielen der Traditionsmannschaft von Borussia Dortmund zweimal hinschauen. Der Mann mit der hohen Stirn, den angegrauten Schläfen und dem traurigen Blick ist tatsächlich… Günter Breitzke.

Berlin, Juni 1989. Bei Dortmunds 4:1-Triumph im DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen gilt der unbekümmerte, braungebrannte Junge, der mit seinen zurück gekämmten Haaren und Goldkette eher an einen Hollywood-Dandy erinnert, neben Andreas Möller als größtes BVB-Versprechen auf die Zukunft.

18 Tore erzielt Breitzke in 89 Bundesligaspielen für den BVB, wird zu einem der Publikumslieblinge auf der legendären Südtribüne. Dass er die Stars des FC Bayern München im Supercup-Finale 1989 mit zwei Toren schwindelig spielt, lässt die Fachwelt aufhorchen.

Um sich den Traum vom Fußballprofi zu verwirklichen, hat der damals 20-Jährige seinen Job als Maler und Lackierer an den Nagel gehängt.

Günter Breitzke scheinen in der beginnenden goldenen Ära von Borussia Dortmund alle Türen offen zu stehen. Als 1991/92 der Griff nach der Meisterschale in letzter Sekunde misslingt, sind Breitzkes Tage in Dortmund gezählt. Unter dem neuen Coach Ottmar Hitzfeld hat der Mittelfeldspieler in seinem letzten Jahr beim BVB nur 12 der 38 durch die Ost-Erweiterung der Liga möglichen Saisonspiele gemacht.

Bei Fortuna Düsseldorf geht der lange Abstieg des Günter Breitzke weiter. 7 Tore in 27 Einsätzen – in den letzten drei Spielen steht er nicht mehr nicht im Kader der Rheinländer – können den Sturz in die Drittklassigkeit nicht verhindern. Der Wuppertaler SV und der FC 08 Homburg sind Breitzkes weitere Stationen – die Zweitliga-Abstiege zwei und drei in seiner Karriere folgen. Bei unterklassigen Klubs aus seiner Heimatstadt Köln beendet Breitzke 1999 seine Fußballerlaufbahn. Seitdem ist er auf Jobsuche, lebt zurückgezogen in Köln-Stammheim, bezieht Hartz IV.

„Ich habe eigentlich gar nicht so viel verdient“, erzählt er 2014 der Fußball-Woche, „ich war ein junger Spieler. Was ich hatte, habe ich ausgegeben. Für Autos, für Klamotten, auf der Pferderennbahn.“

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