Martin Pieckenhagen und Jens Henschel (Von Union zu TeBe Berlin) – Zwei Stars vom „Klassenfeind“ weg gekauft



Martin Pieckenhagen und Jens Henschel (Von Union zu TeBe Berlin) – Zwei Stars vom „Klassenfeind“ weg gekauft

Der Wechsel zum „Klassenfeind“ Tennis Borussia hat Martin Pieckenhagen bei Union Berlin nicht in Ungnade fallen lassen. Hier sieht man ihn 2017 bei einem Spiel der FCU-Traditionsmannschaft zusammen mit dem legendären Torsten „Tusche“ Mattuschka.
Der Wechsel zum „Klassenfeind“ Tennis Borussia hat Martin Pieckenhagen bei Union Berlin nicht in Ungnade fallen lassen. Hier sieht man ihn 2017 bei einem Spiel der FCU-Traditionsmannschaft zusammen mit dem legendären Torsten „Tusche“ Mattuschka. Foto: Imago Images / Matthias Koch

Irgendwann muss Union Berlin im Sommer 1993 verpfiffen worden sein. „Die Eisernen“ haben sich sportlich gerade durch ein 1:0 gegen Bischofswerda für die 2. Bundesliga qualifiziert. Denken sie.

Der Jubel ist verfrüht. Ein Mitarbeiter von Unions Hauptsponsor, so wird heute vermutet, informiert Jack White („Heute hau’n wir auf die Pauke“), den Schlagerproduzenten, Ex-Profi von PSV Eindhoven und FK Pirmasens, und Präsidenten des Berliner „Klassenfeindes“ Tennis Borussia aus dem noblen West-Bezirk Charlottenburg.

Union, so erfährt der hellhörige Jack White, habe eine gefälschte Bankbürgschaft beim DFB vorgelegt, um sich die Lizenz für die 2. Bundesliga zu erschleichen. Das ist, um im Schlager-Jargon zu bleiben, ein Hit. Jack White informiert sofort den DFB. Die Oberen in Frankfurt reagieren prompt.

Union Berlin wird die Lizenz für die 2. Liga entzogen und Tennis Borussia steigt stattdessen auf. Damit nicht genug.

 

Tennis Borussia Berlin hatte bei den Transfers nur ein Ziel…

Die „Veilchen“ werben den Ost-Berlinern auch noch zwei Top-Talente ab. Es sind der junge Torhüter Martin Pieckenhagen und Stürmer Jens Henschel. Klarer Fall von „Ich schwäche mal den Erzrivalen“-Transfer! Eine Ablöse zahlt man natürlich nicht.

Pieckenhagen sitzt bei TeBe nur auf der Bank. Der frühere Bayern-Keeper Gerry Hillringhaus ist die Nummer 1 und „Piecke“ macht nur 8 Zweitligaspiele für die Violetten. Henschel kommt 12-mal zum Einsatz, dabei aber nur 7-mal in der Startelf –und bleibt ohne Liga-Tor.

Während Pieckenhagen TeBe nach nur einer Saison wieder verlässt, und u. a. Stammtorhüter beim HSV und Hansa Rostock wird, bleibt Henschel bis 1996 und landet danach vorübergehend in der Vereinslosigkeit. Erfolgreiche Wechsel-Geschichten klingen anders…

Die Systematik der Videostory auf Ligalivenet

Videoinhalte – Der Video-Player oben zeigt zunächst das Video über Martin Pieckenhagen und Jens Henschel, danach automatisch folgend alle weiteren Videos unseres Dossiers: “Die 30 größten “Verräter-Transfers” der Bundesliga-Geschichte”.

Alternativ kann jedes Video auch direkt aufgerufen werden durch Klicken auf das Bild, die Überschrift oder den Hinweis der weiter unten folgenden Vorschaubilder, Überschriften und Hinweise unter der Überschrift “Es ist so schwer, ein FC Bayern Star zu sein – Einzelvideos”.

Wer die Story mit vielen zusätzlichen Texten, Bildern und allen Videos lesen und schauen will, dem empfehlen wir unser Dossier “Die 30 größten “Verräter-Transfers” der Bundesliga-Geschichte. Auf zum Erzfeind – diese Spieler kannten keine No Go‘s”. Bitte hier entlang.

Wer das Dossier werbefrei und als E-Book, PDF oder PWA kostenpflichtig lesen und schauen will, bitte hier informieren.

DIE 30 GRÖßTEN VERRÄTER-TRANSFERS DER BUNDESLIGA - EINZELVIDEOS

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