Ali Karimi: Magaths Liebling floppte beim FC Bayern gewaltig



Ali Karimi: Magaths Liebling floppte beim FC Bayern gewaltig

Ali Karimi war einer der Lieblinge von Felix Magath.
Ali Karimi war einer der Lieblinge von Felix Magath. Foto: Imago Images / MiS
Tore, spektakuläre Vorlagen – Das lieferte Ali Karimi. Leider nur bei Al-Ahli, dem Klub aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, für den er vor seiner Zeit beim FC Bayern München spielte.

Felix Magath holte den iranischen Mittelfeldspieler 2005 als „Asiens Fußballer des Jahres“ nach München. Zunächst konnte Karimi durchaus überzeugen, doch dann spielte er nach einer schweren Verletzung keine Rolle mehr. Eine hartnäckige Fußverletzung bremste ihn in der zweiten Saison bei den Bayern aus.

Hatte Karimi im ersten Jahr noch 20 Bundesliga-Spiele (2 Tore) absolviert, so waren es 2006/2007 nur noch 13, bei einem Tor. Mit dem „Aus“ für Felix Magath im Januar 2007 als Bayern-Coach waren Karimis Tage in München eigentlich gezählt.

Nach Ali Daei war Ali Karimi der zweite Iraner, dem die Atmosphäre beim deutschen Rekordmeister nicht gut tat. Karimi wechselte 2007 in die katarische „Stars League“ zum Katar SC, wo er mit 27 Spielen und sechs Treffern wieder halbwegs gewohnte Zahlen schrieb.

 

Was wollte Karimi auf Schalke?

Felix Magath verpflichtete ihn später auch noch für Schalke 04, am 31. Januar 2011 kurz vor Ende der Transferperiode und stattete ihn mit einem Vertrag bis Saisonende aus. Auf Schalke war Karimi ein Totalausfall.

Warum? Nachdem er über mehrere Monate ohne Spielpraxis war, reichte es nur zu einem einzigen Kurzeinsatz, der allerdings denkwürdig war. Am 5. April im Champions-League-Spiel bei Inter Mailand (5:2, „Das Wunder von Mailand“) wurde Karimi eingewechselt. In der Bundesliga spielte er ebenfalls nur einmal, am 23. April 2011 gegen den 1. FC Kaiserslautern.

Dabei ist die Karriere von Karimi eigentlich so richtig bemerkenswert. Denn der Iraner begann seine Profikarriere in der Saison 1998/99 bei Persepolis Teheran, nachdem Ali Parvin, der damalige Trainer des Teams, bei einem Hallenturnier auf ihn aufmerksam wurde. Für eine Ablösesumme von umgerechnet 15.000 US-Dollar verpflichtete Parvin den noch jungen Karimi vom damaligen Zweitligisten Fath Teheran. Schon nach wenigen Spielen avancierte er zum Publikumsliebling.

Er wurde in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten (1998/99 und 1999/2000) mit dem iranischen Spitzenclub Meister. In der Saison 1999/2000 gewann er mit seinem Verein auch den Iranischen Pokal. Er erzielte dabei in 68 Ligaspielen für Persepolis Teheran 13 Tore.

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